Beim Verteilen von Flugblättern ist am Freitagabend die Lichtenberger Bezirksverordnete Maja-Helen Feustel auf dem Bahnhof Lichtenberg von einem Unbekannten geschlagen worden. Vor einer Woche war dort ein 30-Jähriger ins Koma geprügelt worden.
Jörn Hasselmann

Zwei Betrunkene haben am S-Bahnhof Osdorfer Straße einen 39-Jährigen angegriffen. Couragierte Fahrgäste griffen ein. Die Tat geschah eine Woche nach dem Überall in Lichtenberg. Die NPD nutzte den Fall auf ihre Weise.
Der Fluchtversuch des Schwerkriminellen Andreas R. aus der JVA Tegel im vergangenen Dezember war offensichtlich erfolgsversprechender, als die Justizverwaltung bislang zugegeben hat. Der 54-Jährige sitzt nun in Brandenburg ein.
Berlin - Die Kosten für den Polizeieinsatz bei der Räumung des besetzen Hauses in der Berliner Liebigstraße 14 wird der Steuerzahler tragen müssen. Das sagte Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) am Montag im Abgeordnetenhaus.
Wenige Tage vor dem nächsten Castortransport nach Lubmin hat die Polizei zwei Brandanschläge auf die Bahn vereitelt.
In der parlamentarischen Auseinandersetzung um die Liebigstraße 14 bleibt der Ton scharf – besonders gegenüber den Grünen. Inzwischen gibt es erste Schätzungen, was der Einsatz den Steuerzahler kosten wird.
Wenige Tage nach dem Aus für die Liebigstraße 14 mobilisiert die linke Szene zur nächsten Hausverteidigung. Am 3. März soll erneut ein linkes Projekt in Friedrichshain geräumt werden.
Die Bahnstrecke Oranienburg-Neustrelitz ist offenbar knapp einem Sprengstoffanschlag entgangen. Wer die Sprengsätze in den Kabelschächten versteckte, wissen die Ermittler noch nicht.

Die Zahl der Verkehrstoten ist ein weiteres Jahr in Folge auf einen neuen historischen Tiefststand gefallen. Mehr als jedes zweite Opfer war zu Fuß unterwegs. Besorgniserregend ist die Steigerung von Unfällen mit Straßenbahnen.
Der erste "Schwarzblitzer" Berlins im Tunnel Ortskern-Britz ist erfolgreich. Seit Ende Mai wurden genau 110.612 Bußgeldverfahren wegen zu hohen Tempos eingeleitet.
Die Polizei hat am Freitag einen misshandelten Säugling aus einer Reinickendorfer Wohnung gerettet. Das Baby hatte einen Schädelbruch und eine Bisswunde.

„Blinde Zerstörungswut“ hätten die Randalierer laut Polizeipräsident Glietsch am Mittwochabend an den Tag gelegt. Gegen neun Randalierer ist inzwischen Haftbefehl erlassen worden.

Hans-Rainer Strahlendorf gilt als aussichtsreichster Kandidat für das Amt des Polizeipräsidenten. Innensenator Körting schweigt zu den Gerüchten.
Bilanz der Räumung der Liebigstraße 14: 100 verletzte Polizisten, Sachschaden
Berlin - Bei der Neubesetzung des Polizeipräsidentenamtes in Berlin scheint es auf einen Berliner hinauszulaufen. Sowohl aus der Politik als auch aus der Polizeibehörde gibt es deutliche Signale, dass Professor Hans-Rainer Strahlendorf als aussichtsreichster Kandidat gilt.
Der Streit um die Liebigstraße 14 forderte viele Opfer: Rund 100 Polizisten wurden verletzt. Der Sachschaden geht in die Hundertausende

Ein massives Polizeiaufgebot hat am späten Mittwochabend größere Ausschreitungen nach der Liebig-14-Räumung in Friedrichshain verhindert. Inzwischen stehen die Zahlen der Verletzten und Festgenommenen fest.

2000 demonstrierten gegen Räumung des besetzten Hauses – aber die Beamten hatten bis spät in der Nacht die Situation im Griff

Fünf Stunden nach Beginn des Polizeieinsatzes ist die Liebigstraße 14 geräumt. Die Bewohner wurden festgenommen. Bei Krawallen in der Frankfurter Allee gab es Verletzte und ebenfalls Festnahmen.

Innensenator Ehrhart Körting sieht keine Möglichkeit, die Räumung des linken Hausprojekts Liebigstraße 14 am 2. Februar zu stoppen. Die Grünen kritisieren, dass keine alternativen Lösungen geprüft werden.

Vor der angekündigten Räumung der Liebigstraße 14 in Friedrichshain herrscht aufgeheizte Stimmung: Die Polizei ist durch den Gewaltausbruch bei der Liebig-Demo gewarnt. 2000 Beamte sollen den Einsatz sichern.

Mehr noch am Abend als am Morgen fürchten Polizei und Senat Krawalle rund um die Räumung des linken Wohnprojekts in der Friedrichshainer Liebigstraße 14.
Auch die letzte Klage ist abgewiesen: Um 8 Uhr soll in Berlin die Liebigstraße 14 geräumt werden
Aufgeheizte Stimmung vor geplanter Räumung / Linke Szene hält Polizei stadtweit in Atem