Berlin - Angehörige von politischen Gefangenen in Weißrussland wollen in Großbritannien Klage gegen den autoritär regierenden weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko wegen Folter erheben. Die Familien beauftragten eine britische Anwaltskanzlei, sowohl straf- als auch zivilrechtliche Schritte gegen den Mann einzuleiten, der oft als „Europas letzter Diktator“ bezeichnet wird.
John Demjanjuk, Angeklagter in Münchner NS-Prozess, sieht sich als Opfer und droht mit Hungerstreik. Sein Verteidiger fordert die Ladung zahlreicher neuer Zeugen.
Bei dem Terroranschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo sind 35 Menschen gestorben, darunter ist auch ein Deutscher. Etwa 180 Menschen wurden verletzt, viele schweben in Lebensgefahr.
Die EU hat bisher keine Antwort darauf gefunden, wie mit sie Diktatoren umgehen soll. Die aktuellen Fälle Tunesien, Weißrussland und Usbekistan zeigen, wie sich die EU-Außenpolitik kompromittiert.
Vier Wochen nach der massiven Niederschlagung von Protesten der Opposition wirft Weißrussland dem Westen vor, einen Umsturz nach dem Vorbild farbiger Revolutionen geplant und unterstützt zu haben.
Brutales Vorgehen der Staatsmacht in Minsk: Sondereinheiten schlugen Proteste brutal nieder, fast alle oppositionellen Präsidentschaftskandidaten wurden festgenommen. Die EU-Strategie ist gescheitert.
Berlin - Das Europäische Parlament hat am Donnerstag die EU-Staaten aufgefordert, Sanktionen gegen russische Beamte in Erwägung zu ziehen, die für die Festnahme und den Tod des russischen Anwalts Sergej Magnitski verantwortlich sind. 318 Abgeordnete stimmten für die umstrittene Passage, 163 waren dagegen.
Der Zettel an der Tür des Moskauer Gerichts enthält mehr als eine Botschaft: Der Beginn der Urteilsverkündung im Prozess gegen Michail Chodorkowski wird auf den 27. Dezember verschoben.
Die Bundesregierung hat die USA vor einem Jahr offenbar aufgefordert, mehr Druck auf Israel zu machen, damit der Bau von Siedlungen gestoppt wird. Das geht aus einem von Wikileaks veröffentlichten Dokument hervor.
Seit einem Jahr steht John Demjanjuk im NS-Prozess in München vor Gericht. Inzwischen ist es still geworden um den Mann, dem die Staatsanwaltschaft Beihilfe zum Mord an 27.900 Menschen vorwirft.
Sein erster Tag vor Gericht brachte John Demjanjuk weltweite Aufmerksamkeit. Doch inzwischen ist es still geworden um den Mann, dem die Staatsanwälte ein unvorstellbares Verbrechen vorwerfen: Beihilfe zum Mord an 27 900 Menschen, begangen 1943 als Wachmann im nationalsozialistischen Vernichtungslager Sobibor.
Mit der Veröffentlichung vertraulicher Papiere über das Internetportal kann die Welt nachlesen, was US-Diplomaten wirklich denken. Welche Bedeutung haben die Dokumente?