
In den letzten 20 Jahren wurden 20.000 Stellen für Pflegekräfte gestrichen. Krankenschwestern und Pfleger sind überlastet, die Patienten leiden. Opposition und Gewerkschaften setzen sich nun für eine Mindestbesetzung ein.

In den letzten 20 Jahren wurden 20.000 Stellen für Pflegekräfte gestrichen. Krankenschwestern und Pfleger sind überlastet, die Patienten leiden. Opposition und Gewerkschaften setzen sich nun für eine Mindestbesetzung ein.

Um den Karneval als Besuchermagneten zu erhalten, fordern die Grünen vom Senat einen Fonds einzurichten. Das Geld werde etwa für Sicherheitsdienste, Absperrungen, Müllbeseitigung und Gema-Gebühren benötigt. Doch der Senat hat seinen eigenen Blick auf die Parade.

Die Gewerkschaften üben starke Kritik am Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit. Besonders groß ist der Unmut bei Beamten und den angestellten Lehrern.
Gegen steigende Mieten in Wedding - gegen Neonazis in Schöneweide: In Berlin gingen am Vorabend des 1. Mai tausende Menschen auf die Straßen. Zwischenzeitlich kam es zu kleinen Auseinandersetzungen mit der Polizei - insgesamt blieb es aber ruhig.

Schon vor der eigentlichen Neonazi-Demonstration am 1. Mai sind am Dienstagnachmittag tausende Menschen gegen Neonazis auf die Straße gegangen - zur Gegendemo am 1. Mai werden auch prominente Unterstützer wie Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse erwartet.

Eine Erfolgsgedenkstätte in Geldnöten: Mit fast 950 000 Besuchern im Jahr ist die "Topographie des Terrors" eine der meist besuchten NS-Gedenkstätten in Berlin - doch die 30 Guides fürchten nun Kürzungen.

Berlin liegt bundesweit an dritter Stelle bei der Zahl psychischer Erkrankungen.

Der Innensenator bezieht deutlich Position: Er sieht kriminelle Mitglieder "arabischer Großfamilien" in besonderem Maße in Berlin. Wo es möglich ist, will er sie abschieben.

Der Berliner Innenexperte Benedikt Lux greift den Sonderermittler von Senator Henkel an. Im zuständigen Ausschuss des Abgeordnetenhauses wird wohl erneut über die V-Mann-Praxis der Berliner Polizei gesprochen werden.

Eine für den 29. April geplante Zwangsräumung in Neukölln ist abgesagt worden. Kurz darauf, rund um den 1. Mai, wird das Thema der steigenden Mieten aber ohnehin eine große Rolle in der Stadt spielen, denn es ist eines der Hauptthemen der Maidemonstrationen.

Polizei und Linke bereiten sich auf den 1. Mai vor. Die NPD tut sich mit der Mobilisierung schwer, zumindest in Berlin.
Den 1. Mai in Berlin eröffnen traditionell die Gewerkschaften. Schon am Mittag versuchen Linke dann die Kundgebungen der NPD zu blockieren.

Es ist geschafft: Nach vier Jahren Arbeit haben die Charité und Vivantes ihr gemeinsames Labor in Wedding eingeweiht. Bei der Feierlichkeit war Klaus Wowereit zu Scherzen aufgelegt.
Berlin - Trotz prominenter Unterstützung, einem arbeitsfreien Tag und der ersten Dauerbesonnung des Jahres haben sich am Sonntag keine 200 Demonstranten an der East Side Gallery versammelt. Zuletzt war mit deutlich mehr gerechnet worden, immerhin kamen vor einigen Wochen fast 10 000 Menschen, um gegen das Bauvorhaben von Investor Maik Uwe Hinkel zu protestieren.
Der Protest um das Bauvorhaben an der East Side Gallery scheint abzuflauen. Trotz Sonnenschein und prominenter Unterstützer kamen am Sonntag nur noch wenige Menschen zur Protestveranstaltung am Mauerdenkmal.

Mehr als 500 Menschen haben in der Berliner Innenstadt gegen soziale Ungerechtigkeit protestiert - vor einem Casino.

Weil Betten auf Intensivstationen fehlen und Notaufnahmen unterbesetzt sind, irren Krankenwagen durch die Stadt. Die Feuerwehr kritisiert das Gesundheitssystem, fährt aber selbst längst auf Reserve.
Burschenschafter Michael Büge steht weiter in der Kritik - in der Landespolitik glauben einige, er wird die rechte Verbindung nicht verlassen.

In dem Prozess geht es um Schäden in Millionenhöhe. Investor Hinkel dementiert Stasi-Vorwürfe entschieden

Die NPD hat all ihren Mitarbeitern in der Berliner Parteizentrale gekündigt. Der Grund: Die Partei hat massive Finanzprobleme. Das könnte sich aber bald ändern.

Der "Henker" im Berliner Süden bekommt Probleme, nach vier Jahren hat der Vermieter den Betreibern gekündigt. Und in drei Wochen demonstrieren erneut Antifa-Gruppen vor dem bei Rechtsradikalen beliebten Treff. Doch war es das jetzt?
Das Berliner Krankenhaus ist einer der größten Arbeitgeber der Stadt - und hat chronisch Geldbedarf.

Schwestern und Pfleger an der finanziell klammen Charité leisten Sonderschichten. Das Land sieht keine Steigerungsmöglichkeiten mehr. Wissenschaftsenatorin Scheeres fordert Hilfe vom Bund, denn eine Gesetzesänderung ist Mitursache für die Misere.
Um angemessene Arbeitsbedingungen und Standards in Heimen und Kliniken durchzusetzen, wird in der Politik darüber nachgedacht, Pflegekammern nach dem Vorbild der Ärztekammern zu gründen.
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