Es war offenbar keine Brandstiftung: Das Feuer im Festsaal Kreuzberg soll durch einen technischen Defekt verursacht worden sein. So sieht es die Staatsanwaltschaft derzeit. Die Ermittlungen dauern noch an.
Tanja Buntrock
Wie ein Blitz zog der Motorradfahrer am Sonntag in Berlin-Charlottenburg an dem Polizeiwagen vorüber. Die Beamten verfolgten ihn mit dem Videowagen: Der Fahranfänger war mit mehr als 200 km/h unterwegs. Das hat Folgen.

Nach einem Überfall auf eine gehörlose Rentnerin setzt die Polizei auf die Fahndung mit Bildern aus einer Überwachungskamera, um den Tätern auf die Spur zu kommen.
Ein elfjähriges Kind ist am Sonntag in Berlin-Neukölln von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden.
Die Polizei hat einen Hund aus einem in der Hitze abgestellten Auto in Berlin-Lichterfelde befreit. Das Tier wurde beim Abschnitt versorgt. Der Besitzer kam später und sagte, er sei nur kurz fort gewesen.

Die Polizei in Berlin und Brandenburg sucht händeringend nach Azubis für den mittleren und höheren Dienst, doch die Bewerberzahlen sind rückläufig. Die Gründe dafür vielfältig, unter anderem schreckt die schlechte Bezahlung ab.
Zu ungebildet, zu unsportlich – und zu wenig: Berlin und Brandenburg finden nur schwer Bewerber
Männer bedrohen anwesende Pressefotografen.

Zu ungebildet, zu unsportlich – und zu wenige: Berlin und Brandenburg finden nur schwer Bewerber für den Polizeidienst.

Die Polizei durchsucht seit Mittwochmorgen die Plattenfirma der Rapper Bushido und Shindy. Grund sind Ermittlungen zum mutmaßlich schwulenfeindlichen Text des Liedes "Stress ohne Grund". Die Ermittler hoffen, Beweismittel sicherstellen zu können.
Rund 70 Aktivisten aus der linken Szene haben Montag Abend die Zufahrt zum Flughafen Tegel mehrere Stunden blockiert, um die Abschiebung eines Flüchtlings zu verhindern. Doch es gab kein Flüchtling im Flugzeug, und die Maschine ist mit zwei Stunden Verspätung nach Katar gestartet.
Wieder einmal waren in der Nacht zu Mittwoch etliche Feuerleger unterwegs. Es brannten in Marzahn und Prenzlauer Berg Autos sowie die Kunststoffplane eines Hauses, das im Bau ist.
Eine Mutter hat beim Umsteigen auf einem S-Bahnhof in Berlin-Charlottenburg am Dienstag ihren Sohn aus den Augen verloren. Das Ganze endete glücklich: Fast zwei Stunden später schlossen sich die beiden wieder in die Arme.

Immer wieder landen Videos von tödlichen oder brutalen Polizeieinsätzen im Netz. Das hat Folgen. In Toronto löste das Video über einen Einsatz, bei dem ein 18-Jähriger starb, nun Proteste aus.
Bei einem Unfall hat am Dienstag eine Straßenbahn ein Auto in Prenzlauer Berg erfasst. Der eingeklemmte Fahrer musste von der Feuerwehr befreit werden.

Wende im Abschiebe-Drama: Am Flughafen Tegel protestierten am Montagabend dutzende Menschen gegen die Abschiebung eines Mannes nach Pakistan. Doch wie nun bekannt wurde, saß in der Maschine niemand, der abgeschoben werden sollte.
Glück hatten die Bewohner eines Hauses in Berlin-Moabit, weil einem Mieter in der Nacht zu Dienstag Qualm aufgefallen war. Der 17-Jährige entdeckte einen angezündeten Kinderwagen und löschte den Brand.
Berlin - Sie wollen nach ihren eigenen Gesetzen leben und üben immer wieder gnadenlose Selbstjustiz aus – sogar für die spezialisierten Ermittler der organisierten Kriminalität (OK) ist es schwierig, die Strukturen arabischer Großfamilienclans in Berlin zu durchdringen und mutmaßliche Täter hinter Gitter zu bringen. Am Donnerstag hat die Berliner Polizei jedoch zwei Männer aus dem Umfeld des polizeibekannten Clans Abou-C.
Die Polizei verhaftete am Donnerstag zwei mutmaßliche Gewalttäter aus dem Clan-Milieu.

Seit dem vorigen Sonntag hatte die Polizei nach einem jungen Mann gesucht, der beim Baden im Schlachtensee verschwunden war. Am Donnerstag sahen Passanten nun seinen Leichnam auf dem Wasser treiben, der inzwischen identifiziert ist.

Gegen die beiden Obdachlosen, die am Neptunbrunnen auf einen 48-jährigen Mann aus Guinea eingetreten haben sollen, ist Haftbefehl erlassen worden. Innensenator Henkel will die Helfer belobigen, gleichzeitig werden Forderungen nach einer neuen Wache an dem Platz laut.
Berlin - Es waren erschreckende Szenen, die viele Menschen am Dienstagabend mitansehen mussten: Abermals ist am Alexanderplatz ein Mensch brutal zusammengeprügelt worden. Mitten in der Öffentlichkeit, am Neptunbrunnen, wo erst vor zwei Wochen ein geistig Verwirrter bei einem Polizeieinsatz von einem Beamten erschossen worden ist.

Nach dem Angriff auf einen aus Guinea stammenden Mann am Neptunbrunnen geht die Polizei von einem rassistischen Motiv aus. Gegen die beiden verdächtigen Polen wird wegen versuchten Mordes ermittelt. Innensenator Henkel würdigte couragierte Zeugen.

Mitglieder der NPD haben Dienstagabend in Berlin-Hellersdorf gegen eine geplante Unterkunft für Flüchtlinge und Asylbewerber mobil gemacht. Auf einer Informationsveranstaltung waren rechte Parolen zu hören. Andere Teilnehmer attackierten wiederum die Rechtsradikalen verbal. 200 Polizisten waren im Einsatz.