Wer Beziehungen zu undemokratischen Staaten wie China oder Russland pflegt, zu Diktaturen wie Syrien oder Libyen, der wandelt auf einem schmalen Grat. Wie soll man sich nur verhalten?
Christiane Peitz

"Man muss die Leute bewegen - nicht die Kamera." Klaus Lemke, der letzte Cowboy des deutschen Films, dreht zum ersten Mal in der Hauptstadt.
Gutes Bio, böse Chemie? Wie Ehec, die unsichtbare Gefahr, unser Verhältnis zu den Lebensmitteln erschüttert

Nach Rinderwahn, Schweinepest und Vogelgrippe jetzt auch das Mördergemüse. Lebensmittelskandale verderben den Appetit. Zurück bleibt die Frage: Was ist überhaupt noch gesund?
Nun also die Sechste, das nächste symphonische Monstrum von Mahler im MahlerJahr 2011 und im Mahler-Zyklus der Berliner Philharmoniker, nach der gefeierten Dritten im Februar. Eineinhalb Stunden lang sind Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt bei dieser Odyssee der letzten Überlebenden, die mit aufgerissenen Augen dem Ende entgegenschreiten, begleitet von Herdenglocken und Hammerschlägen.
Weltsensation! Ingmar Bergman wurde als Baby vertauscht!

Weltreisemusiker: Der 24-jährige Pianist Igor Levit gibt mit Beethovens Diabelli-Variationen sein Berlin-Debüt. Eine Begegnung

Auf einem USB-Stick schmuggelte er seinen regimekritischen Film ins Ausland. Der in Teheran verurteilte Filmemacher Jafar Panahi konnte nur per Skype an der Pressekonferenz mit Ko-Regisseur Mojtaba Mirtahmab teilnehmen.
Der dänische Regisseur Lars von Trier hat beim Filmfestival in Cannes für einen Eklat gesorgt: Er bezeichnete sich als Nazi. Eine Entschuldigung nutzte nichts - die Festivalleitung erklärte ihn zur "Persona non grata".
Er hat keinen Schulabschluss, hörte an der Uni Adorno und Habermas, wurde als Taxifahrer zum Realo, später war er Außenminister. Porträt einer außergewöhnlichen Karriere: Pepe Danquarts Dokumentarfilm "Joschka und Herr Fischer".

In Jodie Fosters Depressions-Drama "Der Biber" kommuniziert Mel Gibson per Handpuppe. Der Film über gestörte Kommunikation, familiäre Defizite und manisch indirektes Reden betreibt ästhetische Mimikry.

Der Dienstag ist Märchentag in Cannes. Die Geschäfte laufen wieder, die Journalisten dehydrieren und alle rätseln über DSK.

Teil 4 von „Pirates of the Caribbean“ läuft in Cannes – und läutet den Blockbuster-Sommer ein.

"Pirates of the Caribbean", unter höchster Gefahr gedrehte Filme aus Iran und puristisches österreichisches Kino par excellence. Der Samstag auf den Filmfestspielen in Cannes

Eine unbekannte Schauspielerin, ein besonders schönes Licht, ein durchgeknallter Plot: Der Filmkritiker Michael Althen hat nie aufgehört, sich beeindrucken zu lassen. Jetzt ist er in Berlin gestorben. Ein Nachruf.

In den Filmen am ersten Festivaltag geht es weniger um zeitlose Wahrheiten als um die bedrängte, ratlose Jugend von heute. Es wird geschlafen, getötet, gestorben.

In den Filmen am ersten Festivaltag wird geschlafen, getötet und gestorben.
So viele Bilder, man kommt kaum nach. Ikonische Bilder, Bilder, die Geschichte schreiben, die an Instinkte rühren. Nur ein Bild fehlt noch, obwohl die Logik des Krieges eigentlich nach ihm verlangt: das Bild vom toten Osama bin Laden.

Die Kunst ist frei, die Politik steckt in der Sachzwangsjacke? In der Akademie der Künste bekam man den Eindruck, es sei umgekehrt. Bernd Neumann forderte die Museumsleute auf, sich im Fall Ai Weiwei klar zu positionieren.

Der Oscarpreisträger Christoph Waltz spielt in seinem neuen Hollywood-Film den sadistischen Zirkusdirektor August Rosenbluth - leider nicht auf der Höhe seines Niveaus. Der Film schafft es nicht, die Konventionen des US-Kinos zu überwinden.
Sex, Geld, Gift: Der koreanische Psychothriller „Das Hausmädchen“

Raffiniert und mit klirrender Bosheit präsentiert Regisseur Im Sang-soo die Upperclass in „Das Hausmädchen“, einem Remake des gleichnamigen koreanischen Klassikers aus dem Jahr 1960.
Mit Beatrix: Festkonzert in der Philharmonie

Der Gewinner im Wettbewerb für das Einheitsdenkmal steht fest. Es ist der überarbeitete Entwurf des Designers Johannes Milla und der Berliner Choreografin Sasha Waltz.