Bei der Klimaschutzkonferenz verhindern USA neue Ziele
Dagmar Dehmer
Bundesstiftung ehrt Klaus Töpfer für sein Lebenswerk
Der Bestand an Kabeljau ist am Ende
Die USA rechnen vor, was der Klimaschutz Deutschland kostet
In Neu-Delhi wird über Details des Kyoto-Protokolls verhandelt – zum Beispiel über den Nutzen der Wälder
Die rot-grüne Klimapolitik ist auf einem guten Weg – und auf zwei Abwegen
Foto: Rückeis / Montage: DP HINTER DEN LINDEN Ich – ich nehm nix mehr. Und wenn Sie es mir auf dem Silbertablett servieren – na schon gar nicht.
Wo soll der Atommüll hin? Die Experten wissen bislang nur, wo er nicht hin darf
Die Grünen stimmen dem Koalitionsvertrag zu – und wählen vielleicht ihre Führung ab
Grüne stellen Obrigheim-Beschluss infrage – aber nicht die Koalition
Deutschland ist das Land, in dem man überall hinfahren kann - ganz ohne Tempolimit. "Das ist das indische Ideal vom guten Leben", sagt Meena Menon.
Am Mittwoch hat die Bundesregierung ein neuneinhalb Jahre altes Versprechen eingelöst. Das Kabinett beschloss eine Nachhaltigkeitsstrategie für Deutschland.
Renate Künast sitzt auf einem Kirschbaum, erntet die Früchte direkt in den Mund und eröffnet einen Wettbewerb im Weitspucken. Dieses Bild aus der Kindheit taucht ziemlich spät in ihrem Buch über ihr erstes Amtsjahr als Verbraucherschutzministerin auf.
Der Umweltrat fordert nach dem Atomausstieg auch einen Ausstieg aus der Kohlewirtschaft. Bei der Vorlage des Umweltgutachtens 2002 verlangten die sieben so genannten Umweltweisen, die Steinkohlesubventionen nicht über das Jahr 2005 hinaus zu verlängern.
Schwule und Lesben haben die Standesämter nicht gestürmt, als vor acht Monaten das Lebenspartnerschaftsgesetz in Kraft trat. Rund 3000 gleichgeschlechtliche Paare ließen sich als Lebenspartner eintragen, berichtet der "Spiegel".
Getagt wird von 10 Uhr morgens bis acht Uhr abends. Wenn es sein muss auch mehrere Tage.
In Afrika ist es schon zu spät, und in Südostasien sieht es kaum besser aus: Die tropischen Regenwälder sind so gut wie abgeholzt. Was noch übrig ist, sind kleine Gebiete, in denen neue Wälder wachsen.
Die deutschen Unternehmen sind über den Handel mit Emissionsrechten für das Treibhausgas Kohlendioxid schlecht informiert. Das ist das Ergebnis einer Studie des Wuppertal-Instituts, das der Klimaexperte Hermann Ott am Donnerstag in Berlin vorstellte.
Das größte Problem kann die 5. Internationale Nordseeschutzkonferenz (INK), die bis zum Donnerstag im norwegischen Bergen tagt, gar nicht selbst lösen.
Der Kompromiss ist trickreich, auch wenn er im Atomkonsens nur drei Zeilen einnimmt. Das Genehmigungsverfahren für das Endlager Schacht Konrad, in dem schwach- und mittelradioaktiver Atommüll vergraben werden soll, wird abgeschlossen.
Den Behörden sind die Hände gebunden. Obwohl sie wissen, dass die von ihnen untersuchten Würste, entgegen der Versicherung auf dem Etikett, Rindfleisch enthalten, haben sie keine Möglichkeit, die Käufer zu warnen.
Konsumenten sollen eigene Rechte bekommen. Das will Verbraucherschutzministerin Renate Künast (Grüne) mit ihrem Verbraucherinformationsgesetz erreichen, das sie am Mittwoch ins Kabinett einbringt.
Eine Lebensmittelbehörde findet Salmonellen in Nudeln. Die Medien berichten tagelang, doch das Amt schweigt eisern.
Deutliche Kritik an der deutschen Praxis der Absicherung von Exportkrediten über so genannte Hermes-Bürgschaften haben rund 70 Nichtregierungsorganisationen (NRO) am Montag anlässlich einer Tagung in Berlin geübt. Die NRO aus rund 30 Staaten, die sich zur "Eca-Watch-Kampagne" zusammengeschlossen haben, fordern verbindliche Umwelt- und Sozialstandards für Exportkreditagenturen (Eca).