Ein Mann, der beim Schneeräumen in einem Hof am Silvestertag von herabfallenden Eisbrocken getroffen worden war, ist am Samstagabend seinen schweren Verletzungen erlegen.
Jörn Hasselmann
Im Zweifel für den Angeklagten: Ein vermeintlicher Kinderdealer, der bei einer Altersbestimmung als 21-Jähriger eingestuft wurde, ist wieder auf freiem Fuß. Innensenator Körting sprach wegen des milden Urteils empört von "falsch verstandener Humanität".
Bei den Ermittlungen zu den Anschlägen auf Moscheen in Berlin hält sich die Polizei bedeckt. Ermittler bezweifeln die Verbindung zu früheren Taten. Am Dienstag soll gegen "geistige Brandstifter" demonstriert werden.
Berlin - Wippender Gang, die Kapuze über den Kopf gezogen und ein Lächeln im Gesicht: Hassan El-F., der als vermeintlicher Kinderdealer wochenlang Katz und Maus mit der Berliner Polizei spielte, kam am Montag mit einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten davon.

Am ersten Werktag des Jahres drängten 400.000 zusätzliche Fahrgäste vor allem in U-Bahnen und Tramlinien. Die Opposition fordert eine Ausschreibung der Strecken nach 2017 und einen Krisengipfel, die IHK sieht die S-Bahn als "echtes Standortproblem".
Die Berliner suchen sich neue Wege. Vor allem die BVG musste am ersten Werktag des neuen Jahres einen zusätzlichen Ansturm verkraften.
Seit Wochen waren Ermittler der Berliner Polizei zwei Männern wegen einer Serie von gesprengten Geldautomaten auf der Spur. In der Nacht zu Montag nahm ein Sondereinsatzkommando die beiden im brandenburgischen Lindow fest.
Die S-Bahn kann knapp 40 Züge mehr einsetzen als geplant, das Chaos bleibt trotzdem. Verkehrspolitiker fordern mehr Personal.

Der Berliner Rettungshubschrauber Christoph 31 ist am Montag bei einem Einsatz in Mitte beschädigt worden. Beim Landen auf einem Parkplatz öffnete sich die Schranke und geriet zwischen die Rotorblätter.

Die Notlage bei der S-Bahn hat sich verschärft: Vier Linien sind ganz eingestellt, im Berufsverkehr gibt es starke Behinderungen. Viel Ärger zum Auftakt des Schienenersatzverkehrs in Hennigsdorf.
Vier Linien ganz eingestellt. Im Berufsverkehr wird es zu starken Behinderungen kommen
Die S-Bahn-Führung sieht sich scharfer Kritik ausgesetzt. Seit Sonntag fahren auf vier Strecken keine Züge mehr - andere Bahnen sind überfüllt. Berlins Regierender Bürgermeister Wowereit fordert eine rasche Entschädigung der Kunden.

Die S-Bahn bietet rudimentäre Leistungen bei vollem Fahrpreis. Nun kommt ein radikaler Vorschlag: Nulltarif, bis das Chaos beendet ist. Pro und Contra - diskutieren Sie mit!
"Autonome Gruppen" haben sich zu dem Anschlag auf den Polizeiabschnitt 31 in der Neujahrsnacht bekannt. In einem im Internet veröffentlichten Schreiben wird an die tödlichen Schüsse von Schönfließ vor zwei Jahren erinnert.
Die Empörung über eingestellte S-Bahn-Verbindungen nach Hennigsdorf, Strausberg-Nord, Spandau und Wartenberg ist groß - bei Fahrgästen und Kommunalpolitikern.
Millionen feierten den Jahresbeginn in der Stadt und am Brandenburger Tor – und 350 TV-Sender übertrugen die Bilder weltweit. Nach jahrelanger Kritik am Niveau von Deutschlands größter Silvesterparty überwiegt nun die Zustimmung.
Wie im Vorjahr haben Linksextremisten in der Neujahrsnacht zahlreiche Straftaten begangen. In Pankow wurde ein Frauengefängnis attackiert.
Neujahrsbilanz der Berliner Polizei und der Berliner Feuerwehr: Deutlich mehr Notrufe gingen in dieser Silvesternacht ein als im Vorjahr. Darunter ein folgenschwerer Unfall mit einem so genannten Polenböller.

Um Fehler bei der Angabe der Todesursache zu vermeiden, sollen die Toten in Zukunft nach einer Obduktion von der Sozialverwaltung vermeldet werden. Die Bahnhofsmission ist bereits völlig überlastet.
Es gab viele Aufreger im vergangenen Jahr. Verschiedene Fälle von Kindesmisshandlung bis hin zu Kindesmord sorgten für Aufsehen. Beim finanziellen Schaden führen allerdings kriminelle Ärzte und Apotheker die Verbrechensstatistik an.
Natürlich gibt es Polizisten, die zu viel Arbeit haben. Es gibt aber auch Abteilungen, die Akten von links nach rechts schieben. Trotzdem wird Deutschlands Untergang in die Kriminalität beschworen, weil die arme Polizei so überlastet ist.
Eine 20-Jährige hat in Charlottenburg ihr Baby unmittelbar nach der Geburt aus dem Fenster geworfen. Nachbarn entdeckten den Jungen im Schnee, Ärzte konnten ihn nicht retten. Gegen die Mutter wurde Haftbefehl erlassen.
Ärzte konnten ihn nicht retten / Haftbefehl wegen Totschlags gegen 20-jährige Charlottenburgerin

In ihrem "Polizeibericht 2010" verraten linke Aktivisten Polizei-Kennzeichen und zeigen Fotos. Das Polizeipräsidium reagiert gelassen auf die Veröffentlichung im Internet.