Darf der Bund die Filmförderung regeln? Oder ist sie Ländersache? Karlsruhe kündigt für Dienstag ein Urteil über die Filmförderung an.
Christiane Peitz

Zu Ehren von Claudio Abbado: die Berliner Philharmoniker unter Zubin Mehta.

Im Luftschutzkeller der Zivilisation: Tom Shovals Debütfilm „Youth“ erzählt von einer Jugend ohne Zukunft, dem verarmten Mittelstand in Israel und davon, wie der Nahostkonflikt auch den Alltag der Menschen vergiftet. Auf der Berlinale 2013 uraufgeführt, kommt "Youth" jetzt endlich ins Kino.
Schreiendes Unrecht in stillen Bildern: Jia Zhangkes China-Parabel „A Touch of Sin“.

Sex bis zum Abwinken, Koks und Privatjets - in Martin Scorseses neuem Film "The Wolf of Wall Street" ist die Finanzwelt ein einziger Rausch. Mittendrin ist Leonardo DiCaprio - er heimste für seinen Auftritt schon eine erste Trophäe ein.

Über sechs Millionen Zuschauer haben die Teenager-Komödie "Fack ju Göhte" seit dem Start im November bereits gesehen. Ein deutscher Überraschungserfolg. Frechheit siegt oder woran liegt's?
Die Prinzessin, die Liebe und die Medienhatz: „Diana“, Oliver Hirschbiegels Biopic über die Königin der Herzen.
Ein kleiner, feiner, eiliger Herr, so nimmt András Schiff seinen Bach in Angriff: sechs Klavierkonzerte (BWV 1052 – 1056 und das g-Moll-Konzert 1058), ein monothematischer Abend mit Musikern der Berliner Staatskapelle, Schiff dirigiert vom Flügel aus. Zwischen den Werken reicht die Zeit höchstens für kurzen Applaus: Der Pianist drängelt mit jener sanften Ungeduld, die ins Spiel vertieften Kindern eigen ist.
Der Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin, Michael Eissenhauer, wirbt im Interview für das Humboldt-Forum mit den außereuropäischen Sammlungen im Schloss. Außerdem äußert er sich zur städtischen Brache am Kulturforum und zu den Folgen des Gurlitt-Funds für Berlin.
Kühles Berlin: „Das merkwürdige Kätzchen“.

Vom Altern der Kunst und der Kunst des Alterns: Wie die Kultur immer mehr Provenienzforschung in eigener Sache betreibt. Ein leicht nostalgischer Jahresrückblick.
Familienaufstellung: Anne Wilds „Schwestern“.
Fotos von sich selbst an unmöglichsten Orten, in unmöglichsten Posen – Selfies werden im digitalen Zeitalter zum Kult-Gut. Auf der Trauerfeier für Nelson Mandela in Johannesburg konnten auch Staatschefs der Versuchung nicht widerstehen. Aber dürfen Politiker das?
Die Europäische Filmakademie und ihr Preis für die Fellini-Hommage „La Grande Bellezza“.

Gala mit Retro-Charme: Am heutigen Sonnabend werden in Berlin die 26. Europäischen Filmpreise verliehen. Die westlichen Nationen feiern dabei sich selbst.

Igor Levit ist derzeit der aufregendste unter den jungen Pianisten. Jetzt spielte er erstmals im Berliner Kammermusiksaal: Beethoven, Wagner und Liszt

Die Neue Nationalgalerie soll zügig saniert werden. Auch der ergänzende Neubau eines Museums der Moderne wird vom Stiftungsrat befürwortet. Jetzt ist der Bund am Zug: Die Finanzierung muss vom Parlament genehmigt werden. Aber die Stiftung ist zuversichtlich.

Kalt, böse und dekadent: Ridley Scotts Meta-Thriller „The Counselor“ verfeinert die Genreregel in philosophisch-sadistischer Manier. Der Zuschauer wird von dem immensen Staraufgebot geblendet und von der kruden Story mit Bravour verwirrt.

Die Publizistin Carolin Emcke spricht im Interview über das Schweigen der Opfer, die Sprache der Gewalt und die Kunst der Toleranz. Ihren neuen Essayband "Weil es sagbar ist" stellt die Philosophin und Kriegsreporterin nächste Woche in Berlin vor.

Der Schweizer Regisseur Peter Liechti hat einen Dokumentarfilm über seine Eltern gedreht. In „Vaters Garten“ wollte dem Geheimnis einer langlebigen Ehe auf die Spur gehen.

Das MoMA in New York widmet den Filmen der "Berliner Schule" eine große Retrospektive. Spätestens jetzt sind Christian Petzold, Angela Schanelec, Thomas Arslan und Co. Teil der Filmgeschichte geworden. Und das ungeliebte Etikett adelt sie jetzt.

Ein Bruckner-Messiaen-Abend in der Philharmonie, mit dem Rundfunkchor Berlin, dem Rundfunk-Sinfonieorchester und Marek Janowski.

Mit einer Reporterin hat Cornelius Gurlitt nun erstmals über seine Beweggründe gesprochen, 1406 zum Teil verschollen geglaubte Kunstwerke über Jahrzehnte in der eigenen Wohnung gelagert zu haben. Dabei offenbart sich einer, der sich ohne jeden Zweifel für den rechtmäßigen Besitzer der Sammlung hält.
Teufelsaustreibung auf Rumänisch: Cristian Mungius erschütternder Film „Jenseits der Hügel“.