Offiziell leben etwa 10 000 Bürger der russischen Föderation in Berlin. Inoffiziell sollen es 100 000 sein.
Amory Burchard
"Tschetschenien ist ein rechtsfreier Raum, die Bevölkerung wird weiter verfolgt und ausgeraubt." Tatjana Kassatkina, Leiterin des Menschenrechtszentrums "Memorial Moskau" und Sergej Schimowolos aus Nischnij Nowgorod erheben schwere Vorwürfe gegen das russische Militär und die Regierung.
Das Krankenhaus Moabit will jetzt auch gegen die Berliner Krankenkassen klagen. "Es kann den Kassen gerichtlich verboten werden, weiter zum Boykott aufzurufen", sagte gestern Krankenhausanwalt Wolfgang Kuhla.
Das Rote Kreuz Berlin will in diesem und im nächsten Jahr 90 von 150 Verwaltungsangestellten in seiner Landesgeschäftsstelle entlassen. Dies wurde im Doppelhaushalt für 2000/2001 vom Landesausschuss bestätigt.
Gegen seine Schließung zum 1. Juli hat das Krankenhaus Moabit geklagt.
Massive Vorwürfe gegen die Berliner Abschiebepraxis hat gestern der Abgeordnete Hartwig Berger (Grüne) erhoben. Bei dem vorerst letzten von fünf Abschiebeversuchen hätten Beamte einen 24-jährigen Tunesier misshandelt, der sich wegen "Panikattacken" massiv gegen das Betreten des Flugzeuges gewehrt habe.
Die Krankenkassen haben ihre Drohungen gegenüber dem Krankenhaus Moabit wahr gemacht: Schriftlich forderten sie gestern Ärzte auf, keine Patienten mehr in die Klinik einzuweisen. Außerdem werde die Kostenübernahme ab nächster Woche befristet.
Ist das 21. Jahrhundert das Zeitalter der Genmanipulation?
Beim zentralen Streitpunkt in der Gesundheitspolitik ließ Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne) nicht mit sich reden. Zur Ausgabenbegrenzung im Gesundheitswesen gebe es keine Alternative, sagte sie zum Auftakt des 49.
Gegen "Spar-Chaos im Gesundheitswesen" demonstriert der Aktionsrat Berliner Kassenärzte ab 11.30 Uhr auf dem Olivaer Platz (Charlottenburg).
Die gestern vom Senat beschlossene Gründung einer privatwirtschaftlich organisierten Krankenhaus-Gesellschaft ist auf Kritik gestoßen. Nachdem der Senat in seiner Sitzung die Vereinigung von neun städtischen Krankenhäusern in einer GmbH beschlossen hat, warnte der Präsident der Ärztekammer vor kaufmännischem Denken "zu Lasten der Mitarbeiter und Patienten".
Der 50. Geburtstag des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin ist genau genommen ein Wiedergeburts-Tag.
Berlins städtische Krankenhäuser sollen zu einem "wettbewerbsfähigen Einheitsunternehmen" werden. Gesundheitssenatorin Gabriele Schöttler (SPD) kündigte gestern für Anfang 2001 die Gründung einer GmbH an, von der neun der bislang 11 kommunalen Krankenhäuser gemanagt werden sollen.
An dieser Kunst kann niemand vorbei. Entlang der Karl-Liebknecht-Straße, auf dem Platz vor der Marien-Kirche, zwingt eine versetzt aufgestellte Skulpturengruppe die Passanten zu einem Slalomlauf.
Gerunzelte Stirn, weit aufgerissene Augen und angespannter Strichmund im weiß-roten Gesicht: Ein skeptischer Bannerträger blickt vom Plakat der Polnischen Woche, die morgen eröffnet. Wie er das gemeint hat, wird der Plakat-Künstler Stasys Eidrigevicius vielleicht am 16.
Bis jetzt ist die Zahl der Anträge "alarmierend" gering. Ein Grund dafür liegt in der Gebühr von 500 MarkAmory Burchard "Knapp ein Prozent ist zu wenig.
Zahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung eröffnen eine gemeinsame Patientenberatungsstelle. In der Georg-Wilhelm-Straße 14 (Halensee) beantworten erfahrene Ärzte ab dem 18.
Polen ist für Berlin eine Woche lang wieder "Nachbar und mehr". Unter diesem Motto beginnt am kommenden Sonntag (14.
Kerzen, Kinder, entschlossene Gesichter und über allem das Plakat: "Wachet und betet für die zu Unrecht Inhaftierten". Die Bilder der Versammlungen in der Gethsemanekirche wurden im Herbst 1989 zum Symbol der Ost-Berliner Demokratiebewegung.
Mord. Lebenslange Haft.
Die Ausstellung in der "Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" in der Oranienburger Straße 28 - 30 hat bis zum 20. August sonntags bis donnerstags von 10 bis 18 Uhr und freitags von 10 bis 14 Uhr geöffnet.
"Ich hatte das Glück, zum richtigen Zeitpunkt geboren zu werden." Ernest G.
Das Haus der Kulturen der Welt wird zur Diplomaten-Laufbahn: Bei einem Kultur-Festival senden am Sonnabend knapp 30 europäische und außereuropäische Vertretungen sinnliche Botschaften in die 6. Maiennacht.
Dahlem wird russisch, nur für einen Tag: Am 7. Mai, zum 55.