Die Krankenkassen wollen das Krankenhaus Moabit bis zum 31. März 2002 abwickeln und dort ein Gesundheitszentrum aufbauen.
Amory Burchard
Es ist ein stolzer Betrag, den die Tagesspiegel-Leser in diesem Winter für Obdachlose gespendet haben: Weit über eine halbe Million Mark kam zusammen für die zehn Projekte, die seit Anfang Dezember 2000 im Berlin-Teil vorgestellt wurden. Die beiden Wohnprojekte, das Kältehilfe-Telefon, das Gesundheits- und Kulturzentrum, die Suppenküche, das Nachtcafé, die Tagesstätte, die Anlaufstelle für Straßenkinder, die Zufluchtswohnung für türkische Mädchen, der Bus der Treberhilfe: Mitarbeitern dieser Projekte überreichte Tagesspiegel-Geschäftsführer Rolf Aschermann am Freitagnachmittag Spendenschecks über je 57 600 Mark.
Mitarbeiter des Krankenhauses Moabit haben gestern den Petitionsauschuss des Abgeordnetenhauses angerufen. Sie erheben schwere Vorwürfe gegen Gesundheitssenatorin Gabriele Schöttler (SPD).
Wenn sich Hubert Pohl an das Auffanglager für Flüchtlinge aus der Sowjetzone in der Kuno-Fischer-Straße in Charlottenburg denkt, sieht er nicht die Notbetten vor sich. Er sieht nicht die Wäscheleinen, die quer durch den Raum gespannt waren und nicht die Schlangen vor der Essensausgabe.
Die Armen zu speisen, gestrandeten Reisenden ein erstes Obdach zu geben und alleinstehenden Frauen und ihren Kindern zu helfen: Die Aufgaben, die sich dem Caritas-Verband in Berlin stellten, als er am 11. März 1901 vor 100 Jahren gegründet wurde, sind bis heute dieselben geblieben.
Spaß hat es ihnen gemacht, kreuz und quer durch das Gerüst ums Brandenburger Tor zu kraxeln, den 160 roten und "rötlich angehauchten" Gästen des SPD-nahen Vereins Soziale Demokratie Berlin-Brandenburg. Mittendrin dessen Vorsitzender, Walter Momper, als gutgelaunter Tourist in der eigenen Stadt.
Yuppies sind karrierebewusste, gewandte, gepflegte und sportliche junge Menschen, sagt der Duden. Es ist nicht leicht, sie für die Politik zu gewinnen, klagen die Parteien.
Wirtschaftsverbände, Zeitungen, Galerien, Theater, Buchhandlungen, Restaurants, Diskos und Lebensmittelgeschäfte: Das russische Berlin bietet mittlerweile so viel, dass die Hauptstadt-Marketing-Gesellschaft Partner für Berlin und die Ausländerbeauftragte Gäste der Stadt - Russen und andere - und auch die Berliner mit dieser Stadt in der Stadt näher bekannt machen möchten. Gestern erschien das von zwei russischen, in Berlin lebenden Autorinnen verfasste Buch "Das neue russische Berlin" (ausführliche Rezension folgt).
Die Staatsbibliothek an der Potsdamer Straße wird umgebaut. Soll endlich auch ein Zugang zum Potsdamer Platz geschaffen werden?
Die Ruhe in der Staatsbibliothek an der Potsdamer Straße ist dahin. Während 6000 Studenten und Wissenschaftler täglich in den Lesesälen arbeiten, wird an mehreren Stellen des Hauses am Kulturforum gebaut: Im Erdgeschoss entsteht eine neue Leihstelle.
Die Lesesäle in "Haus 2" der Staatsbibliothek in der Potsdamer Straße 33 (Tiergarten) bleiben noch bis Ende Juni geöffnet. Während der viermonatigen Schließung bis Oktober 2001 arbeiten die Leihstelle und der elektronische Katalog im Erdgeschoss.
"Herr erbarme dich": 300 Christen beteten am Mittwochabend für die Toten, die in der Ausstellung "Körperwelten" gezeigt werden. Die ungewöhnliche Trauergemeinde war zu groß für die Kirche der Katholischen Akademie, in der das Requiem stattfinden sollte.
In den Rechtsstreit um das Krankenhaus Moabit kommt Bewegung. Ein Jahr und einen Monat, nachdem Gesundheitssenatorin Gabriele Schöttler (SPD) bekannt gab, das Krankenhaus schließen zu wollen, reicht der Anwalt der Klinik am heutigen Donnerstag beim Oberverwaltungsgericht Berlin die Klagebegründung ein.
Der gestrige Besuch des Moskauer Oberbürgermeisters Jurij Luschkow in Berlin war kurz, aber intensiv. Mittags flog Luschkow ein, um im Kranzler-Eck Berlins Polizeipräsidenten sowie Polizei- und Verwaltungsbeamte mit dem Abzeichen "Für besondere Verdienste um die Städtepartnerschaft Berlin-Moskau" auszuzeichnen.
Die Aufgabenteilung in der Berliner CDU gilt als ausgemacht. Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen gibt den Mann der Mitte, den schon fast über den Parteien stehenden Landesvater.
Spenden- und Schmiergeldzahlungen waren in der Berliner CDU lange kein Thema mehr - bis jetzt die Landowsky-Affäre neue Fragen aufwarf. Ende 1999, Anfang 2000, als der Spendenskandal um Helmut Kohl die Republik erschütterte, schien die Landes-CDU mit einer weißen Weste dazustehen.
Der Moskauer Oberbürgermeister Jurij Luschkow kommt am Dienstag nach Berlin. In der Partnerstadt wird der Politiker gleich zweifach für sein Engagement für die Beziehungen zwischen den beiden Metropolen und Ländern geehrt.
"Der Professor ist im Prinzip da. Aber bitte sprechen Sie ihn nicht an.
"You have to be tough", hat Jean-Jacques Annaud zu ihm gesagt. "You have to be a very, very violent guy.
Drei Tage vor der Eröffnung der Ausstellung "Körperwelten" sieht es im Postbahnhof am Ostbahnhof aus wie bei einer Gartenschau. Palmen und Ficusgewächse stehen in Plastikkübeln in der ansonsten leeren Bahnhofshalle.
Mehr Kontrolle von Pflegeheimen und Hauspflegestationen fordert die sozialpolitische Sprecherin der CDU, Annelies Herrmann. Bislang hätten der Medizinische Dienst der Krankenkassen und die Heimaufsicht des Landes Berlin offenbar nicht energisch genug durchgegriffen, um Misstände abzustellen.
Er hat einen Zehn-Stunden-Tag, er muss "mit vielen Leuten Vieles reden" und ist schon ein bisschen stolz darauf, was er in den letzten elf Wochen geleistet hat. Werner Heubaum (SPD), seit 17.
Die erfolgreichste Wanderausstellung der Welt kommt nach Berlin: "Körperwelten. Die Faszination des Echten.
Debasish Bhaduri hat immer schon das große Mitgefühl der Berliner für Katastrophenopfer bewundert. Jetzt erlebt das indischstämmige Mitglied der BVV Mitte die Hilfsbereitschaft persönlich.