
Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz spricht von "Verwirrung", das Bauministerium wird kritisiert und Hoffnung auf die Revision macht sich breit: Beteiligte und Unbeteiligte debattieren das Schloss-Debakel.

Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz spricht von "Verwirrung", das Bauministerium wird kritisiert und Hoffnung auf die Revision macht sich breit: Beteiligte und Unbeteiligte debattieren das Schloss-Debakel.
Musikfest: Ashkenazy mit Schostakowitschs Achter
Eine sehr private Obsession: Perfide am Horrorfilm "Antichrist" ist einmal mehr die Intelligenz von Lars von Triers Manipulation, das Antiaufklärerische seiner Albtraumwelten.
Sie ist Frankreichs bedeutendste Regisseurin – und hat nun ihr eigenes Leben verfilmt. Ein Besuch bei Agnès Varda in Paris

24 Stunden Berlin in Echtzeit: Das ungewöhnliche Fernsehprojekt von RBB und Arte zwängt Hauptstadt und Hauptstädter ins Doku-Soap-Raster.

Am Anfang stand ein Boom. Der Boom der Filmhochschul-Gründungen Mitte der 90er Jahre, die immense Nachfrage nach frischem Bilderfutter vor allem seitens der Privatsender. Zehn Jahre First Steps: zur heutigen Verleihung der Studentenfilm-Preise in Berlin.

Nahaufnahme: Kathryn Bigelows Bagdad-Film „Tödliches Kommando“ kommt in die deutschen Kinos - und bereichert das Genre des Antiterror- und Irakkriegsfilms.
Geburtsstunde der Rasterfahndung: der todschicke Gangsterfilm „Public Enemies“ mit Johnny Depp.
Bei der Premiere 2008 war Herheims „Parsifal“ gefeiert worden. Im zweiten Jahr wird deutlicher, dass vor allem Heike Scheeles Bühnenbild für Zusammenhalt sorgt, in den grandiosen, den sechseinhalbstündigen Abend bündelnden Verwandlungsmomenten und auch dank der Spiegelscheiben, die Wagners mythischen Abgrund bis in den Zuschauersaal weiten.
Diktatoren lieben sie, Filmstars machen sie zum Modeaccessoire: eine kleine Geschichte der Sonnenbrille.
Mit der Kultur ist viel Staat zu machen. Wie das geht, weiß Bernd Neumann, der als Kulturstaatsminister eine ganze Legislaturperiode im Amt blieb.
Das Recht auf das eigene Bild, im Privatleben wissen wir damit umzugehen. Im Zweifel löscht man das unvorteilhafte Foto aus dem Computer. In der Öffentlichkeit ist die Sache komplizierter. Christiane Peitz über den Streit um die Doku "Der entsorgte Vater"
Wo bitte geht’s zum Einheitsdenkmal? Ein Berliner Podium mit Künstlern und Architekten.

Ausstellungseröffnung im Alten Museum: Christiane Peitz lauscht den Reden zum Humboldt-Forum.
Zurzeit liegt viel Abschied in der Luft, das ist seltsam, diese Melancholie, dieser Wehmutswind, der die Gewitterwolken dieser Tage vor sich her treibt. Und es liegt nicht nur an den Toten des Jahres. Ein Finale von Christiane Peitz.
Sind nicht auch Beleuchter Künstler? Die Gewerkschaft droht den Bayreuther Festspielen mit Streik
Liebeswahn und Todesdurst: Julie Delpys "Die Gräfin" ist eher Stilübung als Schauerdrama.
Der Chef des Goethe-Instituts zieht Zwischenbilanz - zwischen Angola und Amerika sowie aktuellen Problemen und Hoffnungen im Iran.
Er war der Mann, der die Gerichtsshows zu Sat 1 brachte: Martin Hoffmann. Als der Sender verkauft wurde, verlor er seinen Chefposten. Jetzt soll er neuer Intendant der Berliner Philharmoniker werden.
Erste Details: Senats-Pläne für die Berliner Kunsthalle. Eröffnung soll 2013 sein. Und Geld geben soll es auch.
Total verrückt und trotzdem purer Banlieue-Sozialrealismus, das gab es im Kino noch nie! François Ozons Ricky ist ein Baby mit Flügeln – nicht etwa kitschigen Engelsflügeln, sondern durchaus ekligen Chicken Wings –, das die Bürde seiner Arbeiterkind-Existenz im Flatterflug abwirft.
Stil und Seele, Brillanz und Sentiment, Bescheidenheit und Überschwang: Boulez und Aimard bei den Philharmonikern.
Drei Reisen, die in Genf beginnen, drei Bewegungen, drei Begegnungen, die Regisseur Frédéric Choffat für sein Spielfilmdebüt behutsam miteinander verwoben hat. Ein Film voll federleichter, schwebender Melancholie.
Ein maliziöser Melancholiker: Christoph Waltz spielt durchgeknallte Psychiater, mutmaßliche Mörder oder wie in "Inglorious Basterds" einen superfreundlichen, supersadistischen SS-Schnüffler. Dafür bekam er jetzt in Cannes den Darstellerpreis.
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