Glückssucher unterwegs: „100° Berlin“, ein Festival des freien Theaters.
Patrick Wildermann

Als Serviererin in "Der Knochenmann" findet Birgit Minichmayr einen abgetrennten Finger, in "Alle Anderen" urlaubt sie unter sardinischer Sonne.
Patrick Marbers "Hautnah" wird von der österreichischen Regisseurin Ulrike Jackweth am Renaissance-Theater inszeniert. Die Lust an der Geschwindigkeit tut dem Stück zunächst gut.
Willkommen zurück in der fabelhaften Welt der Döner-Philosophen und Vokuhila-Frisuren. Berlins älteste und beste Bühnen-Sitcom, die Dauerbrenner-Serie „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“, im Prime Time Theater, feiert ihr nunmehr fünfjähriges Bestehen mit Folge 57.
Katharina Thalbach inszeniert "Wie es euch gefällt" in der Komödie am Kurfürstendamm.
Kann man einen Genozid begreifen? „Ruanda Revisited“ im HAU
Der Admiral und sein Palast: Falk Walter schmiedet weiter Pläne für Berlin und verbreitet ungebrochenen Optimismus.
Theater übers Fremdsein im Ballhaus Naunynstraße. Als eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg beim Bau einer Moschee in Berlin gefunden wird, begegnen sich an lauter versprengte Existenzen, die ihre Wurzeln suchen oder alles Zurückliegende begraben wollen.
Café Europa: Mit einem Festival für postmigrantisches Theater eröffnet das Ballhaus Naunynstraße.
Die Schaubühne zeigt Theater aus Palästina
Werktreu: Richard O’Briens „Rocky Horror Show“ im Berliner Admiralspalast
„Peymann von A – Z“

Niemand vereint das Schroffe und das Sanfte wie Jule Böwe. Nun ist sie in Luk Percevals "Anatol“ zu sehen.
Auswärtssieg: Schriftsteller, Politiker und ein Weltmeister diskutieren in Neuhardenberg über Fußball
Der Regisseur Dimiter Gotscheff ist kein Freund großer Worte. Auf die Frage, wovon das Stück „Das Pulverfass“ des mazedonischen Autors Dejan Dukovski handle, das Gotscheff zur Eröffnung der Berliner „Spielzeit Europa“ auf die Bühne bringt, sagt der Bulgare in seiner unnachahmlichen Knarzigkeit: „Von Äpfeln, Müttern und Kindern, die sich umbringen.
Der Konrad-Wolf-Preis für Simon McBurney
Am Anfang ist das Wort: „Abulkasem“. Es ist der Name einer Figur aus dem Stück „Signora Luna“ des schwedischen Schriftstellers Carl Jonas Love Almqvist.
David Mamets "November" am Renaissance-Theater lässt jede Tagesaktualität vermissen.
Überbordend: „Piraten“ in der Neuköllner Oper
„Goldener Westen“ im Renaissance-Theater
Selbstbestimmte Mädchen sind für Islamisten eine Schande: „Haram“ heißt das neue Drama am Grips-Theater. Dabei wird der Islam nicht als frauenfeindliche Religion attackiert, sondern dessen Auslegung in patriarchalen, gewalttätigen Strukturen.
Doppelpremiere an der Volksbühne: Frank Castorf zitiert sich selbst, René Pollesch gibt den Zampano.
„Schönheitskonferenz“ in der Deutschen Oper
„Spiele das Spiel“, heißt es zu Beginn, „gefährde die Arbeit noch mehr. Sei nicht die Hauptperson.