
Das neue Filmfördergesetz wird nun doch noch verabschiedet. Ein wichtiger Baustein, auch wenn aus der großen, von Kulturstaatsministerin Claudia Roth versprochenen Förderreform vorerst nichts wird.

Das neue Filmfördergesetz wird nun doch noch verabschiedet. Ein wichtiger Baustein, auch wenn aus der großen, von Kulturstaatsministerin Claudia Roth versprochenen Förderreform vorerst nichts wird.

Im Abgeordnetenhaus schwor der Regierende Bürgermeister die Kultur nochmals auf „mehr Wirtschaftlichkeit“ ein. Er sei sicher, dass es bei der Komischen Oper weitergehe. Die Intendanz des Hauses freut sich über das positive Signal.

Beethovens „Eroica“ und ein uraufgeführtes Bratschenkonzert, zwei Werke im Geist der Unruhe: Das Deutsche Symphonie Orchester Berlin musizierte ein letztes Mal in dieser Saison mit seinem Ex-Chef Ticciati.

Das Berliner Zafraan Ensemble hat ein musikalisches Kartenspiel entwickelt. Es setzt auf die Fantasie beim Musikhören und die Lust am Assoziieren zu Soundcollagen. Eine Spielanleitung

Die drei renommierten Regisseure sehen den deutschen Film „in höchster Gefahr“. Sie fordern die Parlamentarier auf, die Filmförderreform trotz Ampelbruch zu realisieren.

Früher Schönberg, später Beethoven: Das Belcea Quartet entgrenzt die Gattung Streichquartett – und stimmt Klagegesänge an, auch als Hommage an sein verstorbenes Gründungsmitglied Laura Samuel.

Gute Klassik, guter Jazz? Geschenkt. Vielleicht brauchen Sie auch nur einen Satz heiße Ohren: Wir empfehlen neue Aufnahmen für die kühle Jahreszeit.

Jacques Audiards Musical „Emilia Pérez“ gewinnt die Hauptpreise bei den 37. European Film Awards. Auf der Gala in Luzern waren die politischen Krisen allgegenwärtig. Auch Gaza wurde wieder einseitig adressiert.

Wolfgang Rihms Monodram „Das Gehege“ und Bruckners 2. Symphonie standen beim Gastdirigat von Simone Young in der Philharmonie auf dem Programm. Der Abend wurde gleich doppelt zum Ereignis.

Keine Kürzungen für die Kinder- und Jugendtheater, aber für die Freie Szene bleibt es düster. Die korrigierte Sparliste zeigt, wie planlos der Senat bisher konsolidiert hat. Und was wird mit der Komischen Oper?

Am Samstag werden in Luzern die 37. European Film Awards verliehen. Zu den Favoriten zählen Pedro Almodóvars „The Room Next Door“ und das wilde Mexiko-Musical „Emilia Peréz“.

Nora Fingscheidts wildes Seelendrama „The Outrun“ spielt auf den schottischen Orkney-Inseln, mit Saoirse Ronan in der Hauptrolle einer Alkoholikerin im Kampf gegen ihre Dämonen.

Er könne die Verzweiflung über die massiven Kürzungen verstehen, sagt Chialo – aber Sparen sei unumgänglich. Nun erfasst ihn eine Welle der Empörung. Wer kann sich Kultur jetzt noch leisten?

Weniger Programm und weniger Teilhabe werden die Folgen der Sparmaßnahmen sein, dazu kommt die Angst um Arbeitsplätze und vor Schließungen. Die Popmusik trifft es besonders hart.

Drei von vier Filmproduzenten schätzen ihre Lage als schlecht oder sehr schlecht ein. Die Filmförderreform droht zu scheitern. Nun verfasste der Filmnachwuchs einen Brandbrief.

Andrea Zietzschmann über die Folgen der drastischen Kürzungen für die Philharmonie. Die Konsolidierungs-Vorschläge von Kultursenator Chialo hält sie für wenig sinnvoll.

Mehr Privatwirtschaft wagen? Der Kultursenator fragt, ob man nicht vom Techno-Club lernen könne. Gleichzeitig wird immer klarer, dass es nicht bei der 130-Millionen-Euro-Sparliste bleibt.

130 Millionen Euro weniger gibt es für die Berliner Kultur im nächsten Jahr. Nach Protesten vor dem Abgeordnetenhaus ging es auch im Kulturausschuss wegen der drastischen Kürzungen hoch her.

Zwei Armeen galaktischer Krieger, die sich in Menschengestalt bekriegen: Bruno Dumont kreuzt Sozialrealismus und Space-Opera. Ein wild-vergnüglicher Genremix, leider nicht frei von Sexismus.

Edward Berger hat sich nach seinem Erfolgsfilm „Im Westen nichts Neues“ erneut eine Männerwelt vorgenommen: In „Konklave“ leitet Ralph Fiennes eine von Intrigen umwitterte Papstwahl.

Unter der Russifizierung Georgiens leiden auch die Kulturschaffenden. Bei den Protesten nach der Wahl spielen sie eine wichtige Rolle. Schließlich hat die Vielstimmigkeit hier eine uralte Tradition.

Außerdem zieht sich der Fahrtendienstleister Uber als Sponsor zurück. Das Festival konnte nach eigener Auskunft dennoch seine Finanzierung bis März kommenden Jahres sicherstellen.

Die Star-Cellistin Raphaela Gromes musizierte 2022 in Kyjiw – und geht mit dem Nationalen Symphonieorchester der Ukraine auf Tournee. Jetzt gastierten sie mit Dvořák in der Philharmonie.

Schauplatz Oval Office: Die Zeit zwischen US-Wahl und Inauguration eignet sich bestens für ein Wiedersehen mit Kinofilmen, die im Weißen Haus spielen. Eine Handvoll Empfehlungen.
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