Er ist in den USA geboren und hat dort studiert. Als Dank schickt er einen Selbstmordattentäter dorthin.
Martin Gehlen
Ein auf Atomenergie spezialisierter Universitätsprofessor ist am Dienstag in der iranischen Hauptstadt Teheran bei einem Bombenanschlag ums Leben gekommen. Iranische Medien beschuldigen "Konterrevolutionäre", Israel und die USA, hinter dem Attentat zu stecken.
Außenminister Westerwelle ist mit seinen Gastgebern im Jemen hart ins Gericht gegangen. Die deutschen Geiseln sind weiter in der Hand ihrer Entführer. Die jemenitische Regierung sieht Hoffnung für die Entführten, doch Berlin ist skeptisch.

Sie bekommen ein Auto, eine Ehefrau, ein Portemonnaie und zwei Paar Schuhe. Saudi-Arabien versucht, Guantánamo-Rückkehrer wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Ein Besuch im einzigen Terroristen-Rehabilitationszentrum der Welt.
Der Jemen zerfällt – und lockt wie Afghanistan und Somalia den Terror an
Der Jemen zerfällt – und lockt wie Afghanistan und Somalia den Terror an

Vor 50 Jahren begann der Bau des Staudamms von Assuan – bis heute ist das ganze Land stolz darauf.
Ägypten verschließt die Schmugglertunnel in den Gazastreifen. Für die Bewohner dort ist das dramatisch.

Jahrhundertelang waren es vor allem Regenfluten, die den berühmten Lehmhochhäusern von Shibam zusetzten. Nun aber ist eine neue Bedrohung für das jemenitische Kulturdenkmal aufgetaucht: der Terrorismus
Das iranische Regime wankt, aber es fällt nicht - noch nicht. Revolutionsgarden, Milizen und Geheimpolizei sind ihm treu ergeben. Doch die Kraftprobe zwischen den Herrschenden und dem Volk hat sich so zugespitzt, dass es zu einem revolutionären Umsturz im Lande kommen könnte.

In der Nacht zum Sonntag ist Hossein Ali Montazeri im Alter von 87 Jahren gestorben. Der angesehene schiitische Theologe war einer der prominentesten Unterstützer der Opposition in den obersten Rängen der iranischen Geistlichkeit.
Sein Markenzeichen war stets ein Lächeln. Auch vor Gericht hat es ihn nie verlassen.
Ein syrischer Anwalt erhält den Menschenrechtspreis des Deutschen Richterbunds. Seit zwei Jahren sitzt er im Gefägnis.

Wem gehört Nofrete? Erstmals verhandelt Berlin jetzt mit Kairo. Die neue Direktorin des Ägyptischen Museums in Berlin, Friederike Seyfried, trifft sich mit dem Chef der ägyptischen Antikenverwaltung.
Bagdad versteigert erneut Lizenzen – höhere Produktion soll Geld in die Staatskasse bringen
Der Irak braucht dringend Geld, denn die Infrastruktur muss dringend aufgebaut werden. Nun soll die Versteigerung neuer Öllizenzen Geld in die Kassen spülen. Doch die Lage scheint vielen Konzernen zu unsicher.
Wieder erschüttert eine Anschlagsserie Bagdad – kurz vor der geplanten Versteigerung von Öllizenzen.
Keine 48 Stunden nach der Verabschiedung des neuen Wahlgesetzes hat erneut eine schwere Anschlagserie die irakische Hauptstadt erschüttert. Mindestens 120 Menschen verloren ihr Leben.
Wieder demonstrieren Studenten, wieder werden ihre Proteste niedergeschlagen. Wie ist die Lage im Iran?
Das Regime in Teheran will keine Zeugen, sollte es beim „Studententag“ am Montag wieder im ganzen Land zu Protesten gegen den umstrittenen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad kommen. Internet und Handynetz wurden heruntergefahren.
Vor vier Wochen drangen erstmals Rebellen aus dem Jemen auf saudisches Gebiet vor. Sie erschossen Grenzposten und besetzten zwei Ortschaften. Unter der Bevölkerung herrscht Panik.
In der syrischen Hauptstadt Damaskus sind mehrere Menschen getötet worden, als ein Bus mit Pilgern aus Iran explodierte. Der syrische Innenminister erklärte, es handele sich um einen Unfall und nicht um einen Terrorakt - doch es gibt Zweifel an dieser Darstellung.
In ganz Europa gibt es scharfe Kritik am Schweizer Minarett-Referendum. Berlins Innensenator Ehrhart Körting sagt, eine vergleichbare Abstimmung sei in Deutschland unmöglich. Und auch Bundesbank-Vorstand Sarrazin meldet sich wieder zu Wort.
Der ägyptischen Schriftsteller Alaa Al-Aswani hält die Schweizer trotz ihrer Entscheidung gegen neue Minarette nicht für Rassisten. Den gemäßigten Muslimen in Europa wirft er vor, bei der Aufklärung versagt zu haben.