
US-Präsident Barack Obama hat ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin abgesagt. Welche Auswirkungen könnte das auf die Beziehungen zwischen beiden Staaten haben?

US-Präsident Barack Obama hat ein Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin abgesagt. Welche Auswirkungen könnte das auf die Beziehungen zwischen beiden Staaten haben?

Mit einer Plakataktion wirbt das Wiesenthal-Zentrum um Hinweise auf Mittäter des Holocaust. Weil die bisherigen Bemühungen ernüchternd waren, versucht es der Leiter des Zentrums nun mit einem Kopfgeld von 25 000 Euro. Dadurch erhofft er sich Bewegung, bevor die letzten Täter gestorben sind.

Russland gefällt sich gerade in der Rolle des globalen Menschenrechtsverteidigers und verurteilt gleichzeitig Kreml-Kritiker Alexej Nawalny zu einer hohen Haftstrafe. Claudia von Salzen meint: Das passt nicht zusammen.

Ein russisches Gericht verurteilt den Anwalt Sergej Magnitski wegen Steuerbetrugs – fast vier Jahre nach seinem Tod. Dabei hatte Magnitski selbst einen riesigen Steuerbetrug aufgedeckt und Beamte angezeigt.

Die aserbaidschanische Botschaft zahlte dem CDU-Politiker Michael Fuchs ein Vortragshonorar und eine Reise nach Baku. Ein anderer Parlamentarier bekam ein ähnliches Angebot - und lehnte ab.

Die Bundesstiftung "Erinnern, Verantwortung und Zukunft" trennt sich von Investitionen in Unternehmen, die in ihren Augen gegen ethische Standards verstoßen. Betroffen sind neben Apple auch Shell, Wal-Mart oder die Bank HSBC.

Wer ist der frühere Wachmann in Auschwitz, der nun in Baden-Württemberg verhaftet wurde? Und warum interessierte sich die deutsche Justiz so lange nicht für ihn? Eine Rekonstruktion.
Es vergeht kein Gipfeltreffen zwischen der Ukraine und der EU, auf dem nicht ihr Name fällt. Julia Timoschenko, Oppositionsführerin und ehemalige Regierungschefin, Gefangene.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Ukraine im Fall Julia Timoschenko verurteilt. Was bedeutet die Entscheidung für die Zukunft des Landes und für das Verhältnis zur EU?

Teilerfolg für Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte rügt die Ukraine wegen ihrer Untersuchungshaft - weist aber ihre Beschwerde über die medizinische Behandlung ab.

In Berlin gründet der aserbaidschanische Blogger Emin Milli derzeit einen Fernsehsender. Dieser soll im autoritär regierten Aserbaidschan Raum für offene Diskussionen bieten.

In Berlin gründet der aserbaidschanische Blogger Emin Milli derzeit einen Fernsehsender. Dieser soll im autoritär regierten Aserbaidschan Raum für offene Diskussionen bieten.

Kanzlerin Merkel kritisiert Moskaus Vorgehen gegen Stiftungen in Russland – gleichzeitig protestieren Aktivistinnen mit nackten Tatsachen gegen Putin, dem gefällt's.

In Deutschland leben noch 50 ehemalige Wachleute aus dem nationalsozialistischen Vernichtungslager Auschwitz. Nach Jahrzehnten sind sie jetzt im Visier der Justiz.

Bei seinem Besuch in Deutschland steht Putin in der Kritik - besonders wegen der Kontrollen von russischen Nichtregierungsorganisationen. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, sieht darin Repression und Einschüchterung.

Die Deutschen sollten sich ruhig trauen, Wladimir Putin zu kritisieren. Denn Menschenrechte sind nicht verhandelbar - und die Angst, dass offene Worte der Wirtschaft schaden, ist unbegründet.
Russland geht gegen deutsche Stiftungen vor – und Deutschland reagiert nicht eindeutig

Russische Behörden gingen gegen deutsche Stiftungen vor, doch deutsche Diplomaten machten den Fall zunächst nicht öffentlich. Der Fall zeigt einmal mehr, dass es in der deutschen Außenpolitik keinen klaren Kurs gegenüber Moskau gibt.

Kontrollen russischer Behörden bei deutschen Stiftungen haben zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Berlin und Moskau geführt. Das Auswärtige Amt in Berlin lud den russischen Gesandten zum Gespräch.

Ungarns Premier baut den Staat um – Europas Regierungschefs sollten ein Zeichen setzen. Es geht nicht nur um die Einhaltung von Verträgen. Das Beispiel Ungarn könnte ansteckende Wirkung haben.
Ungarns Premier baut den Staat um – Europas Regierungschefs sollten ein Zeichen setzen

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen einen Mann, der zwischen 1941 und 1945 Wachmann im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau gewesen sein soll.

Über Seminare deutscher Polizisten für weißrussische Milizoffiziere hatte der Tagesspiegel im August 2012 berichtet. Weitere Recherchen zeigen nun, dass Einsätze bei politischen Demonstrationen eine größere Rolle spielten als bisher bekannt.

Die Idee zu der umstrittenen Ausbildungshilfe für Lukaschenkos Miliz hatte der damalige deutsche Botschafter in Minsk. Später kam es zwischen den Ministerien fast zum Eklat.
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