
Claudia Roths Reformpaket wird jetzt im Bundestag beraten, der Erfolgs- und Zeitdruck ist hoch. Bei einer Berliner Podiumsdiskussion wurde deutlich: Noch sind die Ampelparteien sich keineswegs einig.

Claudia Roths Reformpaket wird jetzt im Bundestag beraten, der Erfolgs- und Zeitdruck ist hoch. Bei einer Berliner Podiumsdiskussion wurde deutlich: Noch sind die Ampelparteien sich keineswegs einig.

Wozu sind Jahrestage gut, private und offizielle? Bedeuten sie mehr als ein förmliches Ritual? Ja, denn sie stoppen den Zeitfluss, katapultieren Vergangenes mitten ins Hier und Heute.

Was befürchten die Theater und Kulturhäuser von der AfD? Können sie etwas ausrichten gegen die erstarkende extreme Rechte? Eine Umfrage vor den Landtagswahlen.

Was die Frühwerke über den späteren Symphoniker verraten: Der Rias Kammerchor und die Akademie für Alte Musik setzen unter Łukasz Borowicz ihre Erkundungsreise fort.

Die Filmemacherin Ruth Beckermann zeigt, wie das Bildungssystem Migrantenkinder im Stich lässt – und welchen Unterschied eine einzelne Lehrerin machen kann.

Ohne Honorarkräfte kein Musikschulbetrieb – aber ihnen droht weiter das Aus. Und um die Finanzierung von Festanstellungen wird nach wie vor gerungen.

Bei den Haushaltsberatungen im Parlament verspricht Claudia Roth, weiter zu kämpfen, und betont, sich immer für die Freien Künste eingesetzt zu haben.

Komponisten sind Wahlverwandte: Das RSB unter Vladimir Jurowski startet im Rahmen des Musikfests mit Brahms, Schönberg und John Adams in die Spielzeit.

Die Temperaturen kühlen ab, die Menschen atmen auf. Über die nun bevorstehende Zeit des Übergangs und die Lehren des Sommers.

Der Dokumentarfilm „Russians at War“ löste beim Filmfest Venedig heftige Debatten aus. Regisseurin Anastasia Trofimova wirft die Frage auf: Darf man Mitgefühl für Täter empfinden?

Israelische und palästinensische Beiträge in den Nebenreihen des Filmfests Venedig fragen nach den Ursachen und Folgen des Konflikts. Und „Of Dogs and Men“ erkundet den Kibbuz Nir Oz nach dem Massaker der Hamas.

Pedro Almodóvar zeigt in Venedig „The Room Next Door“, mit Julianne Moore und Tilda Swinton. Das bestürzende Drei-Stunden-Epos „The Brutalist“ hat das Zeug zum Löwen-Gewinner.

Gena Rowlands auf der Flucht, Liebe auf dem Brokeback Mountain und ein rüstiger Wrestler: zehn Filmempfehlungen für Fans des guten Kinos.

Die Schriftstellerin Katja Lange-Müller und die Künstlerin Gabriele Stötzer gehören zu den Protagonistinnen des Dokumentarfilms „Die Unbeugsamen 2“. Ein Gespräch über ostdeutsche Frauen, Ungehorsam und Emanzipation – vor und nach der Wende.

Sigourney Weaver, Isabelle Huppert, Michael Keaton, Winona Ryder: Schon auf den ersten Pressekonferenzen beim 81. Filmfest Venedig wimmelt es nur so vor Stars.

Seit mehr als 550 Tagen ist die belarussische Musikerin und Oppositionspolitikerin Maria Kolesnikowa in Haft. Die Familie hat keinen Kontakt mehr zu ihr, ihre Schwester fürchtet das Schlimmste.

Rhythm Is It! Das Miagi Orchestra verwandelt das Berliner Konzerthaus in einen Dancefloor. Zum Abschluss der 25. Festivalausgabe von Young Euro Classic.

Erstmals dirigiert Kirill Petrenko bei den Philharmonikern Anton Bruckner. Die monumentale 5. Symphonie zelebriert er als große Vergeblichkeit, vor prominentem Publikum.

Das Gremium wählt die Filme für den Wettbewerb und das Hauptprogramm aus. Auch die Sektionsleiter reden mit – gut für den Zusammenhalt beim Festival.

Die Filmförderanstalt legt Zahlen für die ersten sechs Monate 2024 vor: 7,3 Prozent weniger verkaufte Tickets, auch der deutsche Marktanteil ist mau. Umso wichtiger ist die geplante Filmförderreform.

Nostalgisches Kultbuch oder doch eher Schwarze Pädagogik? Die Debatte um den Kinderbuchklassiker „Die Häschenschule“ flammt immer wieder auf – auch jetzt zum Jubiläum.

Ob die Demokratin Kamala Harris erste Präsidentin der Vereinigten Staaten wird, entscheidet sich nicht allein am Frauenbild der Kandidaten. Aber es spielt im Wahlkampf eine größere Rolle denn je.

Unter dem Pflaster: Wie Archäologen bei den Ausgrabungen am Molkenmarkt und im künftigen Besucherzentrum Petri der Stadt auf den Grund gehen.

Sportdrama und Politthriller: In „Tatami“ soll eine iranische Judoka ihren WM-Kampf abbrechen, damit sie nicht gegen eine Israelin antreten muss. Aber sie leistet Widerstand.
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