Eine Einigung über die künftige Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) steht unmittelbar bevor. Am Mittwoch verhandeln Wirtschaftsverbände, Stromkonzerne sowie Wirtschafts- und Umweltminister noch einmal über ein Modell, mit dem die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme subventioniert werden soll.
Dagmar Dehmer
Bauern leisten sich selten Mitleid mit ihrem Vieh. Sie können es sich auch gar nicht leisten.
Was Atomkraftgegner nicht vermocht haben, könnte die Maul- und Klauenseuche bewirken. Weil die Tierseuche in Frankreich ausgebrochen ist, fordert die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn (Grüne) den geplanten Castor-Transport ins Zwischenlager Gorleben zu verschieben.
Der amerikanische Präsident George W. Bush hat sein Wahlversprechen zurückgenommen, Kohlendioxid in Zukunft zu behandeln wie einen Luftschadstoff.
Jetzt hat das Virus das Festland erreicht. In Großbritannien sind bereits mehr als 180 Bauernhöfe wegen der Maul- und Klauenseuche gesperrt.
Renate Künast ist der Humor nicht vergangen. Nach gut zwei Monaten als Verbraucherschutz- und Landwirtschaftsministerin findet sie noch immer, dass ihr Job ein dankbarer ist.
Der ständige Veterinärausschuss der Europäischen Union hat in Brüssel über Konsequenzen aus den Funden von BSE-Risikomaterial in deutschen Rindfleischexporten nach Großbritannien beraten. Verbraucherkommissar David Byrne hatte Deutschland in der vergangenen Woche mit Exportbeschränkungen gedroht, nachdem in Großbritannien Rückenmark in deutschen Fleischausfuhren entdeckt worden war.
Die Fassade ist grau-schwarz, und der Putz bröckelt. Nur der Schriftzug "Tilsiter Lichtspiele" weist darauf hin, dass es hier tatsächlich ein Kino gibt.
Die Partei steht hinter Renate Künast. Am Wochenende werden die Grünen über einen Leitantrag zur Agrarwende diskutieren, der vor allem den Zweck hat, der neuen Grünen-Ministerin den Rücken zu stärken.
Die Umweltverbände und die ökologischen Landbauverbände sind unzufrieden mit der neuen Verbraucherministerin Renate Künast (Grüne). Zwar hat sie - ganz in ihrem Sinne - eine grundlegende Agrarwende angekündigt, doch bisher habe Künast noch keine Zeit gefunden, mit den Umweltverbänden darüber zu diskutieren, kritisiert der WWF.
Die Schonfrist ist vorbei. Beim Agrarministerrat der EU in Brüssel hat die Realität die neue grüne Verbraucherschutzministerin Renate Künast eingeholt.
Die Kommission der Europäischen Union hat einen Sieben-Punkte-Plan zur Bewältigung der BSE-Krise vorgelegt, der am heutigen Montag im EU-Agrarministerrat diskutiert werden soll. Zwar werden die Landwirtschaftsminister der EU vermutlich keine Beschlüsse fassen.
Die Ostdeutschen erwischen immer den kürzeren Zipfel der Wurst. Davon sind sie zutiefst überzeugt.
Das deutsche Landwirtschaftsministerium ist besorgt, dass die Maul- und Klauenseuche auch auf Deutschland übergreifen könnte. Zwar sind im vergangenen Jahr lediglich rund 30 000 Zuchtschweine aus Großbritannien importiert worden.
Alles Schlechte kommt von der Insel. Der Eindruck drängt sich auf - zumindest, was die britische Landwirtschaft angeht.
Französische Bauern sind bekannt für ihre Militanz. Am Donnerstag haben sie ihren Ruf wieder einmal verteidigt.
Der Gründer des Notärzte-Komitees Cap Anamur, Rupert Neudeck, ist fast am Ziel. Am Mittwoch hat das Bundeskabinett seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt, das Fleisch von 200 000 in Deutschland zur Vernichtung vorgesehenen Rindern als Hilfslieferung nach Nordkorea zu bringen.
Noch vor zwei bis drei Jahren ist es den USA leicht gefallen, Klimaschutz als europäische Spinnerei abzutun. Sie behaupteten einfach, es gebe gar keine Klimaveränderungen, suchten sich ein paar Wissenschaftler, die das beweisen sollten, und legten die Debatte damit lahm.
Der Klimawandel hat längst begonnen. Die Eisdecken am Nord- und Südpol nehmen ab, die Gletscher in den Hochgebirgen schmelzen.
Kisten, wohin das Auge blickt. Bei der Besichtigung hatte die Wohnung riesengroß ausgesehen.
Der rührige Rupert Neudeck, Gründer der Hilfsorganisation Cap Anamur, hat sich eine geniale Lösung ausgedacht: Das Fleisch von 200 000 Rindern - die Hälfte der in Deutschland zur Schlachtung und Vernichtung vorgesehenen älteren Kühe - soll als Hilfslieferung an das hungergeplagte Nordkorea geschickt werden. Auf einen Schlag wäre ein ethisch heikles Entsorgungsproblem gelöst.
Noch fehlt der Beweis, dass die Rinderseuche BSE über den Verzehr von Rindfleisch auch auf den Menschen übertragen werden kann. Es gibt aber auch keinen Beweis für das Gegenteil.
Die Bundesregierung hat sich entschieden: Bis Ende Juni werden 400 000 alte Kühe aufgekauft, geschlachtet und vernichtet. Nicht nur Tierschutzverbände stellen sich die Frage, warum diese Kühe nicht auf irgendeiner Weide ihren Lebensabend verbringen können.
Eine französisch-japanische Forschergruppe hat erstmals Stammzellen isoliert, mit denen sich Haut reproduzieren lässt. Das berichtet die US-Fachzeitschrift "Cell" in ihrer neuen Ausgabe.