Vor dem Spiel war er allein, und nach dem Spiel erst recht. Bayerns Trainer Ottmar Hitzfeld machte bereits einen verlorenen Eindruck, als er am Samstagnachmittag den Rasen des Rostocker Ostseestadion betrat.
Robert Ide
Die Deutschen sind die Weltmeister. Sie sammeln Überstunden ohne Ende, lesen viele Bücher und trinken das meiste Bier.
Tack, Tack, Tack. Mit lauten Knallen stanzt eine Maschine drei Löcher in ein Metallstück.
Nein, der Spuk ist noch lange nicht vorbei. Harry Potter, der im vergangenen Jahr die Kinder scharenweise in die Buchläden trieb, soll nun die Spielwarenbranche verzaubern.
Sie war die blonde Botin der westlichen Welt. Und sie ist es immer noch.
Die privaten Krankenkassen haben eine intensivere, staatlich gelenkte Zuwanderung in Deutschland gefordert. Angesichts der zu erwartenden Überalterung der deutschen Bevölkerung sei eine "handverlesene Migration" unerlässlich, sagte Christoph Uleer, Direktor des Verbandes der Privaten Krankenversicherung, am Mittwoch in Berlin.
"Wählt national" prangt mit schwarzer Farbe an der Wand. Daneben hat jemand mit weißer Kreide "PDS" gekritzelt.
Der Empfang im Internet ist erstklassig. Mit aufwendigen Trailern und bunten Bildern empfängt die thüringische Stadt Altenburg ihre Besucher im Netz.
Marianne Birthler zieht derzeit die Schlagzeilen an. Erst lieferte sich die neue Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen eine öffentliche Schlacht mit Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) um die Verwendung von MfS-Abhörprotokollen.
Eigentlich findet Dietrich Jaeschke die Werbespots der Post AG ganz amüsant. Die Scherze der Gottschalk-Brüder über E-Business und E-Commerce seien für die deutsche Logistikbranche ein Gewinn.
Was haben wir uns aufgeregt über diese Sendung! Die Finger wund geschrieben haben wir uns, hin und her argumentiert und trotzdem jeden Abend eingeschaltet.
Lutz Trümper war ergriffen. Ganz allein stand er auf dem Rasen des Magdeburger Ernst-Grube-Stadions und schaute ins ausverkaufte Rund.
Er redet noch so, als ob er in der Kabine steht und elf Fußballer für ein wichtiges Spiel motivieren will. "Die Jungs müssen Kampfstärke zeigen", sagt er mit kräftiger Stimme, "jetzt können sie beweisen, was in ihnen steckt.
Es war ein großer Tag für den DDR-Fußball, dieser 19. Oktober 1977.
Eigentlich sind es nur alte Papiere. Doch seit zehn Jahren verursachen sie regelmäßig Krach.
Ein regionaler Kulturkonflikt hat immer die gleichen Rituale: die Lokalzeitungen spucken dicke Schlagzeilen, Erklärungen und Manifeste regnen auf die Bürger nieder, auf öffentlichen Veranstaltungen brüllen sich die Kontrahenten an. An der Ostsee schlagen derzeit die Wellen hoch.
Der Schrecken steht ihr noch im Gesicht. "Hätte ich das gewusst, hätte ich den ganzen Sport hingeschmissen", sagt Brigitte Michel, ehemalige Diskuswerferin der DDR.
Eigentlich hat sich der S-Bahnhof Wollankstraße nicht sonderlich verändert. Ein bisschen neue Farbe hat die Station bekommen und ein paar neue Hinweisschilder.
Der Empfang hätte besser nicht sein können. Als Frank Pagelsdorf kurz vor Spielbeginn das Ostseestadion betrat, brandete Applaus auf.
Das Spiel hatte noch gar nicht begonnen, da musste Martin Pieckenhagen schon seine härteste Bewährungsprobe bestehen. Der Torwart des FC Hansa Rostock betrat 20 Minuten vor Anpfiff der Partie gegen die Spielvereinigung Unterhaching vorsichtig den Rasen des Rostocker Ostseestadions.
Eigentlich hat ein Tabellenführer der Fußball-Bundesliga keine Werbung nötig. Trotzdem platzierte Hertha BSC am Freitag Anzeigen in den Berliner Tageszeitungen, um auf die heutige Bundesliga-Partie gegen den SV Werder Bremen (15 Uhr 30, Olympiastadion) aufmerksam zu machen.
Rüde Fouls, harte Attacken und Schmährufe von den Rängen: In deutschen Stadien geht es nicht immer liebevoll zu. Wozu auch, Fußball ist schließlich kein seichtes Ballgeschiebe.
Nun Ist Es Passiert.Bei den Paralympics in Sydney, ausgerufen als "beste Behinderten-Olympiade aller Zeiten", sind die ersten Dopingfälle bekannt geworden.
Radio Eins ist ein schöner Sender. Er versorgt seine Hörer mit Nachrichten, Musik und Service.