
Die nachgebaute Zelle, politische Kunst und das Mauer-Gedicht des Vaters: Zu Besuch bei Ai Weiwei in Peking – vor der Berliner Ausstellung, die am Mittwoch eröffnet. Dritter und letzter Teil der großen Tagesspiegel-Reportage.

Die nachgebaute Zelle, politische Kunst und das Mauer-Gedicht des Vaters: Zu Besuch bei Ai Weiwei in Peking – vor der Berliner Ausstellung, die am Mittwoch eröffnet. Dritter und letzter Teil der großen Tagesspiegel-Reportage.

Sammeln, Twittern, Fotografieren und die Kunst des Dialogs: Zu Besuch bei Ai Weiwei in Peking, vor seiner Berliner Ausstellung – Teil 2 der großen Tagesspiegel-Reportage.

Ein Besuch bei Ai Weiwei in Peking, vor seiner großen Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau. Erste Folge einer dreiteiligen Serie über das Leben und Arbeiten des berühmtesten Künstlers Chinas.

Er ist wieder da, der Unruhegeist: Volker Schlöndorffs "Baal" ist endlich wieder zu sehen und erinnert daran, welchen Energie-Überschuss der deutsche Film einmal hatte.

Im April eröffnet in Berlin die bisher weltgrößte Ai Weiwei-Einzelausstellung. Über die Rechtslage des Künstlers, der nach wie vor seinen Pass nicht zurückerhalten hat und China nicht verlassen darf.

Der französische Filmemacher Alain Resnais ist am Samstag in Paris gestorben, einer der letzten ganz großen Filmkünstler seiner Generation. Er war ein Meister des Labyrinthischen, der seine kühlen, kühnen und später immer leichteren Filme dem Verwirrspiel zwischen Wirklichkeit und Möglichkeit widmete.

Judi Dench ist die Königin des englischen Theaters – kein Shakespeare, den sie nicht gespielt. Und sie war James Bonds Chefin - kaum ein Kinogänger, der sie nicht kennt. Nun ist sie für ihre Rolle in "Philomena" für den Oscar nominiert. Eine Begegnung.

Deutschland ist keine Filmnation. Aber zehn Tage im Februar ist das anders. Ein Lob der vielgescholtenen Unübersichtlichkeit der Berlinale und ihrer zahlreichen Parallelwelten.

Der Regisseur Dominik Graf steht mit den "Geliebten Schwestern" im Berlinale-Wettbewerb. Im Interview spricht er über den Angriff der Gegenwart auf die übrige Zeit und warum er mit einem Friedrich-Schiller-Kostümfilm Preischancen hat.

Diese Berlinale liebt den abseitigen Genrefilm: Der chinesische Wettbewerber "No Man's Land" ist ein Western aus der Wüste Gobi - staubig, knallig, selbstironisch. Und mit einem vegetarischen Cowboy, der am liebsten mit Worten um sich schießt.

Der Wettbewerbsbeitrag aus Griechenland zeigt ein geschundenes Land mit verzweifelten Menschen - die Verbrecherbeobachtung „Stratos“ wird so zum Film noir. Und sein Held - er ist der letzte Cowboy in der Zivilisationswüste.

Eine Unbedingtheit der Darstellung: Die 14-jährige Lea van Acken spielt in „Kreuzweg“ ein Mädchen, dass die Strenge einer erzkatholischen Bruderschaft aushält. Der Wettbewerbsbeitrag wird dabei ziemlich drastig - was nicht zuletzt an den Parallelen zu einer realen Bruderschaft liegt.

Ein Schatzsuche-Roadmovie quer durch Nazi-Europa -was für eine Story! Wenn "The Monuments Men" von George Clooney heute bei der Berlinale seine internationale Premiere feiert, werden alle erst gespannt, dann gelangweilt sein. Denn zuletzt ist nur eines am Film wirklich monumental: die Besetzung.

Ein Soldat in Belfast und zwei Brüder in Berlin – alle sind sie auf der Flucht. Die zugehörigen Filme „’71“ und „Jack“ sind indes sehr unterschiedlich - und stehen im Berlinale-Wettbewerb.

Auf Augenhöhe erzählen, aber nicht ins Niedliche verfallen: Maryanne Redpath leitet seit sechs Jahren die Kinderfilmsektion der Berlinale. Im Interview erklärt sie ihr Konzept des anspruchsvollen Kinderkinos - und warum die Deutschen nicht kindgerecht drehen.

Vier deutschsprachige Regisseure stehen mit ihren Filmen im Wettbewerb - die Berliner Feo Aladag, Edward Berger und Dietrich Brüggemann sind erstmals dabei. Im Interview sprechen die Regisseure über die Konkurrenz und Kreativität im Film-Business. Und über den Unterschied zwischen Schauspielern und Soldaten.

Im Ballett war er eine Niete, und bei Shakespeare wurde er ohnmächtig. Ken Loach über Gerechtigkeit und warum er Schauspieler gerne überrascht.

James Schamus, 16 Oscars schwer, liebt das Independentkino. Fragt man den Jury-Präsidenten der Berlinale hingegen nach Blockbustern, antwortet er mit Kant: "Der Philosoph nennt es negative Lust". Ein Glück, dass ihm schon in den 1990ern der Zoo-Palast positive Lust versprach.

Auf der Pressekonferenz zur Berlinale wird ein echtes "Festival des durchgeknallten Films" versprochen: Statt den aserbaidschanischen Hirtenfilm gibt es die neuseeländische Vampir-WG-Doku. Ein Blick auf die Beiträge aus Forum, Panorama, Generationen, Retrospektive und Berlinale Special.

Er gab sich Blößen wie wenige sonst, er schwitzte heillos, wütete auf der Leinwand oder brillierte mit dämonischem Charme: Jetzt ist der große amerikanische Schauspieler Philip Seymour Hoffman tot, gestorben wohl an einer Überdosis Drogen.
Patchwork in Paris: Asghar Farhadis brillante Familienstudie „Le Passé“.

Auf der Pressekonferenz zur Berlinale wird ein echtes "Festival des durchgeknallten Films" versprochen: Statt den aserbaidschanischen Hirtenfilm gibt es die neuseeländische Vampir-WG-Doku. Ein Blick auf die Beiträge aus Forum, Panorama, Generationen, Retrospektive und Berlinale Special.

Die 64. Berlinale steht an. Im Interview erklärt Festival-Chef Dieter Kosslick warum die Berlinale-Filme diesmal vor allem auf Kinder und Jugendliche als Protagonisten setzen. Und dann gibt er auch ein bisschen an: mit der Anzahl an Weltpremieren beim diesjährigen Festival
Machtspiele, Mobbing und die Berliner Szene: Das FORUM erkundet Arbeitswelten. Besonders stark vertreten: Osteuropa.
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