
Der bei der Berlinale prämierte Film weise „antisemitische Tendenzen“ auf, hieß es auf Berlin.de. Nach Protest des Regisseurs verschwand der Halbsatz, jetzt gibt es auch eine Entschuldigung.

Der bei der Berlinale prämierte Film weise „antisemitische Tendenzen“ auf, hieß es auf Berlin.de. Nach Protest des Regisseurs verschwand der Halbsatz, jetzt gibt es auch eine Entschuldigung.

Mit dem Koalitionsbruch stehen die Chancen für das ehrgeizige Drei-Säulen-Modell mit neuem Filmfördergesetz, Investitionsverpflichtung und Steueranreizen schlechter denn je.

Zur Eröffnung des Konzerthaus-Festivals „Aus den Fugen“ präsentiert Kopatchinskaja mit engagierten Mitstreitern ein Konzertprogramm zum Krieg. Kann Musik die Resilienz steigern? Ein Experiment.

Nach der Preisverleihung an „No Other Land“ gab es Antisemitismusvorwürfe gegen die Berlinale. Der Film selbst schildert die Vertreibung palästinensischer Dorfbewohner.

Überragender Liederabend. Der gefeierte Bariton Konstantin Krimmel, Brigitte Fassbaender und Wolfram Rieger bringen Brahms’ Zyklus „Die schöne Magelone“ im Berliner Boulez Saal zum Leuchten.

„Wild, schräg, blutig“ ist der Titel der Berlinale-Retro 2025. Gezeigt werden deutsche Genrefilme der Siebzigerjahre: Thriller, Horror, Fantasy, Rockerfilme.

Ulrich Matthes, Maria Schrader, Tom Tykwer und andere appellieren an die Kulturpolitik, dass die Reform nicht zum Reförmchen schrumpft.

Pechrabenschwarz und erhellend: Das heimlich gedrehte iranische Underground-Drama „Critical Zone“ kommt jetzt in die Kinos.

Aaron Zigmans Oratorium „Émigré“ lässt musikalisch zu wünschen übrig. Trotzdem ist es ein hochaktuelles Musiktheaterprojekt. Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin besorgte nun die europäische Erstaufführung.

Filmemacher Andres Veiel zeigt in einer Dokumentation die NS-Regisseurin als notorische Lügnerin, die den Deutschen half, ihre Schuld schönzureden – bis in die Gegenwart. Ein Gespräch.

Vier Millionen Dollar Strafe wegen Diskriminierung jüdischer Flugpassagiere: Die Forderung des US-Verkehrsministeriums ändert nichts daran, dass der Judenhass auch in den USA immer stärker wird.

Der Krieg ist allgegenwärtig in den Beiträgen des diesjährigen Ukrainian Film Festivals in Berlin. Aber auch die Poesie hat ihren Platz. Eine Vorschau.

Die Zukunft der Honorarkräfte an den Berliner Musikschulen und Volkshochschulen ist ungewiss. Vorerst gibt es nur weiteren Aufschub, bis der Bund den rechtlichen Rahmen geklärt hat.

Die Geigerin Noa Wildschut und die britische Dirigentin Stephanie Childress debütieren beim Konzerthausorchester mit einem kurzweiligen britischen Programm.

Ferruccio Busonis Klavierkonzert mit Männerchor op. 39 sprengt alle Dimensionen. Kirill Gerstein und die Philharmoniker unter Sakari Oramo brechen eine Lanze für das exzentrische Werk.

Näher, liebe Klassik, zu dir. Zu den Lunch-, Mittendrin- und Kabarettformaten in Berlin gesellt sich jetzt der „Ausklang“ der Philharmoniker. Eine Stunde Symphonisches, dann ein Foyer-Plausch mit den Musikern.

Elgars Cellokonzert und die 7. Symphonie von Anton Bruckner: Das DSO unter seinem scheidenden Chefdirigenten Ticciati verteidigt einmal mehr das menschliche Maß.

Ein halbes Jahr ist Berlinale-Chefin Tricia Tuttle im Amt. Ein Gespräch über die Tücken von Berlin, den Problem-Bär Potsdamer Platz und die Balance zwischen Antisemitismus-Bekämpfung und Kunstfreiheit.

Ab aufs Sofa, mit großem Orchester und tollen Solisten: Wir empfehlen neue Klassik-Alben für lange Herbstabende.

Eine neue qualitative Studie von ProQuote Medien untersucht weibliche Karrierebiografien und fragt nach den Gründen für die gläserne Decke. Die Top-Positionen werden weiter überwiegend von Männern besetzt.

Ob in den russisch besetzten Gebieten der Ukraine, in Hongkong oder den republikanisch regierten US-Staaten: Wer die Macht hat, kontrolliert auch die Bildung.

Als Artist in Residence spielt der koreanische Pianist Seong-Jin Co einen mitreißenden Schostakowitsch: ein fast schon unbekümmerter Konzertabend unter Leitung von Paavo Järvi.

Das Human Rights Film Festival Berlin muss dieses Jahr ohne Medienboard-Gelder auskommen. Trotzdem zeigt es ab 4. Oktober wieder ein umfangreiches Programm. Schwerpunkt diesmal: die Anfechtungen der Demokratie.

Am Sonntag läuft der letzte „Tatort“ mit Margarita Broich. Die Schauspielerin und Fotografin über ihre Schicksalsstadt Frankfurt, ihre Jahre mit Heiner Müller und Martin Wuttke, ihre Schieß-Begabung und die Kunst der Freundlichkeit.
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