Militärisch, politisch und wirtschaftlich: Wie die Revolutionsgarden im Iran für Ruhe sorgen
Martin Gehlen
Hunderte Regimekritiker sind zu drakonischen Strafen verurteilt worden, viele sitzen hinter Gittern und warten auf ihren Prozess. Gleichzeitig höhnt Präsident Mahmud Ahmadinedschad über die neue UN-Resolution.
Ein Jahr nach Ahmadinedschads Wiederwahl herrscht gespenstische Ruhe
Die Türken sind die neuen Helden – jedenfalls für die Araber. Seit dem blutigen Angriff auf die Hilfsflotille für Gaza zu Beginn der Woche und der harten Reaktion der Führung in Ankara sind türkische Flaggen und Poster mit Premier Recep Tayyip Erdogan hoch im Kurs unter den Demonstranten in den nahöstlichen Hauptstädten.
Kairo - Ägypten ist ein Geschenk des Nils, formulierte bereits im 5. Jahrhundert vor Christi der griechische Historiker Herodot.
Irans Regime feiert den 21. Todestag von Ajatollah Chomeini / Enkelsohn des Staatsgründers von Störern am Reden gehindert
Die israelische Militäroperation gegen die "Solidaritätsflotte für Gaza" ist in der arabischen Welt einhellig und scharf verurteilt worden.

Paul Salem, Direktor des Middle East Centers der Carnegie Stiftung in Beirut, über des Folgen des Waffeneinsatzes israelischer Soldaten gegen sechs Schiffe mit Hilfsgütern.

Im Emirat Abu Dhabi besucht die Kanzlerin das ambitionierte Projekt der ersten autofreien Stadt der Welt

Angela Merkel hat auf ihrer Reise durch die Golfregion die geplante Ökostadt Masdar-City besichtigt. Den Machern vor Ort kommt der Zuspruch der deutschen Bundeskanzlerin und früherer Umweltministerin gerade Recht.
Im Iran geht die Verfolgung und Einschüchterung von Regimekritikern weiter

Um die Rechte der Frauen ist es in Saudi-Arabien schlecht bestellt – der König bemüht sich um eine vorsichtige Öffnung des Landes auf der Arabischen Halbinsel.

20 Jahre nach der Wiedervereinigung des Jemen: Der Unmut im Süden des Landes wird zur Protestbewegung.
Der ehemalige Vizepräsident Irans, Mohammad Ali Abtahi - im Westen auch als der bloggende Mullah bekannt - ist in Teheran attackiert worden. Die politischen Verhaftungen und Prozesse im Iran gehen weiter.
Ex-Regierungschef Maliki hofft auf Neuauszählung und Sperre für alte Saddam-Anhänger / Washington klagt über Einmischung Irans

Wie das Land den Terror bekämpft und mit dessen Hintermännern umgeht. „Die Zahl der Einsätze gegen Al Qaida ist gestiegen“, sagt einer der Vermummten des Elitekommandos. „Jede Operation wird von unseren ausländischen Trainern beobachtet und ausgewertet.“
Die beiden Fahrzeuge waren auf dem Weg zur hoch gesicherten britischen Botschaft, die im Osten der Hauptstadt Sanaa liegt. Plötzlich sprang ein junger Mann in beiger Schuluniform auf die Fahrbahn, wie Augenzeugen berichteten.
Ein Mordversuch an einem westlichen Diplomaten auf offener Straße – für die Führung des Jemen eine peinliche Blamage, die zudem zeigt: Al Qaida im Jemen ist nicht entscheidend geschwächt und schon gar nicht besiegt.

Tim Torlot, britischer Botschafter im Jemen ist am Montag nur knapp einem Terroranschlag entkommen. Ein Selbstmordattentäter sprengte sich vor dem Wagen des Diplomaten in die Luft. Drei Menschen wurden verletzt, Torlot blieb unversehrt.
Irak und USA vermelden stolz die Erschießung von drei ranghohen Terrorchefs. Doch Al Qaida ist in Mesopotamien noch lange nicht besiegt.
Die Polizei in Saudi-Arabien hat 113 mutmaßliche Al-Qaida-Terroristen festgenommen. Wie der Sprecher des Innenministeriums, General Mansur al Turki, am Mittwoch dem Tagesspiegel erklärte, sollen sie Selbstmordanschläge auf Anlagen der Ölindustrie und Angriffe auf Polizisten vorbereitet haben.

Der renommierte Islamgelehrte war gerade von einer dreitägigen interreligiösen Konferenz in der National Cathedral in Washington zurückgekehrt, als ihn die Nachricht in seiner südägyptischen Heimatstadt Luxor erreichte. Ahmed al Tayyeb wird neuer Chef der Al-Azhar-Lehranstalt in Kairo – und ist damit künftig die höchste Lehrautorität in Glaubensfragen für den sunnitischen Islam.

Wer die Parlamentswahlen im Irak gewonnen hat, ist noch unklar. Derzeit liegt Ex-Regierungschef Ijad Allawi knapp vor Amtsinhaber Nuri al-Maliki. Der fordert eine Neuauszählung. Wie ist das zu bewerten?
UPDATE Neun Tage nach der Parlamentswahl im Irak liefern sich Ministerpräsident Nuri al-Maliki und sein schärfster Konkurrent, der frühere Regierungschef Ijad Allawi, ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach dem bisherigen Stand liegt al-Maliki knapp vorne.