Berlin - Für die nächsten Monate muss sich Eckehard „Ekke“ Lehmann an eine neue Unterkunft gewöhnen – sie dürfte ihm bekannt vorkommen: Der 65-Jährige, der in den siebziger Jahren als krimineller „Ausbrecherkönig“ zweifelhaften Ruhm erlangt und es mit seinen elf Fluchten aus Gefängnissen sogar ins Guiness-Buch der Rekorde geschafft hatte, sitzt seit Mittwoch wieder in Untersuchungshaft.Fahnder des Landeskriminalamtes Berlin haben Lehmann am späten Mittwochnachmittag vor seiner Wohnung in Wedding festgenommen.
Tanja Buntrock
Als „Ausbrecherkönig“ kam er zu legendärem Ruf Nun ist Eckehard Lehmann wieder in Haft.
Gefängniszellen kennt er wie kaum ein anderer - nun sitzt Eckehard "Ekke" Lehmann seit Mittwoch wieder in einer. Der in den siebziger Jahren als "Ausbrecherkönig" bekannt gewordene 65-Jährige wurde abermals verhaftet.
Elf mal soll „Ekke“ Lehmann die Flucht aus der Haft gelungen sein. Jetzt hat die Polizei ihn wieder mal festgenommen. Dieses Mal wiegt der Vorwurf besonders schwer.
Es gibt neue Erkenntnisse über den 50-Jährigen, der am vorigen Wochenende von Polizisten schwer verletzt wurde. Der Mann soll bereits wegen Brandstiftung angeklagt und "massiv psychisch auffällig sein".
Dennoch rechnete niemand mit dem Angriff auf seine Ex-Freundin in der betreuten Mutter- und Kind-Wohnung. Die beiden hatten offenbar Streit ums Sorgerecht.
Erst überfallen zwei maskierte Männer am Mittwoch ein Juweliergeschäft in Gesundbrunnen, kurz darauf landen sie mit schweren Schussverletzungen selbst in der Notaufnahme. Der Fall gibt der Polizei Rätsel auf.
Polizeikontrolle mit Erfolg: In Neukölln stoppten Beamte einen Autofahrer, der Bier trinkend und telefonierend am Steuer saß. Bei der Durchsuchung machten sie eine weitere interessante Entdeckung.
Die Polizei bringt ein auffälliges Kajak mit dem Kidnapper in Verbindung, der einen Geschäftsmann am Wochenende brutal entführte. Die Großfahndung wird fortgesetzt und es gehen immer mehr Hinweise ein.

Die Polizei bringt ein auffälliges Kajak mit dem Kidnapper in Verbindung, der einen Geschäftsmann am Wochenende brutal entführte. Trotz neuer Hinweise geht die Großfahndung weiter.
In einem betreuten Frauenwohnprojekt in Wedding hat ein Mann am Mittwoch seine ehemalige Partnerin mit einem Messer angegriffen und lebensgefährlich verletzt.
Drei Räuber haben am Dienstag eine Familie in ihrer Wohnung in Hohenschönhausen brutal überfallen und ausgeraubt. Der Vater musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Staatsanwaltschaft Berlin wertet jetzt ungeschnittene Aufnahmen des Polizeieinsatzes gegen einen bewaffneten Mann aus

Die Staatsanwaltschaft wertet jetzt ungeschnittene Aufnahmen des Einsatzes gegen bewaffneten Mann aus.
Nachdem in Schöneberg am Sonnabend ein 22-Jähriger durch einen Schuss in den Bauch lebensgefährlich verletzt wurde, hat die Polizei nun ein Phantombild des mutmaßlichen Täters veröffentlicht.
Bei Bauarbeiten ist in einem Charlottenburger Hinterhof ein Bagger umgekippt. Der Fahrer wurde verletzt.
Eine aufmerksame Mieterin hat in Neukölln verhindert, dass wegen eines brennenden Kinderwagens womöglich das ganze Haus in Flammen steht.
An einer Tram-Haltestelle nahe dem Alexanderplatz ist ein Mann in der Nacht zu Montag von zwei Männern krankenhausreif geschlagen worden. Zeugen halfen dem Opfer, andere Passanten gingen einfach weiter.
Drei mutmaßliche Fahrraddiebe sind in der Nacht zu Montag am S-Bahnhof Schöneweide gefasst worden. Die Festnahme verlief nicht ohne Gegenwehr.

Der Polizist, der auf einer Demonstration eine Kippa trug, wird möglicherweise dafür belangt. Es wird derzeit geprüft, ob er gegen das Neutralitätsgebot verstoßen hat.

Er nennt sich "Gunny", er fährt eine dunkle Yamaha R6 und er ist ein notorischer Raser. Seine selbstmörderischen Fahrten über Landstraßen und Berliner Wohngegenden dokumentiert der Unbekannte auf Youtube. In Brandenburg wird bereits gegen ihn ermittelt.
Vier Touristen haben sich am Montag in Charlottenburg erfolgreich gegen einen Raubversuch gewehrt. Die Täter flüchteten.
Nach dem Familiendrama in Gatow, bei dem vor drei Wochen ein Vater seine Frau, seine beiden Söhne und sich selbst tötete, steht nun fest: Das einzig überlebende Kind, die einjährige Leonie, wird bei den Großeltern leben.
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