
Mittlerweile gibt es von fast jedem Unternehmen einen Jahresrückblick. Was verraten uns Daten von Uber bis Pornhub über die Gegenwart – und wozu sind diese Formate eigentlich gut?

Jana Weiss schreibt über Kultur, Gesellschaft und Reisen und spricht regelmäßig beim „Soundcheck“ auf Radioeins über Popmusik. Zudem plant sie im Berlin-Ressort die Wochenend-Interviews sowie die Berichterstattung über Berliner Persönlichkeiten. Bevor sie 2019 fest zum Tagesspiegel kam, war sie bei Zeit Online und hat Kulturjournalismus an der Universität der Künste studiert.

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David Lynch, Laura Dahlmeier, Margot Friedländer und Bernhard Vogel – sie starben im nun zu Ende gehenden Jahr. Doch auch um andere große Persönlichkeiten trauerte die Welt.

Klaus Zapf gründete eines der größten deutschen Umzugsunternehmen. Im Interview sprechen seine Wegbegleiter darüber, warum er Flaschen sammelte und wie sich der Wohnungsmarkt in Berlin entwickelt hat.

Nicht alle Menschen können die Feiertage mit ihren Familien verbringen. Eine Ärztin, ein Taxifahrer, ein JVA-Beamter und der Chef-Weihnachtsmann erzählen, warum sie an Weihnachten arbeiten.

Ein Cityguide zeigt die Hauptstadt durch die Augen von 33 einflussreichen Frauen. Das Buch erzählt auch vom Wandel Berlins und der immer noch großen Anziehungskraft der Stadt.

Ider singt über die Ängste der Millennials und über Männer, die sich in Berlin selbst finden. Beim Konzert im Theater im Delphi kommt die Harmonie der Britinnen besonders gut zur Geltung.

Kraftklub hat es geschafft, Jassin besingt seine Jugend in Ostdeutschland, Pabst lebt wilde Fantasien aus, The Saints zelebriert ein musikalisches Vermächtnis. Die Alben der Woche im Soundcheck.

In dem Format „Beste Freundinnen“ spricht Lukas Klaschinski seit zehn Jahren über Gefühle. Ist er der Prototyp eines neuen Mannes?

Die Doku über Haftbefehl und dessen Kokain-Exzesse hat viele schockiert. Drogen werden im Rap häufig glorifiziert, die Abhängigkeit wird nur selten thematisiert. Ändert sich das jetzt?

In Brandenburg haben Ermittler ein Drogenlabor ausgehoben. Die dort sichergestellten Substanzen sind eine Abwandlung der in Berlin beliebten Partydroge Mephedron. Der Konsum kann schwere Folgen haben.

Tamuda Bay wird auch als „das Andalusien Marokkos“ bezeichnet. Die Region ist bisher touristisch weniger erschlossen. Das könnte sich bald ändern.

Wo einst Flugzeugessen entstand, legen nun DJs auf: Das Kollektiv Khisdapaze startet Events am früheren Flughafen in Tegel. Was für die neue Nutzung geplant ist.

Auf Nina Chubas zweitem Album „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ geht es um Partys, Unabhängigkeit und Scheißebauen. So ganz nimmt man der Künstlerin das alles nicht ab.

Thorsten Nagelschmidt hat zwei Wochen lang von morgens bis abends die „Sopranos“ geschaut – und darüber ein Buch geschrieben. Warum tut man sich so was an? Ein Treffen.

In seiner Jugend besprühte Prinz Pi S-Bahn-Züge und machte Battle-Rap. Mittlerweile baut er Schränke und lebt im Grünen. Eine Begegnung in seinem Heimatbezirk.

Eine Lifestyle-Plattform hat das Profil des Durchschnittsberliners ermittelt: Er ist 42,8 Jahre alt, trinkt viel Kaffee und zahlt noch mehr Warmmiete. Einige Ergebnisse sind überraschend.

Mit dem Album „Am Wahn“ gelang Tristan Brusch der Durchbruch, bald erscheint der Nachfolger. Im Columbiabad erzählt der Musiker vom Aufwachsen in Tübingen und warum Berlin gefährlich sein kann.

In „Rave On“ spielt Aaron Altaras einen alternden DJ, der sich im Ketamin-Rausch im Club verliert. Bei der Berlin-Premiere trifft Türsteher Sven Marquardt auf Party-Rapper Ski Aggu.

Junge Leute haben keine Lust mehr, sich über Apps kennenzulernen. Sie wagen sich zurück in Kneipen, zu organisierten Abendessen und auf Single-Partys. Findet man so die Liebe – oder Freunde?

Am zweiten Tag des Musikfestivals scheint die Sonne. Royel Otis glänzt mit Lässigkeit, Benson Boone mit Saltos und J-Hope mit seinen Fans. Bei Brutalismus 3000 scheppert’s.

Auf „Virgin“ singt Lorde über Essstörungen, Eisprung und fluide Genderidentität. Soundmäßig geht sie zurück zu ihren Anfängen – und trifft damit einen Nerv.

Fritz Traugott flieht aus Deutschland in die USA, 1945 kehrt er als US-Soldat zurück – ausgerechnet dorthin, wo der Massenmord an den Juden geplant worden war. Nach seinem Tod finden seine Kinder Briefe und Fotos aus dieser Zeit.

Auf Mauritius lernt Oscar Noah kennen. Die beiden freunden sich an, dann fliegt Oscar zurück nach Berlin. Bevor die beiden sich wiedersehen können, kommt ein Brief, der alles ändert.

US-Comedian Benito Skinner hat eine Serie über einen schwulen Studenten geschaffen, der alles tut, um auf dem heteronormativen Campus nicht aufzufallen. Was auf höchst unterhaltsame Weise misslingt.
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