
Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, spricht über den Stolz der Ostdeutschen auf das vor 20 Jahren verabschiedete Stasiunterlagengesetz – und die 68er der DDR.

Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, spricht über den Stolz der Ostdeutschen auf das vor 20 Jahren verabschiedete Stasiunterlagengesetz – und die 68er der DDR.
Als der Kapitän anläuft, hält sein Land die Luft an. Es erzittert das Königreich am Kanal, das sich in seinem Stolz immer wieder so verletzt fühlte, nicht nur, als es um die Rettung Europas ging und der Rest des Kontinents das Land hinter den eigenen Horizont schob, nein, die Leute dieses Landes verletzten sich auch gerne selbst, vor allem in ihrem Stolz auf die lange Fußballtradition und die große Fankultur, jenen Schatz also, der von den eigenen Spielern regelmäßig geplündert worden war in den großen Momenten des Sports, immer dann, wenn man sich selbst beraubte durch diese blöden Stolpereien über den Punkt, obwohl der nur aus Kreide ist, aber am Ende ließen Elfmeterschießen Land und Leute bleich zurück, dabei hatten sie hier den Fußball erfunden und glauben es immer neu zu tun.

Im DFB ersehnen viele Zwanzigers Rückzug.

Ligapräsident Reinhard Rauball spricht im Interview mit dem Tagesspiegel über den Rücktritt von Theo Zwanziger, den zukünftigen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und über die zunehmende Gewalt unter den Fußballfans.

Theo Zwanziger kann sich vorstellen, sein Amt als DFB-Präsident schon im Frühjahr abzugeben. Der Chef der Deutschen Fußball-Liga, Reinhard Rauball hält das für eine gute Idee.

Dass Markus Babbel bei Hertha BSC eine Zukunft hat, wird zunehmend unwahrscheinlich – getrieben von der Debatte um den Trainer verliert der Verein allmählich die Geduld.

Im Tagesspiegel-Interview spricht Ostfußball-Legende Joachim Streich über die Strafen für Dynamo Dresden und Hansa Rostock nach den Ausschreitungen ihrer Fans und darüber, wie Fangewalt gestoppt werden kann.
Wolfgang Niersbach folgt Theo Zwanziger als Chef des größten Sportverbands der Welt. Doch mit dem Amt erbt der neue DFB-Chef auch einige Probleme.
Gerhard Mayer-Vorfelder weiß, wie das ist. Als er nur noch halber Präsident des Deutschen Fußball-Bundes war, weil sein designierter Nachfolger Theo Zwanziger – anfangs als zweiter Präsident – öffentlich und intern längst an ihm vorbeigezogen war, tat er das einzig Richtige: Er zog sich zurück auf seine internationalen Aufgaben.

Wolfgang Niersbach will den Deutschen Fußball-Bund weniger selbstherrlich als Theo Zwanziger führen.

Nach der Rücktritts-Ankündigung von Theo Zwanziger sagen dem DFB immer mehr Präsidentschaftskandidaten ab. Nun läuft alles auf Generalsekretär Wolfgang Niersbach hinaus – der muss sich am Mittwoch bekennen.

Nach Zwanzigers Rückzug von der DFB-Spitze tobt der Machtkampf unter den potentiellen Nachfolgern – derzeit gibt es aber noch keinen klaren Favoriten um das höchste Amt beim DFB.
DFB-Präsident Zwanziger kündigt Rücktritt 2012 an.

Mit seiner Rücktrittsankündigung im Anschluss an die EM-Auslosung hat der DFB-Chef Theo Zwanziger es wieder einmal geschafft, die Öffentlichkeit zu überraschen. Seine Amtszeit war von Skandalen begleitet - sie könnte auf einem Höhepunkt enden.

Die Senatoren sind bekannt, jetzt geht es um die Posten unter ihnen. In vielen Ressorts wechseln die Staatssekretäre - besonders in den von der CDU geführten. Und das kostet Geld.
Der rot-schwarze Senat verspricht, Berlins Sportförderung zu stabilisieren – der neue Verwaltungschef Statzkowski will auch den Olympiapark beleben.

Das Istaf verliert seinen Hauptsponsor und damit eine halbe Million Euro. Steht das größte deutsche Leichtathletik-Meeting womöglich vor dem Aus?
Grau sind alle Katzen, zumindest nachts, grau war auch die Maus, zumindest als sie noch als VfL Bochum den Abstiegskampf der Bundesliga dominiert hat, grau sind jetzt die Wölfe. So nennt sich der VfL Wolfsburg bisweilen – wenn er zeigen will, dass er noch Biss hat und nicht nur verbissen durch die Spieltage tapert wie Felix Magath in seinem Schafspelz.

Grau sind alle Katzen, zumindest nachts, grau war auch die Maus, zumindest als sie noch als VfL Bochum den Abstiegskampf der Bundesliga dominiert hat, grau sind jetzt die Wölfe.
Babak Rafatis Gesundheitszustand bessert sich weiter. Unterdessen gibt es neue Indizien, die "persönliche Gründe" für den Suizidversuch des Schiedsrichters nahelegen.
Der Schiedsrichter, der sich das Leben nehmen wollte, wird weiter in einem Krankenhaus behandelt. Fußballspieler mahnen zu mehr Respekt vor den Referees

Zwei Jahre nach dem Selbstmord von Nationaltorwart Robert Enke reißt der Suizidversuch des Bundesliga-Schiedsrichters Babak Rafati kaum vernarbte Wunden auf – und eine eindringliche Frage, auf die es bislang keine Antwort gibt.

Der Schiedsrichter, der sich das Leben nehmen wollte, wird weiter in einem Krankenhaus behandelt. Fußballspieler mahnen zu mehr Respekt vor den Referees.

Schiedsrichter Babak Rafati hat versucht sich umzubringen, das Spiel zwischen Köln und Mainz wird kurzfristig abgesagt. Die Motive sind unklar, sein Leben scheint gerettet.
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