
Das berüchtigte 11. Plenum des Zentralkomitees der SED verbot 1965 auch viele Defa-Filme. Jetzt zeigt sie das Zeughaus-Kino in einer Retrospektive. Am Donnerstag gibt's dazu eine Tagung.

Das berüchtigte 11. Plenum des Zentralkomitees der SED verbot 1965 auch viele Defa-Filme. Jetzt zeigt sie das Zeughaus-Kino in einer Retrospektive. Am Donnerstag gibt's dazu eine Tagung.

Kerzengerade steht der 86-jährige Bernard Haitink am Pult der Berliner Philharmoniker - und dirigiert Mozart sowie Bruckners Neunte.

Nach den Querelen um Leitung und Konzept: Die Stiftung Flucht Vertreibung Versöhnung sucht einen dialogfähigen Direktor. Kulturstaatsministerin Monika Grütters ist verhalten optimistisch, dass es diesmal gelingt.

Seit dem Sommer ist François-Xavier Roth GMD in Köln. Jetzt hat er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern gegeben - mit Lully, Debussy und Berlioz.

Claude Lanzmann wurde als Regisseur von "Shoah" berühmt. Diesen Freitag feiert der große Dokumentarist seinen 90. Geburtstag, zu dem ein Band mit seinen journalistischen Texten erschienen ist.

Ben Hopkins’ Istanbul-Dokumentarfilm „Hasret – Sehnsucht“ zeigt die verborgenen Seiten der Stadt.

Ersatzvater, Ersatztochter: Mark Noonans coole, ergreifende Sozialdramödie „Familienbande“.

Zwischen Filmset und Sterbebett: Nanni Morettis Existenzkrisen-Melodram „Mia Madre“.

Wir begreifen nicht, was geschieht, und bringen es auf eine griffige Formel: Nach den Pariser Anschlägen signalisiert ein Friedenssymbol mit Eiffelturm globale Anteilnahme. Im digitalen Zeitalter bieten Logos und Slogans schnellen Zusammenhalt.

Das Konzert zum 10. Geburtstag der Klassik-für-Kids-Reihe des RBB-Kulturradio ist ein besonderes: Mehrere hundert Flüchtlingskinder sitzen bei der "Römischen Reise" im Saal, moderiert wird auch auf Arabisch.

Ob über Godard, Francis Bacon, Max Planck oder Sex: Peter Greenaway, die britische Filmemacherlegende, spricht am liebsten über alles. Auch über visuelle Analphabeten und den Gesang der Silbermöwen.

Beethoven mal behutsam: das Philharmonia-Quartett im Kammermusiksaal.

Eine miserable Sängerin, die ihr Publikum mitten ins Herz trifft: Catherine Frot spielt Marguerite, in der fabelhaften Tragikomödie „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“.

Das "Börsenblatt" hatte eine Anzeige für Akif Pirinçcis neues, homosexuellenfeindliches Buch gedruckt. Das war ein Fehler, sagt jetzt der Chefredakteur des Magazins.

Männer, die auf Leichen starren: die tolle Kriegsgroteske „A Perfect Day“ mit Benicio del Toro und Tim Robbins.

Tolle Schauspieler, ein bombensicheres Thema, aber keine Pointe will zünden: die Tragikomödie „Familienfest“ von Lars Kraume.

Erkenntnis und Ekstase: Ein Rückblick auf Simon Rattles radikalen Beethoven-Zyklus mit den Berliner Philharmonikern.

Gemeinsam mit Flüchtlingen hat der italienische Regisseur Jonas Carpignano gedreht und produziert. "Mediterranea" greift die Ratlosigkeit und die Sehnsucht der Flüchtlinge auf.

Die Bayern wollen Kirill Petrenko nicht so schnell ziehen lassen: Der Maestro, derzeit in München, wird erst 2019 Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.

Kult und Guerilla: Der Kino-Cowboy Klaus Lemke wird 75 und schimpft munter wie immer auf die deutsche Filmbranche.

Die Philharmoniker beschließen den ersten Durchgang ihres Beethoven-Zyklus mit der Neunten Symphonie.

Joshua Oppenheimers erschütternder Dokumentarfilm „The Look of Silence“ über die Massenmorde unter General Suharto kommt kurz vor der Frankfurter Buchmesse ins Kino: Indonesien ist Gastland in diesem Jahr.

Der Pianist Igor Levit gibt sein Debüt in der Philharmonie. Zusammen mit dem DSO unter der Leitung von Osmo Vänskä lässt er den Saal vor Spannung vibrieren.
Sie ist die Königsdisziplin des Feuilletons. Sie liefert Stoff für Diskussionen, sie dient der Kunst und dem Publikum. Eine Verteidigung der Kritik.
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