
Giganten, die durch die Großstadt stapfen, das ist eigentlich ein Motiv aus dem Horrorfilmfundus. Das Spektakel der wandernden Riesen aber wurde in Berlin zum Symbol des Friedens.

Giganten, die durch die Großstadt stapfen, das ist eigentlich ein Motiv aus dem Horrorfilmfundus. Das Spektakel der wandernden Riesen aber wurde in Berlin zum Symbol des Friedens.

Die Arena-Show „Ben Hur Live“ geht auf Deutschlandtour. Sie setzt auf Überwältigung - und ist überwältigend. Im nächsten Jahr soll das Wagenrennen auch in Berlin steigen, möglichst im Flughafen Tempelhof.
„Nach der Demokratie“: ein Wahlabend im HAU

Dieses Stück beweist mal wieder: Pubertierende Kinder sind mit ihren Sorgen und Fragen allein. „Frühlings Stürme“ heißt die Wedekind-Variation, die im Theater Strahl auf die Bühne und ins Heute gebracht wird.
Visionär und Handwerker: Andreas Kriegenburg ist der neue Hausregisseur am Deutschen Theater.
Das Fachblatt "Theater heute" hat die Künstler des Jahres gekürt. Auch eine Inszenierung des im Juni verstorbene Regisseurs Jürgen Gosch wurde ausgezeichnet.

Was lange gärt: Rolf Hochhuth hat in der Berliner Urania seinen „Sommer 14“ nun doch noch auf die Bühne gebracht.

Der Dramatiker Rolf Hochhuth verliert vor dem Berliner Landgericht – er darf am Berliner Ensemble nicht spielen. Wäre der Streit ein Theaterstück, so bewegte er sich im Genre irgendwo zwischen Hanswurstiade und Gerichtsschwank.
Mit Molières "Scapino" etabliert sich die Stiftsruine am Alexanderplatz als neuer Theaterort.

Harun Farocki studierte mit Holger Meins und kämpft mit den Mitteln des Films. Sein Werk erscheint jetzt auf DVD. Ein Interview mit dem Regisseur.
Frieden geht anders: „Hotel Prishtina“ - im Berliner Hebbel am Ufer
„Die Rixdorfer Perlen“ im Heimathafen Neukölln
"Schreiben im Hier und Jetzt" heißt die Diskussionsrunde des Stückemarkts auf dem Theatertreffen. Gewälzt werden die großen Fragen.
"Frühstück bei Tiffany" in der Berliner Schaubühne: Am Ende ihrer dramatisierten Lesung dieser nun über 50 Jahre alten UpperWest-Side- Fantasie steht die großartige Judith Rosmair so Holly-like auf der Bühne, wie Capote sie geschaffen hat:
Mit dem Shuttle-Bus auf sieben Routen durch die Opern und Theater der Stadt - die Lange Nacht war ein voller Erfolg. Ob Mozarts "Zauberflöte" in der Staatsoper, ein Wilhelm-Busch-Abend im Theater im Palais, oder doch lieber brasilianischer Tanz im Hebbel am Ufer, die Berliner Theaterszene zeigte sich quicklebendig.
Freie Wahl zwischen Parkett und Rang: Der Andrang war groß bei Opern und Theatern in der Langen Nacht. Ob in der Staatsoper, dem Maxim Gorki Theater oder im HAU, fast überall war es schwer, noch einen Platz zu ergattern.
51 Berliner Bühnen laden am heutigen Samstag ein
Off-Bühnen überraschen mit neuen Ideen: Das Kleine Theater holt den "Grauen Engel" zurück nach Berlin.
"Tintenblut“: Das Maxim Gorki Theater bringt den zweiten Teil der Tinten-Trilogie auf die Bühne. Mittelteile von Fantasy-Trilogien sind nicht selten die besten, weil schwärzesten.
"Zebramütter": Vier Frauen gehen am Kottbusser Tor auf Streife um ihre Kinder vor den Dealern und Junkies zu schützen. Eine feministisch gefärbte Bürgerwehr-Story mit dem Finger am Zeitnerv.
Geschlechterstreit und Klassenkampf: Die Salonkomödie "Fisch zu viert“ in der Komödie am Kudamm.
Das junge Polen: Die Dramatikerin Dorota Maslowska ist 25 und in ihrer Heimat ein Star. Die Schaubühne zeigt ihr neues Theaterstück.
Leiser Rassismus von nebenan: Neil LaButes "Wie es so läuft“ wird am Berliner Renaissance-Theater aufgeführt. Ein smartes Spiel mit Klischees und Ressentiments.
„Lilly unter den Linden“: Uraufführung im neuen Domizil des Grips-Theaters
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