
Physische Nähe, emotionale Distanz: In Thomas Arslans Familiendrama „Helle Nächte“ versuchen Vater und Sohn, zusammenzukommen.

Physische Nähe, emotionale Distanz: In Thomas Arslans Familiendrama „Helle Nächte“ versuchen Vater und Sohn, zusammenzukommen.

Ob alte Schlager im Autoradio oder scharfe Rhythmen am Strand: Sommerhits gehören zum Urlaub wie die Sonnenbrille. In den Ferien erzählen wir von der besten Musik für die heiße Jahreszeit.

Michael Fassbender ist ein Arbeitstier. Jetzt hat er schon wieder einen neuen Film gedreht: den Actionkrimi „Das Gesetz der Familie“.

Komplizierte Wahrheit. Die Bayreuther Ausstellung „Es gibt nichts Ewiges“ erforscht die Biografie des Komponistenenkels Wieland Wagner.

Reinigungsrituale: Auf dem Grünen Hügel setzt man sich weiter mit der braunen Vergangenheit auseinander. Und nimmt die Premieren der beiden vergangenen Jahre wieder auf: „Tristan und Isolde“ und „Parsifal“.

Gesungene Dialektik der Aufklärung: Barrie Kosky eröffnet mit einer umjubelten Inszenierung von Wagners „Meistersingern“ die Bayreuther Festspiele.

Ein politisch-polemischer Spaß: Erste Eindrücke der Kosky-Inszenierung von Wagners "Die Meistersinger von Nürnberg" in Bayreuth.

Sonst gibt's gern mal Skandale vor der Eröffnung der Wagner-Festspiele. Diesmal ist alles ruhig in Bayreuth - und mit "Meistersinger"-Regisseur Barrie Kosky inszeniert erstmals ein jüdischer Künstler.

Es gibt wieder Streit um die deutsche Filmförderung und darum, wieviel Kultur- und wieviel Wirtschaftsförderung es sein soll. Kulturstaatsministerin Monika Grütters möchte dabei vor allem den Mut zum kreativen Risiko unterstützen.

Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy erhebt schwere Vorwürfe gegen das Berliner Humboldt-Forum: Es mangele an Provenienzforschung, Transparenz, Autonomie. Die Gründungsintendanten weisen die Kritik entschieden zurück.

Regisseur Radu Mihăileanu hat den Bestseller „Die Geschichte der Liebe“ verfilmt. Im Interview spricht er über die Macht der Lüge, die Angst vor der Zukunft - und was Filme ihr entgegensetzen können.

Monika Grütters lud zum Abschluss des Runden Tischs "Frauen in Kultur und Medien". Das Ergebnis ist mau: Symbolpolitik, alte Forderungen - und immer neue Zahlen.

Das traditionsreiche Yorck-Kino in Berlin-Kreuzberg soll möglicherweise abgerissen werden. Unsere Autorin ordnet die vermeintliche Schreckensnachricht mal ein.

Der chinesische Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo starb in Unfreiheit. Der Schwerkranke durfte vom Gefängnis in die Klinik, aber ausreisen durfte er nicht. "Das war politischer Mord", sagen andere Dissidenten.

Odyssee im Wald: Der portugiesische Regisseur João Pedro Rodrigues beschwört in seinem poetischen Film „Der Ornithologe“ menschliche Urängste.

Im Berliner Doppelhaushalt 2018/19 sind 52 bzw. 67 Millionen Euro mehr für die Kultur geplant, für Tarif-Ausgleiche und die Freie Szene. Pikantes Detail: Der Dercon-Volksbühnen-Etat sinkt, das Budget fürs Berliner Ensemble steigt.

Rachel Launay, Direktorin des British Council Germany, spricht im Tagesspiegel-Interview über die Folgen des Brexit für Kultur und Bildung.

Das RSB mit seinem künftigen Chefdirigenten Vladimir Jurowski und der Cellistin Alisa Weilerstein in der Berliner Philharmonie.

Beim G20-Konzert hören die Staatslenker in der Elbphilharmonie Beethovens Neunte: Mutmaßungen über das vertrackte Verhältnis zwischen Musik, Moral und Politik

Elegie über das Warten: In Albert Serras „Der Tod von Ludwig XIV.“ spielt Jean-Pierre Léaud den sterbenden Sonnenkönig. Und sich selbst.

Sie ist die mutigste Violinistin der Gegenwart: Patricia Kopatchinskaja. Über Mumien im Konzertsaal, den Ausbruch aus dem Ghetto lackierter Musik und ihre moldawische Oma.

Große Einmütigkeit: Das Streichquartett der Staatskapelle und die Sopranistin Christiane Karg mit Schubert, Schönberg und Beethoven im Berliner Pierre Boulez Saal

Immer mehr Streit um das Humboldt-Forum: Die Gründungsintendanten wollen die Lettern "ZWEIFEL" an der Ostfassade anbringen. Architekt Franco Stella ist entschieden dagegen.

Hier gab Johnny Weissmüller Schwimmunterricht, Esther Williams sprang ins türkisblaue Wasser - dieses Hotel ist die perfekte Kulisse.
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