Der Konflikt zwischen der GDL und der Bahn ist kompliziert, und mit jedem Streiktag wird eine Einigung schwieriger. Doch die Beteiligten müssen endlich Verantwortung übernehmen. Ein Kommentar.
Alfons Frese
Es ist der längste Ausstand in der Geschichte der Deutschen Bahn. Und keiner der Beteiligten will Schuld daran sein. Was steckt dahinter?

Zu männlich, zu gestrig, also überflüssig? Falsch. Denn die Gewerkschaften haben dazugelernt – und die Werktätigen auch.

Wachstum und Wohlstand fallen nicht vom Himmel, sondern werden erarbeitet. Von Menschen. Von findigen und risikobereiten Arbeitgebern und qualifizierten und engagierten Arbeitnehmern. Das wird in den nächsten Jahren immer deutlicher werden, weil wegen der Demografie Fachkräfte fehlen und dieser Mangel das Wachstum bremst. Ein Kommentar zum 1. Mai.

„Psychopath“ wurde er genannt. Er selbst sah sich eher als „Hausschwein“. Eins, das sich in der Wildnis durchschlagen muss. Doch nun hat Ferdinand Piëch sich verhoben und den VW-Aufsichtsrat gegen sich aufgebracht. Dass er aufgibt, glaubt niemand in Wolfsburg.

Wie konnte es soweit kommen, dass Firmenpatriarch Ferdinand Piëch in aller Öffentlichkeit einen Streit um VW austrug, der nur Schaden anrichten konnte? Es gibt eine Erklärung. Darin kommt seine Frau Ursula vor.

Früher stritten Aktivisten, Politiker und Unternehmer um Atomkraftwerke. Nun ist die Kohle dran. Befürworter und Gegner der Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel, ältere Kohlekraftwerke stärker zu belasten, gehen am Samstag auf die Straße. Welche Argumente führen sie an?

Deutschlands größter Autokonzern kommt nicht zur Ruhe: Berichten zufolge hat VW-Pate Ferdinand Piëch seinen Plan noch nicht aufgegeben, Konzernchef Martin Winterkorn aus dem Amt zu drängen. Es geht um die Nachfolge an der Aufsichtsratsspitze.

Die Symbiose war einzigartig. Piëch und Winterkorn waren zwei überragende Autoingenieure, die mit und für Volkswagen viel erreicht haben. Doch nun beschädigt ein in den Medien ausgetragener Machtkampf beide. Ein Kommentar.

Vieles spricht dafür, dass das zweite Testament von Peter Dussmann gültig ist und die Tochter den Rechtsstreit gegen die Mutter verliert. Catherine Dussmann würde demnach drei Viertel des Erbes bekommen.

Schon im Herbst bestreikten die GDL-Lokführer die Bahn. Danach zeichnete sich zunächst eine Einigung ab – nun überwarfen sich die Konfliktparteien erneut. Warum?

Die Güterzüge stehen schon. Ab Mittwoch ist der Berufsverkehr bei der Bahn betroffen - auch bei der Berliner S-Bahn. Nicht nur in der Wirtschaft trifft der Streik der GDL auf völliges Unverständnis.

Die Zutaten sind bunt: Ein entmündigter Unternehmer, milliardenschwer; eine Tochter und ein Esoteriker; eine Ehefrau, die offenbar im Hintergrund die Fäden zieht. Es geht um die Macht im Dussmann-Konzern.

Um Konflikte zwischen den einzelnen Organisationen besser lösen zu können, schmieden vier Gewerkschaften eine neue Allianz. IG-Metall-Chef Detlef Wetzel spricht von einer "bedeutsamen Geschichte".

Der russische Staatskonzern Gazprom will seinen Anteil verkaufen. Interesse haben die Oldenburger EWE und der Leipziger Stadtkonzern LVV.

Sigmar Gabriels Klimaabgabe kommt bei den Gewerkschaften gar nicht gut an. Der Minister muss erklären, was seine Energiepolitik für Braunkohle-Reviere bedeutet. Ein Kommentar

Die Arbeitslosenquote ist so niedrig wie seit langem nicht mehr, auch die Befürchtungen, dass der Mindestlohn viele Arbeitsplätze vernichten würde, hat sich nicht bewahrheitet. Die Aussichten sind gut - doch es gibt große Unterschiede zwischen den EU-Ländern.

Nach dem jüngsten Tarifabschluss will die Lehrergewerkschaft GEW nicht mehr mit dem Beamtenbund kooperieren.

Bis 2020 will das Bundesministerium 22 Millionen Tonnen CO2-Emissionen sparen. Das soll nach neuen Plänen vor allem auf Kosten der Braunkohle gehen. Die Industrie protestiert.
Beim wirtschaftspolitischen Frühstück bekamen die Berliner Wirtschaftsvertreter einen echten Sigmar Gabriel zu sehen: Launig, schlagfertig, kurzweilig und: als Wirtschaftsminister den Ton der Wirtschaft treffend.

Mit der Digitalisierung ändert sich die Arbeit in der Industrie. Wie Unternehmen und Gewerkschaften sich darauf einstellen.

Die berlin-brandenburgischen Unternehmensverbände freuen sich über den robusten Arbeitsmarkt. Und warnen vor dem Entgelt-Transparenz-Gesetz.

RWE-Chef Peter Terium kämpft mit der Energiewende, der Gewinn fällt und fällt und fällt. Selber schuld, meint Greenpeace.
Berliner Unternehmen sind "bei Neuerungen auf der Überholspur", meldet die Wirtschaftspolitik. Doch der Abstand zum Bundesdurchschnitt ist noch groß.