Der bundesweite Ideenwettbewerb "start social" hat jetzt auch in Berlin begonnen. Wie in einem Teil der Tagesspiegel-Auflage vom vergangenen Freitag berichtet, können sich Bürger, die sich ehrenamtlich im sozialen Bereich engagieren wollen, bis zum 13.
Amory Burchard
Das "Net-Ge - Netzwerk Gesundheit/ /Kliniken für Berlin" hat abgewirtschaftet. Nicht weil es vom drohenden 200-Millionen-Loch verschluckt worden wäre.
Wie eine Rakete solle die Idee von "start social" zünden, sagte der Regierende Bürgermeister am Dienstagabend bei der Siemens AG am Rohrdamm. Eberhard Diepgen eröffnete die erste Berliner Runde des bundesweiten Wettbewerbs für soziale Ideen und ehrenamtliche Projekte.
Zum neuen Aufsichtsratsvorsitzenden der Krankenhaus Moabit GmbH hat der Senat gestern Gesundheitsstaatssekretär Friedrich-Wilhelm Dopatka bestellt. Die Klinik soll nicht über ein Insolvenzverfahren abgewickelt werden, sagte Senatssprecher Helmut Lölhöffel.
Der Senat wird heute über einen neuen Aufsichtsrat für die Krankenhaus Moabit GmbH beschließen. Das Land Berlin, vertreten durch Finanz- und Gesundheitsverwaltung, übernimmt die Verantwortung vom alten Gesellschafter.
Nicht verkaufte Lebensmittel werden weggeworfen, obwohl es Menschen gibt, die nichts zu essen haben. Kinder können nie verreisen, weil ihre Eltern arm sind.
Wenn in Berlin lebende Italiener zusammenkommen, reden sie nicht über die Parlamentswahlen am Sonntag, sagt Mario Tamponi, Journalist und Inhaber des Restaurants Incontri. Seine Landsleute fragten eher "Wie geht es weiter mit Schumi und Ferrari?
"Wir wollen einander noch näher kommen", verkündete Eberhard Diepgen am Montagabend zur Eröffnung der Polnischen Woche im Roten Rathaus. Schnellstens müsse der zu langsame Eurocity zwischen Berlin und Warschau gegen einen Hochgeschwindigkeitszug getauscht werden.
"Ich mache es so," sagt Hanna Koisman. "dass niemand mit Schmerzen weggeht und alle Patienten zufrieden sind.
Er kommt aus New York, hat seit 1982 nicht in seiner Heimatstadt Warschau gelebt und wirbt mit einem sexy Nixen-Plakat für die Polnische Woche in Berlin. Es sei wohl eine Laune dieser verrückten Welt, die ihm diese Ehre verschafft habe, sagt Rafal Olbinski bei der Eröffnung seiner Werkschau im Willy-Brandt-Haus.
In der Tram zwischen Seestraße, Wedding und Albertinenstraße, Weißensee. Wladimir Zdanowski sagt: "Es ist sehr gut, dass wir hier sind.
Zum ersten Mal gibt es einen "Norwegentag" in Berlin. Die Deutsch-norwegische Freundschaftsgesellschaft (DNF) lädt am heutigen Sonntag auf das Gelände der Nordischen Botschaften in der Rauchstraße 1 (Tiergarten) ein.
Die Camille-Claudel-Oberschule in Berlin-Prenzlauer Berg ist eine Schule, die von allem mehr will. Mehr Kunst, mehr Musik als andere Schulen - das versteht sich für ein künstlerisch-musisches Gymnasium von selbst.
Andreas Nachama geht, Alexander Brenner kommt. Die Jüdische Gemeinde hat einen neuen Vorsitzenden.
Alexander Brenner wurde gestern Abend zum neuen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde zu Berlin gewählt. Der 71-jährige Chemiker und ehemalige Diplomat erhielt bei der Wahl zum fünfköpfigen Vorstand der Repräsentantenversammlung 12 von 21 Stimmen.
Alexander Brenner hatte nach einer Ausrede gesucht. Vielleicht bin ich nicht mehr jung genug, vielleicht nicht mehr ganz gesund, hat er den anderen gesagt.
Das Motto der diesjährigen Polnischen Woche wirbt um nachbarschaftliche Neugier: Polen - EinBlick. Es dürfen auch zwei Blicke sein, sagt Slawomir Tryc, Direktor des Polnischen Kulturinstitus in Berlin, das zum Zentrum der kulturellen Veranstaltungen im Rahmen der Polnischen Woche in der nächsten Zeit wird.
Das Gewerbe der Autovermieter ist von Berufs wegen mobil und flexibel. Davon war Kirsten Christiansen-Lübke überzeugt.
Die DRK-Frauen- und Kinderklinik verfügt seit gestern über ein Gerät zur Früherkennung von Hörschäden bei Neugeborenen. Bislang wurde genetisch, infektiös oder durch Frühgeburt bedingte Taubheit in der Regel erst im zweiten oder dritten Lebensjahr festgestellt.
Zuerst die Pleite des Betreibers Rentaco im Februar dieses Jahres, dann die Zahlungsunfähigkeit des Wohnanlagen-Betreibers Refugium in diesem Monat und jetzt die Schließung des "Stadtpalais am Kurfürstendamm": Immer mehr Seniorenresidenzen in Berlin geraten in wirtschaftliche Schwierigkeiten.Die Betreiber wollen mehr bieten als ein klassisches Altenheim.
Aktienfonds, die auf Seniorenresidenzen setzen, gelten bei Investmentbankern als schlechter Tipp. Innerhalb des Immobilienbereichs seien Seniorenresidenzen das kleinste und risikoreichste Segment, sagt Hans Jakob, Leiter der Strategie- und Produktentwicklung im Berliner Bankhaus Löbbecke & Co.
Luxus-Wohnen im Alter hat seinen Preis: Eine 72-Quadratmeter-Wohnung im Tertianum (Passauer Straße 5-7, Schöneberg) kostet 7 683 Mark "Residenzentgeld". Im Preis enthalten sind unter anderem sämtliche Nebenkosten, der Telefonanschluss, die Mitbenutzung der Gemeinschaftsräume wie Lobby, Bibliothek, Bade- und Wellnessbereich, "ein abschließbares Fach im residenzeigenen Weinkeller", ein tägliches dreigängiges Menü, alkoholfreie Tischgetränke, Rezeptionsdienst, Blumenpflege, die Teilnahme an Exkursionen, Kulturabenden, die Reinigung der Wohnung und eine 24-Stunden-Rufbereitschaft.
An der Spitze der Jüdischen Gemeinde steht möglicherweise ein Generationswechsel bevor. Gegen den bisherigen Vorsitzenden Andreas Nachama, der 1997 als liberaler Neuerer gewählt wurde, tritt der 72-jährige Alexander Brenner, promovierter Chemiker und ehemaliger Diplomat im Dienste des deutschen Außenministeriums, an.
Vorne am Tresen sitzt die einsame Wölfin. Sie trinkt ein Glas Erdbeerbowle nach dem anderen.