
Der Goldene Löwe geht an Gianfranco Rosis Dokumentarfilm „Sacro GRA“ – was am Lido mit Applaus und Buhrufen quittiert wurde. Auch Deutschland gewinnt, mit dem Spezialpreis der Jury für Philip Grönings „Die Frau des Polizisten“.

Der Goldene Löwe geht an Gianfranco Rosis Dokumentarfilm „Sacro GRA“ – was am Lido mit Applaus und Buhrufen quittiert wurde. Auch Deutschland gewinnt, mit dem Spezialpreis der Jury für Philip Grönings „Die Frau des Polizisten“.

Steppenwölfe, Unbehauste und das Grinsen der Macht: Am Samstag enden die 70. Filmfestspiele von Venedig. Ein Rückblick.

Eine Dokumentation auf dem Filmfest Venedig behauptet: Hinter den feministischen Protesten der ukrainischen Aktivistinnen steckt ein Mann. Auch die Frauen selbst kommen nicht gut weg.
Vor dem Palazzo del Cinema wartet die glühende Sonne, auf der Leinwand breitet sich Finsternis aus. Draußen das Paradies, drinnen die Hölle, hier die Leichtigkeit des Strandlebens, dort die Tragik der Existenz: Der Kontrast gehört zu den Konstanten der großen Filmkunstfestivals von Venedig und Cannes.
Filmfest Venedig: Judi Dench brilliert als „Philomena“, Terry Gilliam enttäuscht mit einem Sci-Fi-Film.

Das Filmfest Venedig nimmt Fahrt auf: Judi Dench wird in Stephen Frears’ neuem Film „Philomena“ gefeiert. Und die Amerikaner schicken politische Filme in den Wettbewerb.

1984 stellte der Regisseur Edgar Reitz in Venedig seine Hunsrück-Chronik "Heimat" vor. Jetzt präsentierte er auf dem Lido "Die andere Heimat", den vierten Teil seines Zyklus. Im Wettbewerb waren zudem neue Filme von Philip Gröning und Emma Dante zu sehen.

Die Eröffnungsgala mit George Clooney und Sandra Bullock und die ersten Wettbewerbsfilme beim Filmfest Venedig. Aus Deutschland starten Edgar Reitz und Philip Gröning am Lido
Kino außer Kontrolle: Das 70. Filmfest Venedig eröffnet mit George Clooney und Sandra Bullock, verloren im All.
Darf man Fotos von toten syrischen Kindern zeigen? Es geht um Würde, Leid und Mitgefühl

Darf man Fotos von toten syrischen Kindern zeigen? Verstümmelt, entstellt, namenlos? Bislang war das ein Tabu. Doch das bricht jetzt. Dabei geht es um Leid, Mitgefühl, Würde - und um Bilder als Kriegswaffe.

Berlin bekommt ein Museum der Moderne. Ein Leitartikel zur Machbarkeitsstudie der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

Acht Jahre oberster Bundeskulturpolitiker im Hause Merkel: Bernd Neumann bilanziert seine Arbeit vor und hinter den Kulissen, bedauert die Versäumnisse beim Urheberrecht, freut sich auf das Schloss und sagt im Streit um Berlins Museen: Ein Neubau für die Alten Meister am Bode-Museum kommt finanziell wohl nicht in Frage.

„Are you talkin’ to me?“ - Seine Rolle in Scorseses "Taxi Driver" machte Robert de Niro berühmt. Zu seinem 70. Geburtstag blicken wir zurück auf einen Schauspieler, der sich nie viel um sein Image scherte.

Thomas Arslan, Filmregisseur der Berliner Schule, sucht das Abenteuer. Mit "Gold" hat er in der kanadischen Wildnis einen eigenwilligen Western um deutsche Goldsucher gedreht - mit Nina Hoss in der Hauptrolle.

Die Alte Nationalgalerie ist geschlossen, weil eine Kältemaschine ausfiel. Wie viel Klimaanlage braucht die Kunst eigentlich?
Der Streit um das Berliner Ensemble geht weiter: Rolf Hochhuth hat seine Entschlossenheit bekräftigt, „die sofortige Räumung des BE per einstweiliger Verfügung zu veranlassen“. Nach Auskunft der Kulturverwaltung ist aber bislang kein entsprechender Antrag im Landgericht eingegangen.

Tolldreist: Zum Start von Young Euro Classic.

Gerade erst ist ihr letzter Film "Paulette" im Kino gestartet, darin spielt sie eine grantige Rentnerin. Nun ist Bernadette Lafont, eine Ikone der Nouvelle Vague, in Frankreich gestorben.

Das Festspielhaus unter Baustellen-Planen, die Villa Wahnfried geschlossen. Auch die Aufarbeitung der NS-Vergangenheit bleibt in Bayreuth vorerst eine Baustelle. Und vor der morgigen "Rheingold"-Premiere wird wild über Frank Castorfs "Ring"-Inszenierung spekuliert.

Am Donnerstag beginnen die Bayreuther Festspiele, am Freitag startet der neue "Ring" von Frank Castorf. Glanz und höchste Kunst im Wagner-Jubiläumsjahr? Von wegen: Das Festspielhaus und die Villa Wahnfried sind Baustellen und eine Ausstellung würdigt den "Wahnsinn" der Wagner-Stadt.
Roadmovie mit Charme: Holly Hunter ist „Jackie“.

Unter der rechten Regierung in Ungarn ist die Gewalt gegen Roma zum Alltag geworden. Bence Fliegaufs vielgelobter Spielfilm „Just the Wind“ macht das angsterfüllte Leben der Minderheit bedrängend fühlbar.

Die Regisseurin Rama Burshtein ist vor 20 Jahren aus freien Stücken der ultraorthodoxen Gemeinde in Tel Aviv beigetreten. Ihr Familien-Melodram „An ihrer Stelle“ zeigt Innenansichten ihrer abgeschotteten Community - für das säkulare Publikum. Eine Begegnung
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