
Die Gründungsintendanten schlagen neben dem Kreuz auf der Schlosskuppel eine zusätzliche Schrift-Installation vor. Der Künstler Lars Ø Ramberg, der sie für den Palast der Republik erfand, findet das gut.

Die Gründungsintendanten schlagen neben dem Kreuz auf der Schlosskuppel eine zusätzliche Schrift-Installation vor. Der Künstler Lars Ø Ramberg, der sie für den Palast der Republik erfand, findet das gut.

Der Kunsthistoriker Horst Bredekamp, Mitglied der Gründungsintendanz beim Humboldt-Forum, über den Streit um das Kreuz auf dem Stadtschloss und die Kuppeln von Berlin.

"Wir wollen bauen!" Der Bundestag beschließt erneut die Errichtung des Berliner Einheits- und Freiheitsdenkmals und gibt die Gelder frei. Trotz mangelnden Bevölkerung-Zuspruchs.

Der Klang der Zeit: Simon Rattle dirigiert Thomas Adès, Mozart und Strawinskys „Sacre du printemps“ - das hat mehr mit der nahenden Apokalypse als mit Frühling zu tun.

Hin und Her, Her und Hin: Im Streit um die „Einheitswippe“ vor dem Berliner Schloss hat der Bundestag einen Schlussstrich gezogen: Eine klare Mehrheit der Abgeordneten stimmte dafür.

Noch ein Streitobjekt in Berlin, die Einheitswippe. Die Große Koalition will am Donnerstag erneut einen Plenarbeschluss für das Denkmal. Aber eine repräsentative Umfrage besagt: Die Mehrheit der Deutschen ist dagegen.

In der Politik wird das geplante Kreuz für das Humboldt-Forum mitunter kritisiert. Johannes Wien, Vorstandssprecher der Stiftung Humboldt-Forum, verteidigt es hingegen.

Very British: Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin spielt Ballettmusik von Ralph Vaughan Williams, dirigiert von einem munteren Sir Roger Norrington.

Das Humboldt-Forum soll ein Kreuz erhalten. Die Linke ist dagegen, die CDU dafür, der Bischof auch – und die Humboldt-Chefs verteidigen es.

Damals in Santa Barbara: Mit seinem Film „Jahrhundertfrauen“ würdigt Mike Mills den Feminismus der siebziger Jahre. Und die eigene Mutter.

Eherne Tremoli und feine Rubati: Yevgeny Sudbin eröffnet das Berliner Klavierfestival im Konzerthaus am Gendarmenmarkt.

Jesus schießt und auch sonst gibt's ein paar Wunder: Bouli Lanners’ herrliche Tragikomödie „Das Ende ist erst der Anfang“.

Der Filmmarkt der EU hat im vergangenen Jahr sieben Milliarden Euro eingenommen. Spitzenreiter sind US-Animationsfilme. Ausgerechnet Deutschland ist Schlusslicht bei den Gesamteinspielzahlen.

Die Geigerin Kopatchinskaja verwandelt den Kleinen Saal im Berliner Konzerthaus in einen Abenteuerspielplatz. Mit Biber und Crumb, Kurtág und Beethoven.

25,7 Millionen mehr für die Kultur, so steht es im Hauptstadtfinanzierungsvertrag. Vor allem profitieren die Berliner Philharmoniker und Barenboims Staatskapelle - der Rest ist ein Balanceakt.

Montag wird der ergänzte Hauptstadtfinanzierungsvertrag unterzeichnet. Der Bund steigt bei den Berliner Philharmonikern ein und unterstützt die Opernstiftung.

"Ich erhebe meine Stimme": Stardirigent Gustavo Dudamel schwieg bisher zur Krise seines Landes. Nun starb bei Protesten auch ein 17-jähriger Bratscher - und Dudamel bricht sein Schweigen.

Die Regisseurinnen Anne Zohra Berrached, Maren Ade und Nicolette Krebitz sind für den Filmpreis nominiert. Ein Fachgespräch über das Filmen in Deutschland.

Mozart, Schubert, Berg - lauter unerhört moderne Werke: das Tetzlaff Quartett spielt im Berliner Kammermusiksaal.

Insgesamt gibt es gut 25 Millionen Euro mehr für Berlins Kultur. Unter anderem steigt der Bund bei den Berliner Philharmonikern und der Opernstiftung mit ein. Auch die freie Szene profitiert.

Der Finanzminister gibt mehr Geld für Berlin. Für die Sicherheit im Regierungsviertel – und der Bund steigt bei den Philharmonikern ein.

Willkommenskultur im Kino ist fast ein eigenes Genre geworden. Diese Woche startet die französische Komödie „Ein Dorf sieht schwarz“, in der es eine kongolesische Familie in die Picardie verschlägt.

Das Osterfest steht traditionell im Zeichen des Lamms. Höchste Zeit für eine Hommage an die wollige Spezies.

Schafe sehen dich an: der Dokfilm „Sweetgrass“. Von 2001 bis 2003 haben Lucien Castaing-Taylor und Ilisa Barbash eine der letzten Schafsrancherfamilien von Montana bei ihren letzten Almauftrieben begleitet und ihnen bei der Arbeit auf der Farm zugesehen.
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