
Rosa von Praunheim hat das Leben des Ex-Zuhälters Andreas Marquardt verfilmt - von der Kindheit als Missbrauchsopfer bis zu Knastjahren wegen Zuhälterei. Ein Treffen im Wohnzimmer.

Rosa von Praunheim hat das Leben des Ex-Zuhälters Andreas Marquardt verfilmt - von der Kindheit als Missbrauchsopfer bis zu Knastjahren wegen Zuhälterei. Ein Treffen im Wohnzimmer.

Kinder- und Jugendtheater sind gar keine richtigen Theater? Völlig falsch! In Berlin zeigen fünf Häuser teils seit Jahrzehnten, dass sie die wahren Volksbühnen sind: immer mit dem Ohr an der Straße. Das ist nicht nur für den Nachwuchs interessant.

Die PERSPEKTIVE DEUTSCHES KINO reist in die Provinz, flirtet mit dem Horror und erkundet Sexstellungen. Eine Vielzahl der Geschichten erzählt von drohender Entwurzelung.

Die Schaubühne wird zum Globe Theater: Thomas Ostermeier und Lars Eidinger zur Inszenierung von Shakespeares „Richard III“.

Aber was ist mit Brecht? Die Auswahl für das 52. Berliner Theatertreffen bringt viele junge Talente – und den umkämpften Münchner „Baal“.

Kunst trifft Kommerz: Wie sich der Veranstaltungskaufmann Tim Gutzeit bei der Berlinale um Spender und Marketing kümmert.

Real, surreal, psycho: Die Reihe PERSPEKTIVE DEUTSCHES KINO auf der Berlinale zeigt Nachwuchsregisseurinnen und -regisseure mit einem Hang zum Abgründigen.

Peter Kleinert dramatisiert an der Schaubühne Kästners Roman „Fabian – Der Gang vor die Hunde“

Wie wird man am besten erwachsen? „Matti und Sami und die drei größten Fehler des Universums“ im Atze Musiktheater zeigen einen Weg.

Peter Kleinert dramatisiert an der Schaubühne Kästners Roman „Fabian – Der Gang vor die Hunde“. Eine Odyssee durch das frivole Nachtleben Berlins.

Ob Christ, Moslem, Jude - "Nathan der Weise" erzählt von Ebenbürtigkeit der Religionen. Kay Wuschek inszeniert das Drama trotzdem als brüchigen Waffenstillstand.

Charmante Sichnichtversteher: „Zwei wie wir“ in der Komödie am Ku’damm

Charmante Sichnichtversteher: Folke Braband inszeniert „Zwei wie wir“ in der Komödie am Ku’damm. Die Hauptrollen spielen Valerie Niehaus und Stefan Jürgens.

Die iranischstämmige Dramatikerin Reihaneh Youzbashi Dizaji bringt in ihrem Stück „Tableau“ im Ballhaus Naunynstraße vier Frauen zusammen, die ein Fest feiern wollen: schräg, scharf und bissig.

Vier Frauen und ein Neujahrsfest: Reihaneh Youzbashi Dizaji inszeniert ihr Stück „Tableau“ im Ballhaus Naunynstraße.
Es ist ein Streit um wenige Zentimeter: Die grelle, groteske Beschneidungssatire „Vorhaut“ am Ballhaus Naunynstraße.

Vanessa Stern erkundet mit anderen Performerinnen in der Showreihe „La Dernière Crise“ in den Sophiensälen witzige Wege der Krisenbewältigung.

Günter Jankowiak inszeniert im Jugendtheater Strahl ein Stück über die alltägliche Ausgrenzung der Roma

Doku-Theater: In ihrem Stück „Situation Rooms“ konfrontiert die Gruppe Rimini Protokoll das Publikum im HAU mit Biografien, die von Gewalt geprägt sind.

Kulturpolitisch ist der neue Regierende Michael Müller bislang nicht weiter aufgefallen. Nun amtiert er auch als Berliner Kultursenator und die Freie Szene erwartet viel: bezahlbare Ateliers, Mindesthonorare, City Tax.

77 Orte, die unkommentiert auf die deutsche Kolonialzeit verweisen, hat Joshua Kwesi Aikins in Berlin gefunden. Für das Ballhaus Naunynstraße veranstaltet er nun eine Führung und erklärt, warum viele Namen geändert werden müssten.

Mit „Exporting War“ von Hans-Werner Kroesinger eröffnet das HAU ein Programm zum Thema Waffenexport. Sein Theaterabend ist exzellent recherchiert.

Stephen Kings „Misery“ ist schon vor Jahren für die Bühne adaptiert worden. Jetzt hat das Schlosspark-Theater den Stoff für sich entdeckt - und inszeniert ihn als packende Nachtfantasie.

Erfrischend, verstörend: Die Berliner Ensembles RambaZamba und Thikwa geben dem Theater neue Kraft.
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