Dünnes Fell, große Besetzung: Tom Hooper hat Andrew Lloyd Webbers Musicalwelterfolg „Cats“ verfilmt. Zu sehen ab dem 25. Dezember.
Gunda Bartels

Die neueste Blüte des Zwanzigerjahre-Hypes: die Jukebox-Revue „Berlin Berlin“ im Admiralspalast vereint Jazzstandards, Musicalnummern und Berliner Schlager.
Durch „Babylon Berlin“ wurde sie weltweit zum Gesicht der „Neuen Frau“ der 20er. Privat gibt Liv Lisa Fries das Gegenbild zu ihrer Figur Charlotte Ritter.

Sie ist erst elf und schon für den Europäischen Filmpreis nominiert: Eine Begegnung mit Helena Zengel, der Heldin des Dramas „Systemsprenger“.

Unterwasserwelten, Stadt und Kunst. Am U-Bahnhof Kleistpark lädt die Ausstellung "Power Cage - Experimentalraum Aquarium" zum Abtauchen ein.

Tortenplatten sind Avantgarde: Die Ausstellung „Dekor als Übergriff“ im Kreuzberger Museum der Dinge zeigt todschickes Spritzdekor der Weimarer Republik.

"Stille Nacht" und "Last Christmas" müssen sein: Jazztrompeter Till Brönner macht es sich in Berlin auf seiner „Better than Christmas“-Tour gemütlich.
Nach den Musikanten kommen die Akrobaten: Der Cirque du Soleil bespielt ab Oktober 2020 das Theater am Potsdamer Platz. Doch womit eigentlich?
Selbstfindungsgedusel vor Pinguin-Kulisse: Titelheldin Bernadette reist an das eisige Ende der Welt, um dem Frust ihres Hausfrauenlebens zu entkommen.

Weggehen, um Weihnachten heim zu kommen: Die Miniserie „Zeit der Geheimnisse“ mit Christiane Paul erzählt eine virtuos verschachtelte Familiengeschichte

Schlagergrusel, Fernsehflitter: Die Pfisters holen im Berliner Tipi das Beste aus Cindy & Bert heraus.

Jan-Ole Gerster gelingt ein Gegenentwurf zum Close-Up-Kino. Harfouch spielt die enttäuschte Pianistin. Und streift durch ein Berlin, das fast an Paris erinnert.

Nach dem Krach um "unkritische" Filme über Rechte: Das Filmfestival Dok Leipzig ringt mit der Wahrheit - erstmalig auch auf einem Symposium.

Über 300 Filme aus 63 Ländern: Dok Leipzig - Das wichtigste deutsche Dokumentarfilm-Festival beginnt
Das Dok Leipzig eröffnet mit einem Film über das Weltwirtschaftsforum in Davos. Das Festival läuft bis Samstag und befasst sich auch mit dem Mauerfall.

"Die fünf glorreichen Sieben" ist ein krachledernes Spektakel, bei dem ein Haufen grandioser Frauen das Macho-Genre Western auf die Schippe nimmt.

Heilig oder verflucht? Orte wie der Petersdom in Rom oder ein Gulag in Russland wirken durch ihre Aura, zeigt die Kreuzberger Guardini Galerie.

Knallige Chansonparty: Tim Fischer feiert 30 Bühnenjahre im Tipi am Kanzleramt - in Frack, Pelz und Netzhemd.

Hier haben die Herrscherinnen das Sagen: Angelina Jolie, Michelle Pfeiffer und Elle Fanning im Disney-Sequel „Maleficent – Mächte der Finsternis“.
Die Nachkriegsdeutschen liebten die lustige Schauspielerin Liselotte Pulver. In ihrem eigenen Leben gab es auch Trauer und Schmerz.

Volksbühne goes Friedrichstadt-Palast: René Pollesch und Fabian Hinrichs "Glauben an die Möglichkeit der völligen Erneuerung der Welt".
Der U7-Bahnsteig, Mitte der 80er Jahre: Eine Zufallsbegegnung ändert das Leben unserer Autorin.

Ein Denkmal für den Komiker Wolfgang Neuss: Das Haus am Lützowplatz präsentiert 33 nicht immer hundertprozentig ernst gemeinte Vorschläge.

Punks, Hooligans, Künstler und normale Leute: Harald Hauswald ist mit seinen Fotos der Robert Frank vom Prenzlauer Berg. Jetzt wird Hauswalds einzigartige Sammlung digital archiviert.

Der Anblick des Kaffeebechers in der Bahn wird seltener. Auch eine ganz alte Kulturtechnik könnte durch die Klimakrise wiederentdeckt werden. Eine Glosse.