Frauen und Kinder sind in Berlin nicht schutzlos gegen Männergewalt. Vor fünf Jahren begann ein bundesweit einmaliger Modellversuch, die Berliner Initiative gegen Gewalt gegen Frauen (BIG).
Amory Burchard
Dieser kalte Ton der Nichtakzeptanz. Da stimme etwas nicht mit der Berliner Ausländerbehörde, sagt Oliver Schmolke.
Bezirksbürgermeisterin Bärbel Grygier (PDS) ist alarmiert: Seit der Wende ist die Zahl der jugendlichen Raucher in Hohenschönhausen dramatisch angestiegen. Nach einer jetzt abgeschlossenen Studie der Plan- und Leitstelle Gesundheit des Bezirksamts rauchen heute 50 Prozent mehr Jugendliche als vor sechs Jahren.
"Wir beten jetzt alle für diese Unglücklichen." Vater Sergius von der Russisch-orthodoxen Kirche in Tegel glaubt, dass die Soldaten und Offiziere, die in dem im Nordmeer gesunkenen U-Boot eingeschlossen sind, die Anteilnahme fühlen: Die Gebete aller russischen Gläubigen - auch der in der Berliner Diaspora lebenden.
Um die in Berlin geplanten Integrationskurse für Ausländer bahnt sich ein Koalitionsstreit an. Die SPD wirft Roland Gewalt, dem innenpolitischen Sprecher der CDU, vor, "ein völlig falsches Signal" gegeben zu haben.
"Wir sind in Kreuzberg endlich wieder zu Hause angekommen." Richtig erleichtert klingt Synanon-Pressesprecher Thomas Wöllmer, wenn er zwei Jahre nach der Rückkehr in das alte Domizil in der Bernburger Straße Bilanz zieht.
Die Betriebskrankenkasse (BKK) muss der Charité in drei Fällen Behandlungskosten in Höhe von 88 000 Mark erstatten. Das entschied gestern das Sozialgericht Berlin.
Die Fusion zwischen der Stiftung Oskar-Helene-Heim und dem Krankenhaus Zehlendorf bleibt umstritten. Zwar wurde der Übernahmevertrag zwischen Stiftung und Land bereits im Juni von Gesundheitssenatorin Schöttler unterschrieben.
Es sollte endlich einmal ein richtiger Familienurlaub am Wasser werden. Die alleinerziehende Mutter fand für sich und ihre drei Kinder ein günstiges Quartier - in Ungarn, am Plattensee.
Erste Hilfe für Kinder bietet die Charité ab dem heutigen 1. August nur noch auf dem Virchow-Campus am Augustenburger Platz 1 in Wedding an.
Es ist, als ob die bescheidene und gesundheitsbewusste Lebensweise belohnt werden soll. Wer weder Auto oder Eigenheim mit Ölheizung besitzt, noch raucht oder trinkt, profitiert trotz steigender Verbraucherpreise.
Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde in Berlin, Andreas Nachama, ist zum Rabbiner ordiniert worden. Am vergangenen Sonntag erhielt Nachama in den USA sein Rabbiner-Diplom als Abschluss eines langjährigen Fernstudiums an der Aleph-Hochschule.
Manuel Schöbel, der Intendant des Carrousel-Theaters, spricht nur ungern über die "KW-Liste", nach der die betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden sollen. "Bei mir jedenfalls steht kein Schauspieler auf der Du-kannst-gehen-Liste", sagt Schöbel.
Zwischen den Fraktionen der CDU, SPD und Bündnis 90/ Grüne im Abgeordnetenhaus gibt es Streit um das Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma. Wenige Tage bevor der Vorsitzende der Roma-Union Romani Rose im Bundespresseamt die Pläne für das Mahnmal erläutert, hat der kulturpolitische Sprecher der CDU, Uwe Lehmann-Brauns gestern erneut betont, aus dem Stadtzentrum dürfe "keine Gedächtnismeile" werden.
Der Beitragssatz der AOK Berlin soll bei 14,9 Prozent stabil bleiben. Mit dieser Nachricht widerspricht die Krankenkasse Berichten im Tagesspiegel und im Handelsblatt, nach denen die Versicherten im Herbst eine Beitragswelle zu erwarten hätten.
In den Konsensgesprächen um die Krankenhaus GmbH ist es zum Eklat gekommen: Gewerkschaften und Hauptpersonalrat sind aus den Verhandlungen über das Errichtungsgesetz ausgestiegen. Die Vertreter von 18 000 Klinik-Mitarbeitern werfen der Gesundheitsverwaltung vor, das Land Berlin nicht mehr als alleinigen Gesellschafter der GmbH festschreiben zu wollen.
Im April 1945 trat ein Offizier der Roten Armee vor Pfarrer Karl Wiese. An seiner Seite ein ukrainischer Zwangsarbeiter, den die Nikolasseer Gemeinde in den letzten Kriegsjahren beschäftigt hatte.
Verschiedene Politiker haben den Aufruf des Schriftstellers Günter Grass, der Journalistin Carola Stern und des Pädagogen Hartmut von Hentig begrüßt, dass jeder erwachsene Deutsche 20 Mark für die NS-Zwangsarbeiter spenden soll. Dem Tagesspiegel sagte der Regierungsbauftragte für die Entschädigung von Zwangsarbeitern, Otto Graf Lambsdorff, der Vorschlag sei "brauchbar", um die Gesamtverantwortung der Deutschen deutlich zu machen.
Innensenator Eckart Werthebach hat zugestimmt, schwerst traumatisierten Frauen aus Srebrenica eine Aufenthaltsbefugnis zu erteilen, wenn diese für ihren Lebensunterhalt aufkommen können. Das teilte die Ausländerbeauftragte des Senats, Barbara John, zum fünften Jahrestag des serbischen Massakers in der damaligen UN-Schutzzone Srebrenica in Bosnien-Herzegowina mit.
Mit Überraschung haben am Mittwoch Mitarbeiter der Evangelischen Kirche darauf reagiert, dass Zwangsarbeiter in kirchlichen Einrichtungen beschäftigt waren. Die EKD und ihr Diakonisches Werk hatten, wie berichtet, bereits zugesagt, sich mit zehn Millionen Mark am Entschädigungsfonds zu beteiligen.
Innensenator Eckart Werthebach hat gestern zugestimmt, schwerst traumatisierten Frauen aus Srebrenica eine Aufenthaltsbefugnis zu erteilen, wenn diese für ihren Lebensunterhalt aufkommen können. Das teilte die Ausländerbeauftragte des Senats, Barbara John, am fünften Jahrestags des serbischen Massakers in der UN-Schutzzone in Bosnien-Herzegowina mit.
Das Krankenhaus Moabit errang gestern vor dem Sozialgericht einen Erfolg gegen die Krankenkassen. Der Anwalt der Arbeitsgemeinschaft von AOK, IKK, BKK und VdAK erklärte, "dass sie das Krankenhaus Moabit nicht boykottieren werden, insbesondere Vertragsärzte nicht sach- oder rechtswidrig auffordern werden, keine Patienten in dieses Haus einzuweisen.
Chatami ist Terrorist!" - "Chatami nieder, nieder!
Rund 10 000 Iraner leben in Berlin, offiziell sind es 7000. Die iranische Kolonie hat Tradition: Seit Anfang des 20.