
Vor 15 Jahren machte Dogma-Regisseur Thomas Vinterberg mit einem Inzest-Drama Furore. In seinem neuen Film "Die Jagd" geht es erneut um Missbrauch - ein spannendes, aber zweifelhaftes Selbstjustizdrama.

Vor 15 Jahren machte Dogma-Regisseur Thomas Vinterberg mit einem Inzest-Drama Furore. In seinem neuen Film "Die Jagd" geht es erneut um Missbrauch - ein spannendes, aber zweifelhaftes Selbstjustizdrama.

Die Lola-Nominierungen: „Cloud Atlas“ und „Oh Boy“ sind die Favoriten für den Deutschen Filmpreis 2013

Die Opfer und Täter der NS-Zeit sind immer wieder Gegenstand von Verfilmungen - zuletzt im ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“. Doch die Trilogie macht "aus Schweinen arme Schweine", meint Christiane Peitz.

Die Opfer und Täter der NS-Zeit sind immer wieder Gegenstand von Verfilmungen - zuletzt im ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“. Doch die Trilogie macht "aus Schweinen arme Schweine", meint Christiane Peitz.
Natürlich ist es unwahrscheinlich, dass sich unsere Vorfahren in prähistorischen Zeiten in Clans zusammentaten, die heutigen amerikanischen Familien erstaunlich ähnlich sehen. Aber spätestens seit den Feuersteins hat man sich an den Gedanken gewöhnt – und im Falle der Steinzeitfamilie Croods macht er auch noch ziemlich viel Spaß.

Porträt einer Missionarin, einer Märtyrerin, einer erzkatholischen Wienerin: „Paradies: Glaube“ hat dem dem österreichischen Filmemacher Ulrich Seidl und der Hauptdarstellerin Maria Hofstätter eine Klageandrohung wegen Blasphemie beschert. Nun kommt die intime Studie über religiösen Fanatismus bei uns in die Kinos.

Jedes Frühjahr, wenn die Grabungslizenzen erteilt werden, ernten deutsche Archäologen in der Türkei harsche Kritik. Das hat meist politische Gründe, ebenso wie die Rückgabeforderungen an Berlins Staatliche Museen, die Kulturminister Ömer Celik jetzt erhebt.

Der türkische Kulturminister Ömer Celik fordert fünf antike Schätze aus Berlin zurück und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Stiftung Preußischer Kulturbesitz sowie gegen deutsche Archäologen.
Bernd Eichingers letztes Kinoprojekt: „3096 Tage“ will das Martyrium der Natascha Kampusch nachempfinden. Regisseurin Sherry Hormann setzt auf die Mittel des klassischen Erzählkinos und eine internationale Schauspielerriege.

Eine merkwürdige Missstimmung herrschte in diesem Jahr am Potsdamer Platz: Zu wenige große Namen, zu wenige Weltpremieren. Dabei gilt nicht, dass Tempo ein Qualitätskriterium ist. Die Berlinale muss sich noch mutiger als bisher als Wettbewerb der Neuentdeckungen profilieren.

Ein Realitycheck zum Festivalende und ein Blick auf die erschütternde Dokumentation „The Act of Killing“. Welche politische Macht können Filme entfalten?
Die Buddy-Komödie „Prince Avalanche“ sorgt für gute Laune im WETTBEWERB.

„Halbschatten“, „Echolot“ und „Das merkwürdige Kätzchen“: Drei Filme im Forum zeugen von der Qualität Berliner Film- und Schauspielhochschulen.

In eigener Sache, heimlich gedreht: Jafar Pahanis erschütternder Film „Pardé“ aus dem Iran ging am Dienstag in den Wettbewerb.

Furcht und Misstrauen in Südafrika: In „Layla Fourie“ beweist Regisseurin Pia Marais einen wachsamen Blick für das feine Gift des Misstrauens.

Frauentag im Wettbewerb: „Gloria“ aus Chile bringt endlich Schwung ins Festival.

Thomas Arslan spricht im Interview über seinen Western „Gold“ der als einziger deutscher Beitrag im Wettbewerb der Berlinale läuft. Außerdem über Stunt-Pferde, warum aus ihm kein Reiter mehr wird und deutsche Migranten im Film.

Ulrich Seidl erforscht die Abgründe Österreichs und balanciert dabei auf dem Grat zwischen Doku und Fiction.

Wie lebt es sich in einer Welt ohne Zukunft? Filme in Berlinale-Programm des Forums und des Panoramas erkunden das Beben und Nachbeben der Krise, überall in der Welt.
Berlin steht in den Startlöchern: Heute beginnt die Berlinale, das weltgrößte internationale Publikumsfestival. Geboten werden großartige Autorenfilme und Weltkino, das dem Tempo der modernen Medienwelt Einhalt gebietet.

Berlinale-Chef Dieter Kosslick spricht im Tagesspiegel-Interview über rote Straßen, schnelle Filme, die digitale Berlinale – und starke Frauen im diesjährigen Wettbewerb.
Am 7. Februar beginnt die Berlinale. Wir haben für Sie die extremsten Fakten zusammengestellt. Vom schönsten Titel bis zum besten Möbelhaus-Film

Wie Amerika die Sklaverei abschaffte: Steven Spielbergs Politthriller „Lincoln“ mit Daniel Day-Lewis ist nur einer von zahlreichen hochpolitischen Filmen dieser Oscar-Saison. "Django Unchained", "Zero Dark Thirty", "Argo" - sie alle stellen die Frage: Heiligt der Zweck die Mittel?

Das Charmanteste an Quartett ist sein dokumentarischer Anteil. Viele Sänger und Musiker in dieser Rentnerkomödie sind echte Sänger und Musiker, Leute wie Dame Gwyneth Jones oder der Jazz-Pianist Jack Honeyborne, betagte BBC-Orchestermitglieder, Opern-Veteranen, Trompeter, Schauspieler.
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