Christine Wahl freut sich auf eine allerletzte 68er-Gedenkveranstaltung - und auf eine äußerst vielversprechenden Performance.
Christine Wahl
Vergesst die Psychoanalyse! In den USA hat man sich bereits einem originelleren Programm zur Erforschung eigener Vorzüge und Defizite zugewendet: Man sucht sich eine Firma für genetische Spurenrecherche, bekommt ein schick designtes Spuckröhrchen zugeschickt zwecks Klärung der Herkunft, Krankheitswahrscheinlichkeiten etc.
Jetzt, wo wieder überall die Weihnachtsdekorationen ausgepackt werden und der verordnete Besinnungsterror beginnt, wird der sensible Zeitgenosse - ob er will oder nicht - auf die Familie zurückgeworfen. Da kommen Die Lears (4.-6. 12., 20 Uhr) der 32-jährigen Regisseurin Barbara Weber, die diesen Herbst gemeinsam mit Rafael Sanchez die Leitung des Züricher Neumarkt-Theaters übernommen hat, im HAU 2 gerade recht.
Jedem dritten Kind, das hat die repräsentative Studie „Vorlesen im Kinderalltag 2008“ gerade zutage gefördert, wird nicht vorgelesen. Beim Rest springen vor allem die Mütter in die Rezitationsbresche: Glaubt man den befragten Junioren zwischen vier und elf Jahren, betätigen sich lediglich acht Prozent der Väter als Hobby-Deklamierer.
Christine Wahl hofft auf bessere Tage im Theaterherbst – mit italienischer Hilfe.
Schauspiellegenden damals und heute: Alexandre Dumas' Boulevardeske "Kean“ in der Volksbühne.
Christine Wahl sieht überall Obama – sogar auf den Berliner Bühnen
Christine Wahl freut sich auf ein Gipfeltrefen von Kunst und Theater
Christine Wahl lobt die Reflexe des Polittheaters
Der achtjährige Julien Ho sieht gute Chancen für seine Vision: Er will eine chinesische Enklave auf dem Mars errichten. Dagegen wirkt die Revolution, für die sein 14-jähriger Kollege Clyde Philippoz plädiert, geradezu bodenständig: Von seiner mittellosen Mutter nach der Geburt in Indien zur Adoption freigegeben, wächst der Kinderdarsteller bei Pflegeeltern in der Schweiz auf und hält einen Erziehungsberechtigten-Tausch alle fünf Jahre für weltweit erstrebenswert.

Birgit Minichmayr kennt Berlins Bühnen und Hollywoods Herren. Das Porträt einer Ausnahmeschauspielerin.
Von Science-Fiction-Opern und lebensnäheren Utopien: Christine Wahl träumt von einer lichteren Zukunft.
Felicitas Bruckner bringt den Film „Lilja 4-ever“ ins Berliner Gorki-Theater
Marius von Mayenburgs „Der Stein“ in der Berliner Schaubühne
Christine Wahl über ein spektakuläres Tanzfestival für Kinder
Die Theatergruppe Turbo Pascal mit einer Interaktivperformance in der Schaubühne
"Das Missverständnis" von Albert Camus: Der Plot klingt nach Samstagabend-Thriller, ist aber ein philosophischer Beitrag zur Kategorie des Absurden. In den Kammerspielen des Deutschen Theaters wird das Stück von Gil Mehmert solide inszeniert.
Wahnsinn mit Methode: Alle außer Hamlet spielen Doppelrollen. Thomas Ostermeier inszeniert den Klassiker an der Schaubühne.
Mit Peter Sellers in der Titelrolle verfilmte Hal Ashby 1979 die Satire "Willkommen Mr. Chance". Für das Theater ließ sich die Regisseurin Marta Gil Polo jetzt von dem Stoff inspirieren. Christine Wahl staunt über den Aufstieg eines Nichtsnutzes.
Christine Wahl lobt den Realismus südafrikanischer Bühnenkünstler
Berliner Kindertheater erinnern daran, was fürs Leben zu lernen ist.. Christine Wahl setzt auf geistige Nahrung statt Gemüseschultüten.
Die neue Theatersaison bricht an. Christine Wahl gerät in die Fänge einer fiesen Frohsinnsdiktatur.
Christine Wahl freut sich auf einen elisabethanischen Theatersommer
So sieht Weddinger Chic aus: Vokuhila, Hüfttuch, Dekolleté: Christine Wahl staunt über eine Klassiker-Adaption.