Das Berliner Kosovo-Büro in Prizren schließt nach nur einem Jahr. Das teilte Berlins Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner (CDU) am Montag im Radiosender F.
Amory Burchard
Barbara John geht einkaufen. Von ihrem Büro in der Potsdamer Straße 65 sind es 200 schnelle Schritte zum Birlik Market an der Ecke Kurfürstenstraße.
Noch laufen Ärzte von Station zu Station. Noch schieben Pfleger die Kranken im Rollstuhl über das Gelände.
Die Berliner Krankenhaus-GmbH steht offenbar kurz vor der Zahlungsunfähigkeit. Die Geschäftsführung hat den in der Net-Ge zusammengeschlossenen Kliniken einen Einstellungs- und Investitionstopp verordnet.
Die Beschäftigten des Krankenhauses Moabit werden bei der Schließung nicht wie Angestellte des öffentlichen Dienstes behandelt. Das sagte Gesundheitssenatorin Schöttler (SPD) gestern auf eine Anfrage von Bernd Köppl (Grüne).
Türkische Senioren haben jetzt einen Koffer mehr in Berlin. Das Deutsche Rote Kreuz und die Arbeiterwohlfahrt stellten gestern einen "Medienkoffer" vor, mit dem ältere Türken über die Arbeit von Seniorenfreizeitstätten und Altersheimen informiert werden sollen.
Das Krankenhaus Moabit wird geschlossen. Gestern stimmten nach langem Widerstand auch die Gesellschafter einer Vereinbarung mit dem Land Berlin, den Krankenkassen und den Gewerkschaften zu, den Krankenhausbetrieb bis zum 31.
Vater Kuskonmaz steht bei Siemens am Fließband und will, dass es seinem Sohn einmal besser geht. Der Junge soll Fußballprofi werden und "spielend Millionen" verdienen.
Die Umstände der Verhaftung Slobodan Milosevics seien "eine Schande", sagt Milan Kovacevic. Der serbischstämmige Bauunternehmer lebt seit Jahrzenten in Berlin.
Was kann eine Stadt tun, in der 42 Prozent der Türken im erwerbsfähigen Alter arbeitslos gemeldet sind? Öcan Mutlu, bildungspolitischer Sprecher der Grünen im Abgeordnetenhaus, sagt: "Die Stadt soll mehr türkischstämmigen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz geben.
Der Streik der Berliner Ärzte ist vorbei. Doch der nächste steht bevor.
"Ich möchte nicht so enden wie meine Onkels", sagt Ali Ayranci. Die sind Bauarbeiter und lieben ihren Job nicht, wenn sie überhaupt noch Arbeit finden.
Zu den Stätten der "mörderischen Wissenschaft" in Dahlem führt der Historiker Wolfgang Wippermann am heutigen Dienstag. Auf dem späteren Campus der Freien Universität enstand in der NS-Zeit ein Zentrum der "Zigeunerforschung" - im "Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie menschlicher Erblehre und Eugenik".
"Wir haben Notfallsprechstunde für Patienten mit Schmerzen", sagt die Helferin einer Hals-Nasen-Ohrenarztpraxis in der Grundwaldstraße (Steglitz). Ansonsten sei die ganze Woche "nur für Privatpatienten" geöffnet.
"Die Auszahlung an die ehemaligen Zwangsarbeiter muss sofort beginnen." Die Berliner Publizistin Carola Stern verlangt von der Stiftungsinitiative der Deutschen Wirtschaft, Gelder von Spendern freizugeben, "die keine Rechtssicherheit brauchen.
Wer am Freitagnachmittag beim Kreuzberger Kardiologen Anton Rouwen anrief, bekam eine bittere Pille zu schlucken. "Die Praxis bleibt vom 26.
"Wehr Dich - gegen den Schmerz": Die bundesweite Aktionswoche zum Thema chronischer Schmerz beginnt am morgigen Sonnabend mit einem Patiententag im Haus am Köllnischen Park (Am Köllnischen Park 6-7, Mitte). Vertreter der Deutschen Schmerzhilfe, der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, ein klinischer Schmerztherapeut und ein Alternativmediziner erläutern von 15 bis 17 Uhr Ursachen und Behandlungsmethoden.
"Ein Fenster zum Osten" öffnen der Verein "ars cinema berlin" und das Kulturamt Pankow mit einem Festival des nichtkommerziellen Films und Videos im Veranstaltungszentrum "Wabe". Am heutigen Freitag ab 19 Uhr und am Sonnabend von 13 bis 22 Uhr 30 werden Filme aus Tschechien, Polen, Estland, Litauen, der Slowakei und Russland gezeigt, versprechen die Veranstalter.
Zum zweiten Mal in einem halben Jahr wollen niedergelassene Ärzte ihre Praxen für eine Woche schließen. Der Aktionsrat Berliner Kassenärzte und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) kündigten gestern erneut eine "Aktionswoche" an.
Gegen die Krankenkassen, gegen die Gesundheitssenatorin - und gegen Wind und Wetter: 350 Mitarbeiter des Krankenhauses Moabit gingen gestern erneut auf die Straße. Ziel des Zuges war der Sitz der Betriebskrankenkasse Berlin in der Bundesallee.
Beschäftigte des Krankenhauses Moabit wollen jetzt regelmäßig montags gegen die Schließung protestieren. An diesem Montag soll eine Demonstration vom Klinik-Gelände in der Turmstraße 21 zur Zentrale der Betriebskrankenkasse Berlin (BKK) in der Bundesallee 13/14 führen.
Die Baustadträtin von Mitte, Dorothee Dubrau (Bündnis 90 / Grüne), konnte sich freuen. Kaum hatte sie im Januar ihren Job angetreten, bekam sie auch schon 1480 Mark mehr Gehalt als einige Amtskollegen: 11 940 Mark brutto Stadtratsbesoldung West gingen auf ihrem Konto ein, statt 10 460 Mark Besoldung Ost.
Die CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus lehnt einen generellen Leinenzwang ab. Angeleint werden sollen nur vier Hunderassen, "die besonders durch die Bevölkerung als gefährlich angesehen werden", sagte gestern Roland Gewalt, innenpolitischer Sprecher der CDU: Pitbull-Terrier, American Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Terrier, Staffordshire-Bullterrier und deren Kreuzungen.
"Das neue russische Berlin" ist anders als das legendäre Charlottengrad der 20er Jahre. Die Russen, die nach der Oktoberrevolution gen Westen flohen, wollten in Berlin den erhofften baldigen Sturz des Lenin-Regimes abwarten.