Wuchtig: Fazil Say im Konzerthaus
Christiane Peitz
Trotz Spottlust und Zutaten für eine explosive Mischung aus Drama und Farce: Der Funke in Stephen Frears’ Landposse: "Immer Drama um Tamara" will diesmal nicht zünden.
In diesen Tagen ist Zeitenwende. Das alte Jahr macht sich davon, das neue macht von sich reden.

Es sind kleine Nischen, mehr nicht. Vertiefungen im Felsstein, manchmal quadratisch, manchmal mit Säulen und Bogen. Auf dem Sockel ein Stein. Oder zwei. Oder drei. Schlichte Reliefs: eine Stele, ein Quader, ein Brocken. Kleine Felsgötter, in den Felsen gehauen.
Komödie der Kollisionen: Tom Tykwers Liebesfilm "Drei" ist eine Hommage an die Stadt der Liebe.
Florian Henckel von Donnersmarck in Berlin: eine Nahaufnahme des erfolgreichsten Debütfilmers der deutschen Filmgeschichte.
Die Show für die Truppen ist so alt, wie es Truppen gibt. Warum reist der Verteidigungsminister mit Gattin ins Kriegsgebiet? Eine kleine Geschichte der Truppenbetreuung.
In Silvio Soldinis Erotikdrama „Was will ich mehr“ bricht die Leidenschaft wie eine Katastrophe über den Alltag herein.
Von Richard Wagner geht die Legende, dass er komponieren wollte wie Johann Strauss – und dass wir seinem Unvermögen zur Leichtigkeit seine Gesamtkunstwerke verdanken, samt ihren unendlichen Melodien. Florian Henckel von Donnersmarck, der so gern vom Giganten Richard Wagner spricht wie von Thomas Mann, versucht es nach seinem schwergewichtigen, mit dem weltweit vielfach preisgekrönten StasiDrama „Das Leben der Anderen“ nun ebenfalls mit Leichtgewichtigerem, mit Hollywood, mit Angelina Jolie und Brad Pitt in „Der Tourist“: Am heutigen Montag feiert „Der Tourist“ in New York Weltpremiere.

Von Richard Wagner geht die Legende, dass er komponieren wollte wie Johann Strauss – und dass wir seinem Unvermögen zur Leichtigkeit seine Gesamtkunstwerke verdanken, samt ihren unendlichen Melodien. Florian Henckel von Donnersmarck, der so gern vom Giganten Richard Wagner spricht wie von Thomas Mann, versucht es nach seinem schwergewichtigen, mit dem weltweit vielfach preisgekrönten StasiDrama „Das Leben der Anderen“ nun ebenfalls mit Leichtgewichtigerem, mit Hollywood, mit Angelina Jolie und Brad Pitt in „Der Tourist“: Am heutigen Montag feiert „Der Tourist“ in New York Weltpremiere.

In seinem aktuellen Film ist sie wieder zu spüren, Allens Angst vor dem Gevatter Tod und seine Kunst, sie mit Boulevardtheater samt verschmitzter Offstimme eine Weile zu vertreiben.
Bald Chef: Tugan Sokhiev und das DSO mit „Sacre“

Kriegslügen und Wahrheitsliebe: Im Politthriller „Fair Game“ zeigt Doug Liman durchaus mutiges Unterhaltungskino. Besonders überzeugend: die Schauspielerin Naomi Watts

Er hat den Teufel gespielt und den Jedermann, seine Bühnenfiguren sind streitlustig. Ezard Haußmann zählte zum Urgestein des DDR-Theaters. Am Samstag ist der Schauspieler im Alter von 75 Jahren in Berlin gestorben.
Neues aus Deutschland auf den 44. Hofer Filmtagen. Wenn es stimmt, dass das Kino die Dinge vor dem Verschwinden bewahrt, dann ist Hof bald als Filmstoff dran.
Terrorismus und Außenpolitik: Olivier Assayas’ 330-Minuten-Film "Carlos – Der Schakal" ist eine klug rhythmisierte, niemals überhitzte Tour de Force und verliert bei aller Detailliebe den Bogen nicht aus den Augen.

Lutz Pehnerts Film über das Berliner Stadtschloss ist eine Fundgrube für alle, denen die Argumente ausgehen.
Gekko ist wieder da: "Wall Street 2", Oliver Stones Fortsetzung seines Börsen-Klassikers von 1987.
Aus dem Innern des Panzers: Samuel Maoz’ beklemmender Kriegsfilm „Lebanon“

Ich halte das nicht mehr aus und schreibe es auf: Ob Thomas Hettche oder Peter Wawerzinek - die neue Ich-Literatur der Männer ist ein Fortschritt.
John Hillcoat verfilmt Cormac McCarthys Endzeit-Drama "The Road" mit Zurückhaltung. Doch der Roman überlagert den Film.

„20 x Brandenburg“: 20 Dokumentationen über Menschen und Erinnerungen in einem weiten Land. Die RBB-Reihe will an den Erfolg von "24 Stunden Berlin" anschließen und ist doch deutlich anders.

"Dschungel ist Heimat. Wir alle kommen dorther": Apichatpong Weerasethakul, Kinorebell aus Thailand, und sein Cannes-Siegerfilm "Uncle Boonmee" kommen am Donnerstag ins Kino.
Geschichte als Kolportage: "Jud Süß – Film ohne Gewissen" hat weniger ein Problem mit der Ethik als Ästhetik.