Der Mindestlohn ist durch, die Linke wird dazu - obwohl sie ihn jahrelang gefordert hat - kaum befragt. Das zeigt, dass sie dringend neue Felder suchen muss,.
Hannes Heine

Bei Vivantes werden Geburten gefilmt - und als Dokusoap aufbereitet. Die Zusammenarbeit mit dem Fernsehsender RTL sorgt für Gesprächstoff. Der Berliner Gesundheitssenator und der Datenschutzbeauftragte sind empört.
Bei Vivantes werden Geburten gefilmt. Senator und Datenschutzbeauftragter sind empört
Mit fast 950 000 Besuchern im Jahr ist die Topographie des Terrors eine der meist besuchten Gedenkstätten in Berlin. Allein 2012 haben sich rund 62 000 Interessierte von Kennern durch die Räume führen lassen, immer wieder buchten Schulklassen und Universitätskurse einen der rund 30 Ausstellungsreferenten.

Das wäre geschafft. Aber das Wort "Stasi", man hat es Gregor Gysi am Sonnabend angesehen, kann er nicht mehr hören. Nur wird er es noch eine ganze Weile hören müssen - die Ermittlungen laufen erst an.
Die Charité erwirtschaftet einen Millionengewinn.
Etwas mehr als 5000 Flüchtlinge leben in Berlin – und schon werden sie umhergeschoben, als ginge es nicht um die Unterbringung von ein paar hundert Familien, sondern um den drohenden Untergang eines überlasteten Dorfes. Der Senat sagt, für geeignete Räume seien die Bezirke zuständig, die wiederum erklären, die geeigneten Häuser gehörten schon dem Senat.

Senat und und Bezirke streiten seit Monaten um die Unterbringung von Flüchtlingen. Sozialsenator Czaja drohte gar, Gebäude zu beschlagnahmen. Voran geht es in dieser Frage aber nicht - und dahinter könnte auch Parteitaktik stehen.

Zwischen niedergelassenen Ärzten und Gesundheitssenator Mario Czaja zeichnet sich handfester Streit ab. Der Senator will die Praxen in Berlin anders verteilen – die Funktionäre der Branche geben ihm eine Absage.

Die umstrittene Razzia nach einer Demonstration in Frankfurt am Main hatte bundesweit Proteste ausgelöst. Am Montag äußerte sich der Berliner Polizeipräsident im Innenausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses dazu.

Berlin fehlen Ärzte – aber nicht überall, sondern dort, wo Arme, Alte und Kranke leben. Senator Mario Cjaza möchte das ändern. Doch er ist auf Verbündete aus der Gesundheitsbranche angewiesen.

Vor einer Woche hatte es eine bundesweite Razzia gegeben, bei der auch Dateien von Pressefotografen beschlagnahmt wurden. Sie waren beschuldigt worden, nicht als Journalisten gearbeitet zu haben, sondern Sympathisanten der Szene zu sein. Jetzt haben die Fotografen ihre Fotos zurückbekommen.

Nach der Charité braucht auch Vivantes mehr Geld. Zusammen gerechnet veranschlagen die landeseigenen Krankenhäuser bis zu 1,7 Milliarden Euro. Die Kassen fordern den Senat auf, mehr in die Zukunft seiner Kliniken zu stecken.

Die bundesweite Razzia, bei der Dateien von Fotografen beschlagnahmt wurden, hatte Proteste ausgelöst. Nun bekommen drei der Betroffenen aus Berlin ihre Bilddateien zurück.
Grüne wollen langjährigen Sicherungsverwahrten im Abgeordnetenhaus anhören. SPD und CDU haben Bedenken geäußert.

Die Charité saniert den Bettenturm, der bis 2016 als Neubau alle Patienten beherbergen soll. Nun hat sie einige Modellzimmer vorgeführt. Die Fertigzimmer werden in der Hauptstadt aber lediglich zusammengebaut - geliefert werden sie aus einem anderen Bundesland.
Im Grunde betonen alle, wie einig sie sich sind: Die Berliner Kliniken sollen langfristig besser planen sowie in marode Bauten und neue Technik investieren können. Die Experten im Gesundheitsausschuss des Abgeordnetenhauses haben am Montag über die Finanzierung der Krankenhäuser diskutiert, wobei sich abzeichnet, dass sowohl die Koalitionsfraktionen hinter Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) als auch die Opposition dazu neigen, den Kliniken künftig mehr Entscheidungsfreiheit zu geben.
Vivantes-Chef Bovelet kündigte seinen Rücktritt an Sein Verhältnis zu Nußbaum war zerrüttet.

Nach dem Rücktritt des Vivantes-Chef Joachim Bovelet stehen für die Vivantes-Kliniken schwere Entscheidungen bevor - Vivantes-Betriebsratschef Giovanni Ammirabile spricht von einem Verlust.
In Berlin einigten sich Mediziner und Krankenkassen auf neue Verteilungspläne - die Details sollen aber erst folgen.

Berliner Grüne wollen Innensenator Henkel befragen. Brandenburgs Polizei: Es gab keine Möglichkeit zu intervenieren
Berlin/ Erkner - Die Kritik an der Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main reißt nicht ab: Im Auftrag der hessischen Behörde hatte die Polizei in Berlin und Brandenburg am Mittwoch insgesamt Tausende von Fotodateien gesichert und Computer beschlagnahmt. Anwälte der betroffenen Fotografen legten nach der Razzia sofort Beschwerde gegen die Beschlagnahmung der Bilder ein.
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft will die Bilder auf den beschlagnahmten Computern zur Suche nach Verdächtigen nutzen. Die Aktion wird von Journalistenverbänden, Grünen, Linken und Piraten scharf verurteilt.

Bundesweit kopierten Polizisten tausende Bilder von Fotografen. Anders als bislang behauptet, wussten sie offenbar, dass mehrere der Betroffenen tatsächlich für Medien arbeiteten. Nun muss sich Berlins Innensenator Henkel den Fragen der Opposition stellen.