
In Leerstellen und Halbsätzen ist die alte Grenze noch erlebbar. Eine Spurensuche nach den Narben der Teilung von Ost und West im Alltag von Stadt, Sprache und Innenleben.

In Leerstellen und Halbsätzen ist die alte Grenze noch erlebbar. Eine Spurensuche nach den Narben der Teilung von Ost und West im Alltag von Stadt, Sprache und Innenleben.
Britta Steffen ist abgereist. Entschwunden von der WM in Schanghai sucht der deutsche Schwimmstar irgendwo anders nach sich selbst.
Der Bayern-Boss verlangt Reformen in der Fifa und greift den DFB-Präsidenten an – auch aus Eigeninteresse

So sah der Rest der Welt die Frauenfußball-WM
Olympia oder nicht? Die deutschen Sport-Funktionäre warten ab – und auf ihren Chef
Berlin würde sich gern für die Austragung Olympischer Spiele bewerben, allein der deutsche Sport weiß noch nicht so recht, ob er nun Sommer- oder Winterspiele will.
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit sprach mit dem Tagesspiegel über eine mögliche Berliner Olympia-Bewerbung, die Konkurrenz zu München, Politik hinter den Kulissen – und seinen Lieblingssport.
Mittwoch berät der deutsche Sport über eine neue Bewerbung. In Berlin würden fast alle Parteien einen weiteren Anlauf unterstützen. Aus Sicht von Stadtplanern könnte Olympia einen Schub für die Stadtentwicklung bringen.
Jetzt, da alle ihre Schwarz-Rot-Geil-Fahnen wieder einpacken, wird sich zeigen, wie hoch der Wert der Frauen-WM tatsächlich ist. Denn Sport ist ein Spiel ohne Vorhersehbarkeit - auch wenn die Organisatoren ein Aus der deutschen Nationalmannschaft nicht auf dem Plan hatten.
Thomas Bach hat, man will das kaum glauben von diesem akribischen Karrierearbeiter, schon viele Niederlagen erlebt: als Fechter, als Wirtschaftsanwalt, auch als Sportpolitiker. Solch eine deutliche Abfuhr wie in dieser Woche hat der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und einzige deutsche Sportfunktionär von Weltrang aber selten erlebt.

Thomas Bach hat, man will das kaum glauben von diesem akribischen Karrierearbeiter, schon viele Niederlagen erlebt: als Fechter, als Wirtschaftsanwalt, auch als Sportpolitiker. Solch eine deutliche Abfuhr wie in dieser Woche hat der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und einzige deutsche Sportfunktionär von Weltrang aber selten erlebt.

Katarina Witt hat der Münchner Olympiabewerbung ein Gesicht gegeben - am Tag der Entscheidung flossen dann Tränen.
Die jüngsten deutschen Olympiabewerbungen liegen noch gar nicht lange zurück. Im Nachhinein erscheinen die Kandidaturen von Berlin 2000 und Leipzig 2012 allerdings regelrecht verwegen.
Wie ein Ost-Berlinerdie Stadt erleben kann
Letztens hat mir ein Freund eine Überwachungskamera geschenkt. Es ist nur eine Attrappe, aber eine so täuschend echte, dass jeder, der nun zu meiner Tür hereinkommt und unfreiwillig in ihr Objektiv blinzelt, mich sofort empört fragt, ob ich unter die Kiezpatrouille gegangen bin.
Auch wenn man mir das auf den ersten Blick vielleicht nicht anmerkt: Als Sportler bin ich recht zäh. Das mag an einem genetischen Ehrgeizcode liegen, den mir meine Eltern mitgeliefert haben, ein Code, der mich schon als Kind dazu brachte, beim Fußballspielen niemals aufzugeben und sämtliche Mitspieler zu verachten, die sich beim Stand von 0:8 hängen ließen anstatt wenigstens dem Ehrentreffer nachzugrätschen.

Neue Korruptionsvorwürfe erschüttern den Fußball-Weltverband Fifa – sie können den Wahlkampf ums Präsidentenamt entscheiden. Eine Analyse.

Hertha BSC hat die zweite Neuverpflichtung für die Bundesliga-Saison 2011/12 getätigt. Der Aufsteiger lotst mit Thomas Kraft eines der größten deutschen Torwarttalente vom FC Bayern nach Berlin.
Geht jetzt die ganze quälende Debatte von vorne los? Roland Jahn polarisiert schon auf seinen ersten Metern mit einem Urthema der deutschen Vereinigung: dem Erbe der vor 20 Jahren abgewickelten und mit deutscher Gründlichkeit aufgearbeiteten DDR-Staatssicherheit.

Hertha BSC plant einen Coup auf dem Transfermarkt: Der Verein verhandelt konkret mit Bayern-Torhüter Thomas Kraft - ein Angebot wurde bereits vorgelegt.
In einem Moment, in dem der Berliner Fußball feiert (so er nicht aus Köpenick kommt) und sich wieder mal größer fühlen darf, als er ist, möchte ich mich an meine größten Momente mit Hertha BSC erinnern – oder besser: die schönsten Tore. 1.
So viel Lehre darf’s schon sein: Berlin kann aus sich selbst heraus aufsteigen. Auch mit wenig Glanz lässt sich Großes schaffen, wenn man Leidenschaft und Demut zeigt. So wie Hertha.

Der Entwurf für das Einheitsdenkmal ist wie Berlin: hipp, unfertig, frei, großartig. Ein Plädoyer für die Wippe.
Das Einheitsdenkmal darf ruhig Spaß machen – so ist das Leben
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