Es gab nur eine Szene, bei der Klaus Toppmöller nicht mehr an sich halten konnte. Wütend rannte der Trainer von Bayer Leverkusen auf den Rasen des Cottbuser Stadions der Freundschaft, fuchtelte mit den Händen herum und redete auf den Schiedsrichter Heribert Fandel ein.
Robert Ide
Eines Tages wusste die Mutter keinen Rat mehr. Ihre dreijährige Tochter tobte immer durchs Wohnzimmer, wenn sie ins Bett sollte.
Wozu noch spielen? Warum noch Tore bejubeln?
Das Gebäude ist grau und alt. Seine eigentliche Funktion hat das Haus 1 in der Lichtenberger Normannenstraße verloren.
Bei Hertha BSC passierte am Montag wenig. Kein Training, die Fanbetreuung war geschlossen.
Als der Gastgeber Marianne Birthler zur Tür geleitete, strahlte sie. Gut 90 Minuten hatte die Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen bei Innenminister Otto Schily (SPD) gesessen, um den beiderseitigen Streit um die Stasi-Akten zu entschärfen.
Eigentlich ist genug Geld da. Mit vollen Händen greifen Präger der Berliner Münze in Holzkisten mit silbernen und bronzenen Cent-Stücken.
Am Schaufenster kleben die Spuren des Tages: Fingerabdrücke jeder Art, fettige Flecke. Die Scheibe muss regelmäßig geputzt werden, Passanten drücken sich hier die Nasen platt.
Heute ist in Berlin ein besonderer Tag. Überall in der Stadt wird an den Mauerbau vor 40 Jahren erinnert.
Der Streit geht weiter, immer weiter. Noch immer zanken sich Otto Schily und Marianne Birthler um die Herausgabe der Stasi-Akten.
40 Jahre nach dem Mauerbau ist immer noch nicht geklärt, wie viele Menschen an der Berliner Mauer zu Tode kamen. Während die Berliner Staatsanwaltschaft 109 Todesopfer zählt, kommt die Polizei auf 152 und die Arbeitsgemeinschaft 13.
Er steht ein wenig abseits. Wolfgang Funkel hat in der Ecke des Trainingsplatzes Stellung bezogen und die Arme verschränkt.
Lange Briefe sind eigentlich was Schönes. Doch Marianne Birthler dürfte sich nicht über den dicken Umschlag gefreut haben, der am Montag auf ihrem Schreibtisch landete.
Der erste Treffer ist gefallen. Torschütze: Medienunternehmer Leo Kirch.
Ein Image zu haben, ist eine schöne Sache. Egal, ob man als Draufgänger oder Leisetreter gilt, als Macho oder treue Seele - immerhin ist man etwas Besonderes.
"Die Mauer muss weg, die Mauer muss weg!" Dieser Schlachtruf hallte einst durch die Alte Försterei, bei jedem Heimspiel des 1.
Eigentlich geht es nur um ein paar Sekunden Sendezeit. Doch der Streit um die Fernsehrechte der Fußball-Bundesliga ist inzwischen zur Grundsatzfrage geworden.
Nein, so kann es nicht weitergehen. Radfahren, Radfahren, Radfahren - mehr ist nicht los in der Welt des Sports.
Er hat sie vorgeschlagen, er hat sie in ihr Amt eingeführt, er hat ihre Hand gedrückt. Innenminister Otto Schily (SPD) hat der Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, viel Glück für ihre Arbeit gewünscht.
Eigentlich ist es kein Geheimnis mehr: Im DDR-Spitzensport wurde systematisch und heimlich gedopt. Aber umso mehr über die Praxis bekannt wird, desto unheimlicher wird das Heimliche.
Ultimaten haben einen Nachteil. Wenn die Frist, die eine Seite setzt, von der anderen ignoriert wird, ist der Eklat perfekt.
Von der Hauswand ist ein Buchstabe abgefallen. "MONUMENT" hat jemand mit roter Farbe auf die alte Fassade geschrieben, hier auf einem Hinterhof in Prenzlauer Berg.
Altkanzler Helmut Kohl (CDU) hat sich im Rechtsstreit um die Veröffentlichung seiner Stasi-Akten durchgesetzt. Das Berliner Verwaltungsgericht gab am Mittwoch Kohls Klage gegen die Herausgabe ihn betreffender Unterlagen an Journalisten und Historiker statt.
Wer sich zu den Geheimnissen des Stasi-Unterlagengesetzes vorwagt, muss durch ein dunkles Labyrinth. Zum Plenarsaal des Berliner Verwaltungsgerichtes führen verwinkelte Gänge mit matten Deckenleuchten und mintgrünen Fußböden.