Schaubühnen-Star, Ballhaus-Gründerin, Performancekünstlerin: all das ist Anne Tismer. Jetzt inszeniert sie am Theater Thikwa.
Patrick Wildermann

Katharina Thalbach und Familie in "Roter Hahn im Biberpelz" in der Komödie am Kurfürstendamm.

„Schnubbel“: Das Grips-Theater zeigt eine Geschichte über jugendliches Mobbing – und kämpft gegen sein Finanzloch.
Performance, Film und Rock’n’Roll: Ein Kambodscha-Festival im Hebbel am Ufer.

In seinem Buch „Aus der Zeit fallen“ hat der israelische Autor David Grossman den Tod seines Sohnes im Libanonkrieg benannt - und auch bewältigt. Andreas Kriegenburg geht jetzt am Deutschen Theater das Wagnis ein, den Text auf die Bühne zu bringen.
Die Subventionsagenten haben einen Koffer voll Geld dabei. Und sie machen dem Nachwuchsautor Aydin Bayad ein Angebot, das er nicht ablehnen kann: ein Buch „zum Thema Herkunft“ zu schreiben.
Seit über einem Jahr wird über die City Tax gestritten. Heute startet Berlins Freie Szene einen letzten Versuch, davon zu profitieren.

Am Maxim Gorki Theater zeigt Christian Weise den „Kleinen Muck“ als rasantes Märchen von heute.
„Rave – The Party Simulator“ und andere Blüten der Performancekunst.
Beklemmender Nachhall: Michael Ronens rasante Inszenierung „Ich rufe meine Brüder“ am Ballhaus Naunynstraße.
Dieter Kosslick im Gespräch über den Niedergang und die Renaissance der City West – und das Bekenntis zu großer Leinwand.
Eine Videoperformance von „De Warme Winkel“.

Die alten Griechen theatralisch aufmotzen? Stefan Pucher mag das. Am Deutschen Theater inszeniert er "Elektra" in knapper Spielfilmlänge - als schrille Leidensperformance.

Am Mittwoch fasste der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses eine Reihe von Beschlüssen zum künftigen Kulturhaushalt: Zuvor in Aussicht gestellte Mittelerhöhungen für die freie Szene wird es so nun doch nicht geben. Die machte am Donnerstag ihrem Unmut Luft.

Im Berliner Abgeordnetenhaus läuft die mit Spannung erwartete Beratung des Kulturetats im Hauptausschuss. Woher das Geld kommen soll? Man nimmt von den einen und gibt es den anderen.
Erstmals wurde der Deutsche Theaterpreis in Berlin verliehen. Der Abend im Schillertheater war dabei aufs Angenehmste enttäuschend - allein die für ihr Lebenswerk ausgezeichnete Inge Keller überzeugte durch Abwesenheit.

Das Festival „No Limits“ ist weit mehr als Theater von behinderten (und nichtbehinderten) Künstlern. Es ist eine Plattform für die Frage, ob die Kunst Behinderter im Mainstream angekommen ist. Bequeme Distanznahme ausgeschlossen.
Das English Theatre lädt zu einem iranischen Dialog.
„Ground and Floor“ im Hebbel am Ufer.

Die Regierung Ungarns bedrängt kritische Künstler und Medien immer mehr. In Budapest bringt das legendäre Ensemble Krétakör dennoch sein Stück „Korruption“ heraus. Ein Besuch.
Ist das ein Krankenhaus oder eine Wellness-Oase? In der Lobby klimpert sich der Pianist durchs Programm aus Wohlfühlklassik, an den Wänden rauschen projizierte Wasserfälle: Naturdusche fürs Gemüt.

Uraufführung im Grips-Theater: „Die Prinzessin und der Pjär“.

„Gretchen“ heißt der herrlich böse Roman über die Theaterwelt und den Kulturbetrieb. Der Autor will anonym bleiben, er schreibt unter dem Decknamen Einzlkind.

Straps und Stiefellecken: Torsten Fischer inszeniert „Venus im Pelz“ am Renaissance-Theater.