
„Die letzten Zeugen“ vom Wiener Burgtheater versammelt Holocaust-Überlebende auf der Bühne. Sechs Menschen im Alter zwischen 82 und 100 Jahre, die zwar nicht das Unfassliche erklären, aber berichten können, was geschehen ist.

„Die letzten Zeugen“ vom Wiener Burgtheater versammelt Holocaust-Überlebende auf der Bühne. Sechs Menschen im Alter zwischen 82 und 100 Jahre, die zwar nicht das Unfassliche erklären, aber berichten können, was geschehen ist.

Lauter bitte! Schneller! Doller! Ingo Günther ist Komponist und Dirigent der Herbert-Fritsch-Oper und bringt mit seinen bizarren Kreationen das entfesselte Spaßtheater erst richtig in Schwung.

Die Berliner Regisseurin, Autorin und Schauspielerin Nora Abdel-Maksoud nimmt mit ihrer Satire „Kings“ den Kunstbetrieb hoch. Ein Treffen.

Witzig und frisch: Norton.Commander.Productions zeigt „Robinson Crusoe“ am Theater an der Parkaue.

Agit-Prop: Im Studio des Berliner Theaters Heimathafen Neukölln stehen Schauspieler und Geflüchtete für "Grenzfälle" zusammen auf der Bühne. Ja, Geflüchtete: Flüchtlinge ist eine in der Aktivistenszene verpönte Bezeichnung.

Auf seiner Flucht aus Afghanistan hat Marof Yaghoubi die Schauspielerei für sich entdeckt. Jetzt spielt er am Deutschen Theater.

Poetry-Slammer aus Berlin und Nairobi treten diese Woche gemeinsam auf. Ein Treffen mit den Wortakrobaten Octopizzo und Josefine Berkholz.

Schwarze Messe für die geschundene Triebnatur: Am Berliner Maxim Gorki Theater macht sich Regisseur Mirko Borscht seinen eigenen Reim auf Georg Büchners „Woyzeck“.

Seit 50 Jahren steht Margit Bendokat auf der Theaterbühne. An ihrem Stammhaus, dem Deutschen Theater, spielt sie nun Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“. Ein Gespräch vor der Premiere.

1969 schrieb George Tabori sein Auschwitz-Stück "Die Kannibalen". Es wirkte wie eine Gräte, die im Hals steckenbleibt. Jetzt zeigt das Berliner Ensemble eine Neuinszenierung von Philipp Tiedemann.

Der Schriftsteller Nis-Momme Stockmann ist derzeit sehr angesagt. Ulrich Rasche hat jetzt sein autobiografisch gefärbtes Stück "Die kosmische Oktave" in den Sophiensälen inszeniert: Darin geht es um einen Autor mit Egomigräne.

Liebe, Hingabe, Drogen: Ein Gespräch mit John Carter Cash über seinen Vater Johnny Cash und das posthume Album „Out Among The Stars“. Es enthält zwölf unveröffentlichte Songs.

Die Hölle der Boulevard-Entblößung: „Öffentliches Eigentum“ am Schlossparktheater Berlin.

Julia Hummer ist das „Top Girl“ im Forum-Film von Tatjana Turanskyj. Darin spielt sie eine gewagte Doppelrolle: als alleinerziehende Mutter - und als Prostituierte Jacky, die ihre Freier mit Umschnall-Dildos bedient. Für die Einarbeitung in die Rolle besuchte Hummer einschlägige Foren.

Im Justizdeutsch heißt der Transport von Strafgefangenen nur schlicht „Verschubung“. Der Regisseur Georg Nonnenmacher hat daraus den Dokumentarfilm „Raumfahrer“ gemacht und in der JVA Tegel in Berlin gezeigt.

Das Berliner Filmkollektiv „Schattenkante“ steht auf Horror – und schuf den herrlich blutigen Film „Der Samurai“. Der beweist, dass kreativer deutscher Genrefilm möglich ist. Mit Blick auf seine Produktionsbedingungen beweist er noch einiges mehr.

Der deutsche Film sucht Erzählstoff in der weiten Welt – doch ist gerade in der Heimat richtig gut. Die Perspektive Deutsches Kino zeigt das: ausgerechnet mit einem Found-Footage-Horrorstreifen von Comedy-Schauspieler Axel Stein.

Auf der Pressekonferenz zur Berlinale wird ein echtes "Festival des durchgeknallten Films" versprochen: Statt den aserbaidschanischen Hirtenfilm gibt es die neuseeländische Vampir-WG-Doku. Ein Blick auf die Beiträge aus Forum, Panorama, Generationen, Retrospektive und Berlinale Special.

Und München leuchtet: Die Jury des diesjährigen Theatertreffens hat ihre Auswahl verkündet. Sieger nach Punkten: Die bayrische Landeshauptstadt.
Nur so zum Spaß wollen Wigald Boning und Robert Di Gioia 100 Alben produzieren. Mit den ersten Songs gehen sie jetzt auf Tour.
Sophiensäle: „Die Geschichte vom Soldaten Elik“.

Auf der Pressekonferenz zur Berlinale wird ein echtes "Festival des durchgeknallten Films" versprochen: Statt den aserbaidschanischen Hirtenfilm gibt es die neuseeländische Vampir-WG-Doku. Ein Blick auf die Beiträge aus Forum, Panorama, Generationen, Retrospektive und Berlinale Special.
Die PERSPEKTIVE nimmt Kurs auf ferne Länder.

Es gilt das gestotterte Wort: Zur Premiere von "The King's Speech" im Schlossparktheater ist die Kulisse minimal und der Text dafür im Mittelpunkt. Gerade Oliver Mommsen als stotternder britischer Thronerbe macht seine Sache g-g-g-großartig.
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