
Romanstoffe am Theater? Eigentlich igitt für Claus Peymann. Nun macht der Intendant des Berliner Ensembles mit Kafkas "Prozess" eine Ausnahme von der Regel. Unter eigener Regie, versteht sich.

Romanstoffe am Theater? Eigentlich igitt für Claus Peymann. Nun macht der Intendant des Berliner Ensembles mit Kafkas "Prozess" eine Ausnahme von der Regel. Unter eigener Regie, versteht sich.

Die Berliner Autorentheatertage eröffnen mit Farid Nagims „Tag der weißen Blume“. Und Juror Till Briegleb rechnet mit der Überproduktion neuer Stücke ab.

Maxim Gorkis 1910 entstandenes Generationendrama „Wassa Schelesnowa“ ist erschreckend aktuell. Corinna Harfouch brilliert am Deutschen Theater in Stephan Kimmigs Inszenierung des Stücks.

Theatertreffen, zweiter Tag: In ihrer Bearbeitung von Kleists „Amphitryon“ vervielfacht Regisseurin Karin Henkel das Ego-Hopping der Vorlage.

Johan Simons wird geschätzt, weil er frei ist von jedem Allürenverdacht. Jetzt hat der Niederländer den Berliner Theaterpreis erhalten.

Bibiana Beglau gastiert in Dimiter Gotscheffs "Zement" und Frank Castorfs "Reise ans Ende der Nacht" beim Berliner Theatertreffen. Ein Gespräch über Publikumsverachtung und das Spiel für die Einbauküche.

Ihren letzten Dreh konnte die Schauspielerin Maria Kwiatkowsky vor ihrem Tod nicht mehr beenden. „Die Erfindung der Liebe“ macht genau das jetzt zum Thema - mit dem Material, das von ihrem letzten Film übrigblieb.

Die Geschichte „Karl und das 20. Jahrhundert“ hat Regisseur Ingo Hülsmann nun als "szenische Einrichtung" auf die Studiobühne der Schaubühne gebracht.

Der Star als Regisseur: Martin Wuttke inszeniert „Trompe l’amour“ und beschließt die Balzac-Trilogie an der Berliner Volksbühne.

Wie sehr prägt uns unsere Familie? Dieser Frage stellt sich Frank Abt am Deutschen Theater mit "Was uns bleibt". Herauskommt eine puppenstubensaubere Familiengeschichten.

Internationale neue Dramatik: Zum Auftakt des FIND-Festivals zeigt die Berliner Schaubühne eine Adaption von Roberto Bolaños Monumentalroman „2666“.

Jette Steckel inszeniert „Das Spiel ist aus“ am Deutschen Theater. Bei ihr befinden sich die Lebenden im Untergrund, erst mit den Toten kommt Farbe ins Spiel.

Irrsinnsmonolog: Die fulminante Schauspielerin Susanne Wolff versucht am Deutschen Theater, Lot Vekemans’ Stück „Ismene, Schwester von“ zu retten.

Biografisch-politisches Theater: Yael Ronen inszeniert zusammen mit Schauspielerinnen und Schauspielern aus Ex-Jugoslawien das berührende und mitreißende Stück„Common Ground“ im Maxim Gorki Theater.

Fast ein Psychodrama: Milan Peschel inszeniert „Der Freund krank“ in den DT-Kammerspielen.

Eine zentralasiatische Nibelungensaga: Die Gemeinschaftsproduktion „Das Buch des Dede Korkut“ kommt nach ihrer Premiere am Dresdner Festspielhaus Hellerau noch auch nach Berlin ans Maxim Gorki Theater.

Prekariatshorror: Marike Moiteaux inszeniert „Schutt“ in der DT-Box.
Der Berliner Dramatiker Lothar Trolle wird 70.

Endlich ist sie wieder da: In „Die kleinen Füchse“ gibt Nina Hoss ihr Debüt an der Schaubühne.

Witzig und mutig: Daniela Löffner inszeniert „Alltag & Ekstase“ in den Kammerspielen des DT.

Das Stück zum Outing: Falk Richters Projekt „Small Town Boy“ über Geschlechter-Identitäten im Maxim Gorki Theater.
Same procedure as every year: Am Silvesterabend packen die Bühnen ihre partytauglichsten Produktionen aus. Das Deutsche Theater schickt sein Publikum mit Stefan Puchers Popversion der „Elektra“ (19 Uhr) ins neue Jahr.
Vom Kapital des Körpers und dem Verfall der Kalauer: Frank Castorf fleddert „La Cousine Bette“ in der Volksbühne.
Seit der Schiffskatastrophe vor Lampedusa, bei der am 3. Oktober 366 Menschen starben, sind die europäische Flüchtlingspolitik und die Grenzschutzagentur Frontex in aller Munde.
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