Der am Freitag am Neptunbrunnen erschossene Mann hat wohl unter der psychischen Krankheit gelitten. Jeder Hundertste erlebt in seinem Leben mindestens eine schizophrene Episode.
Hannes Heine

Er hatte die Wahl: entweder das Amt oder die Burschenschaft. CDU-Staatssekretär Michael Büge entschied sich für die Tradition. Eine Frage der Ehre? In Berlin verstehen seinen Schritt sogar liberale Studenten. Auf der Suche nach dem Wert einer Verbindung.
Morgens am Alex: Touristen, Pendler, ein Nackter fuchtelt mit einem Messer herum. Die Polizei kommt, ein Schuss fällt, der Mann stirbt. Hätte er anders gestoppt werden können?
Morgens am Alexanderplatz, mitten in der Hauptstadt, überall Touristen, Berufspendler, Passanten: Und dann fuchtelt plötzlich ein Nackter mit einem Messer herum. Die Polizei eilt herbei, ein Schuss fällt, der Mann stirbt. Hätte er nicht anders gestoppt werden können?

Der Senat hat den Haushaltsentwurf beschlossen, darin werden die Ausgaben gedeckelt und Bürger stärker zur Kasse gebeten. Wowereit und Henkel finden den Etatentwurf gut, die Opposition nicht. Welche konkreten Ausgaben und Sparmaßnahmen sind geplant? Eine Übersicht.
Unternehmer Maik Uwe Hinkel soll IM gewesen sein. Er bestreitet das, die Richter sahen das nun anders.

Mario Czaja will die Geriatrien in Berlin ausbauen lassen. Ab 2016 könnte sein Krankenhausplan dann außerdem festschreiben, wie viel Personal auf bestimmten Stationen nötig ist.

Für die Gewerkschaft ist es ein kleiner Erfolg an einem ungewöhnlichen Ort: Zoo und Tierpark erhöhen die Löhne um 4,9 Prozent.

Nun will niemand mehr einen festen Zaun um den größten Park der Hauptstadt. Dafür sollen sich Veranstalter an den Kosten für mobile Sperren beteiligen.
Das Gefängnis Tegel wird modernisiert, um Langzeitgefangene angemessen unterzubringen - wofür die Justiz allerdings Jahre gebraucht hat. Ein Besuch.

Hunderte Stellen im Gesundheitsdienst sind unbesetzt. Berlin ist für Seuchen und Katastrophen wohl schlecht gerüstet. Und auch bei der Sanierung der Charité wird der Mangel spürbar.

Die NSU-Akten-Pannen bei der Berliner Polizei waren wieder Thema im Innenausschuss. Innensenator Henkel kündigte wieder mehr Transparenz an - nächste Woche dürfte es dann tatsächlich interessant werden.

Um die Kennzeichnungspflicht gab es einst heftigen Streit. Die Bedenken der CDU: Sind die Einsatzkräfte individuell gekennzeichnet, könnten kundige Täter deren Wohnungen und Familien angreifen. Nun stellt sich heraus: passiert ist wohl nichts.
Wieder ist in einer Berliner Haftanstalt ein Insasse angegriffen worden, der eine Sexualstraftat begangen haben soll.

Der Balkan ist multiethnisch und gibt vielen Konfessionen ein Zuhause. Ein Treffen der Balkanstaaten in Mazedonien wurde nun abgesagt – weil Belgrad die Teilnahme des Kosovo ein Dorn im Auge war.

Erst hat der Gesundheitssenator seinen Staatssekretär wegen dessen Mitgliedschaft in einer Burschenschaft entlassen - nun heißt es von einigen, er sei dort selbst Gast gewesen.
Berlin - Nach Auswertung des Haushalts für 2011 hat die Stadt laut Rechnungshof mindestens 33 Millionen Euro verschwendet – obwohl Berlin hoch verschuldet ist. Am Montag stellte Rechnungshof-Präsidentin Marion Claßen-Beblo ihren Bericht vor.

Hoch verschuldet - trotzdem verschwenderisch: Berlin hat zu viele Staatssekretäre und zu wenig Kontrolleure. Was den Rechnungshof am Berliner Haushalt stört.

Berlin mag sexy sein, vor allem aber ist es arm - und spart wohl nicht an den richtigen Stellen. Dies sieht man zumindest beim Rechnungshof so. In seinem aktuellen Bericht bemängelt er vor allem zu viel Staatssekretäre bei den Senatoren.
Es ist offen, ob sich der Senator durchsetzen kann. Haushaltsberatung beginnt in der nächsten Woche.

Unternehmer Peter Zühlsdorff wird der neue Aufsichtsratschef bei Vivantes. Mit dem 72-Jährigen bekommen die Vivantes-Kliniken einen ein erfahrener Sanierer.

Die Führung des landeseigenen Klinikkonzerns wird nun vollständig ausgetauscht - gleichzeitig wächst die Kette. Wer sie demnächst leiten soll, ist unklar. Die drei aktuellen Geschäftsführer geben einen Ausblick für 2013.

Zu wenig Geld, marode Bauten, fehlende Fachkräfte - für Pfleger heißt es dennoch tagtäglich: wickeln, waschen, Blutdruck messen. Vom Alltag einer Krankenschwester.

Die Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Reinickendorf muss ein zweites Haus für Flüchtlinge hergeben. Nicht alle sehen das gern.