Adlon will prominente Gäste mit neuem Sicherheitsbereich besser schützen. Interconti-Chef: In Berliner Luxus-Hotels schlafen VIPs ungestört
Lothar Heinke
Fünf Jahre lang reiste Moritz Wullen durch die Welt und beschwatzte Privatbesitzer nie gesehener Goyas – mit Erfolg. Der Kurator bescherte Berlin mit der Superschau in der Alten Nationalgalerie den Ausstellungshit des Sommers
Wer Unter den Linden flaniert, stolpert von Grube zu Bauzaun. Und zur WM fällt dann noch der Palast
Wie das Leben nach dem Krieg neu losging, zeigt die Ausstellung „Berlin kommt wieder“ im Landesarchiv: Trümmerfrauen, Schwarzmarkt – und ein entnazifizierter Furtwängler dirigierte die Philharmoniker
Unter dem Schild „Einreise in die DDR“ steht ein junger Zollsoldat in seiner grünen Uniform und mustert den Betrachter mit interessierter Skepsis. Hinter ihm: „Einreisende“ vor den hellbraunen Sprelacart-Türen, die sich schnarrend öffnen und schnell wieder schließen.
Mit rosa Cadillac und anderen Devotionalien: Der Tränenpalast zeigt die Ausstellung „Elvis in Deutschland“
Das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas ist ein Ort geworden, der sich ständig wandelt. Wir haben eine Woche lang Besucherprotokoll geführt
Thomas Klippstein hat die Leitung des Hotels Adlon übernommen. Schon jetzt macht er sich Gedanken, wie er das Jubiläum des Hauses feiert
Berliner legt Ehrenkodex für Fußballtrainer vor
Am ersten Tag besuchten schon Tausende das Holocaust-Mahnmal. Manche tobten sogar über die Steine
Die Qumran-Tempelrolle wird erstmals außerhalb Israels gezeigt. Gestern kam sie in Berlin an
Am Dienstag wird das Holocaust-Mahnmal eröffnet – was die Besucher sagen, die durch den Zaun einen Blick auf die Stelen werfen
erinnert an eine ganz andere Bedeutung des heutigen Tages Das Fax-Gerät quillt über: Ende und Neubeginn. Leben nach dem Überleben.
Wie es in dem „Schutthaufen bei Potsdam“ war
fühlt sich unerwünscht am Holocaust-Mahnmal Sie haben es wachsen sehen, das Holocaust-Mahnmal, Stein für Stein, Stele für Stele. Es ist ihnen gewissermaßen ans Herz gewachsen – und in die Wohnstuben.
Wie der Dichter Wassili Subbotin, damals sowjetischer Frontkorrespondent, das Kriegsende beschreibt
Wenn das Holocaust-Mahnmal ab 12. Mai für jedermann zugänglich ist, stehen gleichzeitig drei neue Straßen für den Verkehr in Mitte zur Verfügung: die Hannah-Arendt-Straße, die das Mahnmal an seiner Südseite begrenzt und direkt in die Ebertstraße mündet, und, am östlichen Rand des Denkmals, die Cora-Berliner-Straße, die in die Behrenstraße mündet, sowie – Richtung Voßstraße – die Gertrud-Kolmar-Straße.
freut sich über eine ganz andere Nachricht von der Insel Da können britische Boulevardblätter noch so plärren, dass die Deutschen inklusive Seine Heiligkeit allesamt Nazi-Hitlerjungen und -mädel waren oder sind – deren Leser lassen sich davon nicht schrecken. Die Landeskinder Ihrer Majestät, und hier besonders die jungen, stehen auf der Hitliste der ausländischen Berlin-Besucher ganz oben: 31400 kamen im Januar und Februar nach Berlin und buchten 79300 Übernachtungen, das sind fast 70 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Ehrlich und geradezu: Dagmar Frederic ist eine Unterhaltungskünstlerin. Früher nur im Osten, jetzt in ganz Deutschland. Heute wird sie 60 Jahre alt
Zur Finanzierung des Wiederaufbaus gibt es einen neuenVorschlag: gesponserte Gehwegplatten
Jungunternehmer bringt Fernsehturm-Parfüm heraus
Vor 725 Jahren tauchte zum ersten Mal der Bär als Berliner Stadtwappen auf. Morgen wird das Jubiläum am Bärenzwinger im Köllnischen Park gefeiert
Die Kathedrale auf dem russischen Friedhof musste saniert werden. Sponsoren und Handwerker halfen
Jahrzehntelang schwoften im Ballhaus in der Auguststraße in Mitte die Alten, dann wurde geschlossen. Jetzt gehört das Traditionslokal szenigen Bar-Betreibern. Zur Eröffnung kamen viele Stammgäste