Nach einer "Aktenzeichen XY"-Sendung sind im Fall des im März in Charlottenburg getöteten pensionierten Lehrers Manfred Kindel zahlreiche neue Hinweise eingegangen. Auch im Mordfall Barbara Zürner erhoffen sich die Ermittler neue Erkenntnisse - nach 15 Jahren.
Tanja Buntrock
Bei drei Unfällen in verschiedenen Bezirken sind am Mittwoch drei Fußgänger so schwer verletzt worden, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden mussten.
In Wedding, Mitte und Moabit gab es am Mittwoch mehrere Brandstiftungen in Wohnhäusern. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
In Schöneberg ist am Dienstag eine Frau auf entsetzliche Art und Weise in ihrer Wohnung verstümmelt worden. Die Polizei fahndet nun nach dem Lebensgefährten. Das Opfer liegt im Krankenhaus. Auch die zehnjährige Tochter der Frau war zur Tatzeit in der Wohnung.

Die Türkei hat zugesagt, den in die Türkei geflohenen mutmaßlichen Täter vom Alexanderplatz auszuliefern, wenn die Bedingungen dafür erfüllt werden. Berlins Justizsenator Thomas Heilmann nahm zuvor die Alexanderplatz-Ermittler in Schutz – und kritisierte, wie die Justiz mit jungen Intensivtätern umgeht.
Trickdiebe haben es am Montag in Neukölln und in Zehlendorf auf zwei Rentnerinnen abgesehen. Sie entkamen mit Bargeld und Schmuck.
Gegen 20 Uhr am Montagabend fielen in der Reuterstraße in Neukölln Schüsse. Ein Mann wurde schwer verletzt, der Täter ist auf der Flucht. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.

Ermittler protestierten erfolgreich gegen Freilassung. Ärger über Äußerungen des mutmaßlichen Haupttäters in der Türkei

Die Berliner Staatsanwaltschaft hat erfolgreich gegen die Freilassung eines 21-jährigen Verdächtigen protestiert, der sich nun wieder in U-Haft befindet. Derweil kündigte der in die Türkei geflohene Hauptverdächtige an, sich den deutschen Behörden stellen zu wollen.
Auch Justizsenator Heilmann und Innensenator Henkel unterstützen Protest der Ermittler

Anfang September begann der Protest der der Asylbewerber mit einem Flüchtlingsmarsch von Würzburg nach Berlin. Nach weiteren Demonstrationen gab es jetzt sowohl Anzeigen gegen Polizisten als auch gegen Demonstranten.
Zwei junge Männer werden verdächtigt, Jonny K. brutal zu Tode getreten zu haben. Trotzdem befinden sie sich auf freiem Fuß. Freunde und Familie des Opfers sind entsetzt und verängstigt. Sie fürchten, dass die beiden doch flüchten könnten. Auch von anderer Seite regt sich Kritik.
Ein Radfahrer ist bei einem Unfall mit einem Lastwagen in Hermsdorf am Freitagmorgen tödlich verunglückt.
Die Polizei ermittelt in ihren eigenen Reihen: Nach der Besetzung der nigerianischen Botschaft in Berlin wurden drei Polizisten wegen Körperverletzung angezeigt.
Die Flammen breiteten sich schnell aus: In der Nacht zu Freitag gerieten ein Wohnhaus und eine angrenzende Werkstatt in Moabit in Flammen. Zwei Frauen retteten sich durch einen Sprung auf das Polster der Feuerwehr.

Gegen zwei Tatverdächtige der tödlichen Prügelattacke vom Alexanderplatz wurde zwar am Donnerstag Haftbefehl erlassen, der Richter sah jedoch keinen Grund, die beiden einzusperren. Die Grünen fordern derweil, solch heftige Straftaten schneller aufzuklären.

Die drei Verdächtigen im Fall des getöteten Jonny K. haben Teilgeständnisse abgelegt. Den Haupttäter vermuten die Ermittler aber mittlerweile in der Türkei. Die Fahnder sind dennoch zuversichtlich: Es sei nur eine Frage der Zeit, bis auch dieser Verdächtige verhaftet sei.
Die Fahndung nach dem Schützen, der in Schöneberg einen 22-Jährigen durch einen Bauchschuss lebensgefährlich verletzt hat, war erfolgreich: Ein Tatverdächtiger wurde gefasst. Das Opfer sitzt nun im Rollstuhl.
Offenbar nach einer Beziehungstat hat die Polizei in der Nacht zu Donnerstag in Neukölln einen 32-Jährigen festgenommen. Er soll einen jungen Mann durch Stiche verletzt haben. Das Motiv ist ein alt bekanntes: Eifersucht.
Ein junges Paar ist am Mittwoch in seiner Wohnung in Mariendorf überfallen und schwer verletzt worden. Der Täter stach mit einem Messer zu. Nun ermittelt die Polizei zum Hintergrund der Tat.
Wieder hat am Mittwoch ein Kinderwagen gebrannt - diesmal in einem Hausflur in Prenzlauer Berg. Das hatte Folgen für ein sieben Monate altes Baby.
Eine Rentnerin ist Dienstag früh offenbar von einem Busfahrer in Köpenick übersehen und erfasst worden. Die 76-Jährige kam mit schweren Verletzungen in eine Krankenhaus.
Bei einem Auffahrunfall in Französisch-Buchholz ist am Montag eine Beifahrerin schwer verletzt worden. Sie liegt nun im Krankenhaus.
Ein alkoholisierter Autofahrer hat in der Nacht zu Dienstag in Hermsdorf einen Unfall verursacht. Es gab drei Verletzte.