
„Deine Juliet“ beginnt wie eine englische Provinz-Komödie, entpuppt sich dann aber als zunehmend bedrückende Erzählung über Traumata des Krieges.

„Deine Juliet“ beginnt wie eine englische Provinz-Komödie, entpuppt sich dann aber als zunehmend bedrückende Erzählung über Traumata des Krieges.

Jeden Tag eine Klamotte, jeden Tag ein Handyfoto. Die Berliner Künstlerin Nezaket Ekici hat aus der Alltagsfrage eine konsumkritische Performance gemacht. Eine Begegnung.

Im Kino: die Dramödie „Landrauschen“.

Sein Sinn für Unsinn hat die Nation lockerer gemacht. Otto Waalkes, der Blödelbarde und Erfinder der Ottifanten, wird 70. Ein Tusch auf den Stammvater der deutschen Comedy.

Mehr Volksoper als Musical: Peter Lunds „Jedermann“ im Kloster Neuzelle setzt den Tod als Weltenherrscher ein.

„Tuet auf die Pforten“: Das Centrum Judaicum in der Neuen Synagoge Berlin hat nach achtmonatiger Bauzeit seine Dauerausstellung runderneuert.

Sonne, Liebe, Abba-Hits: Die Fortsetzung der Feelgood-Komödie „Mamma Mia“ muss mit einem Miniauftritt von Meryl Streep auskommen. Dafür macht nun Cher mit.

Vorher - Nachher: Eine Fotoausstellung in der Berliner Kunstbibliothek zeigt die Wiederauferstehung der Altstadt von Görlitz.

Konfetti, Raketen und Planschen gehen: Schlagerstar Helene Fischer feiert im Berliner Olympiastadion Kindergeburtstag und Silvester in einem.

Vor 200 Jahren wurden sie vertrieben, nun sind sie wieder zurück: In der Niederlausitz haben sich Mönche angesiedelt. Sie preisen den Herrn mit ihrem Gesang, sieben Mal am Tag – und der gottlose Osten scheint zu jubilieren.

In der Übersichtsausstellung „Schönheit und Abgrund“ zeigt Christian Melzer, Kurator der Zitadelle Spandau, noch einmal alle seine Lieblinge.

Das Berliner Filmmuseum gibt in der Ausstellung „Schwermut und Leichtigkeit“ einen ersten Einblick in den Nachlass von Regisseur Helmut Dietl.
Kann Kultur die Welt verbessern? Das Image eines gebeutelten Bezirks auf jeden Fall. „48 Stunden“, das größte freie Kunstfestival der Stadt, wird 20 Jahre alt.

Reale Romantik: Die Kommunale Galerie Berlin zeigt fotografische Stillleben und Impressionen sowie Aquarelle von Efraim Habermann.

Rein in den Erlebnisparcours: „Welt ohne Außen“ im Gropius-Bau zeigt immersive Räume von den sechziger Jahren bis heute.

Das Biopic „Goodbye, Christopher Robin“ erzählt mit nostalgischer Verklärung, wie der Kinderbuchheld Winnie the Pooh entstand.

Sehnsucht nach Aufmerksamkeit: In dem erstaunlichen Spielfilmdebüt von Mia Spengler spielt Kim Riedle ein TV-Starlett, das alles daran setzt, ins „Dschungelcamp“ zu kommen.

Selbstbeweihräucherung? Nö. Die Jubiläumsshow „25 Lieder aus 25 Jahren“ von Sebastian Krämer in der Bar jeder Vernunft.

Viel Haut und starke Lieder: Das Solodebüt der „Nacktsängerin“ Hedi Mohr im Kreuzberger BKA.

Sommerliches Glück und herbstliche Bitternis: Stéphane Brizés kitschfreier Kostümfilm „Ein Leben“ erzählt die Tragödie einer passiven Frau.

Die Berliner Breakdance-Crew Flying Steps gastiert mit „Flying Illusion“ am Potsdamer Platz.

Seit den Siebzigern streift Underground-Filmer Lothar Lambert durch seine Stadt. In „Verdammt noch mal Berlin – Fucking City revisited“ besucht er die einstigen Schmuddelecken.

„Abfallprodukte der Liebe“: Die Akademie der Künste würdigt am Pariser Platz die Künstlerfreundschaft von Werner Schroeter, Elfi Mikesch und Rosa von Praunheim.

Räudig und rebellisch: Wes Andersons kunstvoller Trickfilm „Isle of Dogs“ überzeugt mit Dialogwitz, Botschaft und Kläfferromantik.
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