In Berlin wird es wahrscheinlich einen weiteren Abbau von Krankenhauskapazitäen geben. Das sagte die Gesundheitssenatorin Heidi Knake-Werner mit Blick auf das neue Fallpauschalengesetz, nachdem die Krankenhäuser nicht mehr pro belegtes Bett, sondern pro behandelten Fall bezahlt werden.
Ingo Bach
Berlin muss sparen. Aber gleichzeitig kommen immer mehr Ausgaben auf das Land zu.
Ein Jahr nach den ersten BSE-Fällen in deutschen Rinderherden droht den Züchtern neues Ungemach. Der Skandal um schlampige BSE-Tests in einigen Bundesländern weitet sich aus und löst Misstrauen gegenüber privaten veterinärmedizinischen Laboren aus.
Der Senat entfernt sich einen weiteren Schritt von seinem Beschluss, das Uniklinikum Benjamin Franklin zu einem Regionalkrankenhaus abzustufen, um jährlich 98 Millionen Euro Zuschüsse einzusparen. Gestern stellte Wissenschaftssenator Thomas Flierl die Expertenkommission vor, die über Struktur und Sparpotenziale in der gesamten Berliner Hochschulmedizin ein Gutachten erstellen soll.
Es ist an allen Ecken und Enden zu spüren: Berlin muss sparen. Gerade den Bezirken fehlt das Geld, um Grünanlagen zu pflegen, Springbrunnen zu betreiben oder Schlaglöcher zu reparieren.
Der Schuldenberg Berlins wächst und wächst. Derzeit sind es mehr als 38 Milliarden Euro und es werden täglich mehr.
Berlin sitzt in der Zinsfalle fest. Wie viel das Land auch hier und dort einspart: So lange der Schuldenberg von derzeit 38,4 Milliarden Euro nicht abgetragen wird, sondern im Gegenteil weiter wächst, fressen die Zinsen die mühsam errungenen Einsparerfolge innerhalb kürzester Zeit wieder auf.
Zwist innerhalb der Charité und Ärger zwischen beiden Berliner Universitätsklinika: Der Konflikt um das Steglitzer Benjamin-Franklin-Klinikum erzeugt nun auch unter Hochschulmedizinern und Klinikverwaltungen erste Spannungen. Der ärztliche Direktor der Charité, Manfred Dietel, distanzierte sich gegenüber dem Tagesspiegel von Äußerungen seines Verwaltungsdirektors Bernhard Motzkus.
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit will direkt mit den Universitäten über die Zukunft des Uniklinikums Benjamin Franklin reden. Nach Tagesspiegel-Informationen hat er für den kommenden Montag Vertreter von Humboldt- und Freier Universität zu einem Gespräch eingeladen.
Der Finanzsenator gibt sich kämpferisch. Um die im Koalitionsvertrag zwischen SPD und PDS festgelegten Einsparungen bei den Personalkosten im Öffentlichen Dienst zusammenzubringen, könne man keine Maßnahme ausschließen, heißt es aus der Finanzverwaltung.
Heute vor 65 Jahren, am 30. Januar 1937, ernannte Hitler seinen Leibarchitekten Albert Speer zum "Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt Berlin".
"Eine grandiose Chance wurde vertan." Das Urteil von Bernd Sösemann über das Preußenjahr fällt vernichtend aus.
In der Debatte um den Status des Universitätsklinikums Benjamin Franklin (UKBF) zeichnet sich eine Änderung der harten Senatshaltung ab. Zunehmend öffnen sich SPD und PDS für Alternativen, um Teile des Uniklinikums zu retten und dennoch die vereinbarte Einsparsumme zu erbringen.
Drei Wochen Euro und zunehmend klagen die Verbraucher, das Geld rinne ihnen wie Sand durch die Finger. Die Verbraucherzentrale bestätigt: "Die neue Währung wurde für Preisherhöhungen genutzt.
Heute vor 1961 Jahren, am 24. Januar des Jahres 41 nach Christus, fiel in Rom der erste Imperator einem Mordanschlag zum Opfer.
Heute vor 82 Jahren, am 16. Janaur 1920, versuchten die USA mit einer drakonischen Maßnahme den um sich greifenden Alkoholmissbrauch im Lande auszutrocknen - im wahrsten Sinne des Wortes.
Heute vor 480 Jahren, am 9. Januar 1522, wählte die katholische Kirche Hadrian VI.
Vor 182 Jahren, am 2. Januar 1820, erlitt die deutsche Turnerbewegung von "Turnvater" Friedrich Ludwig Jahn einen herben Rückschlag.
Der Ärger über die Berliner Sozialämter wächst. Im Jahre 2001 waren Entscheidungen zur Sozialhilfe das Hauptbeschwerdethema, mit dem sich Bürger an den Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses wandten.
Das breite Strahlen der Verhandlungsführer von SPD und PDS demonstrierte am Mittwochabend deutliche Erleichterung. Endlich war man sich einig: Unter anderem sollen 2,1 Milliarden im Berliner Personalhaushalt eingespart werden.
Ein Montagmorgen in Brüssel. Die EU-Bürokratie kommt auf Touren.
Der Eröffnungsfeier gaben zwei Elefanten ihre eigene Note. Das Lampenfieber drückte ihnen offenbar auf die Blase, weshalb sie sich während ihres Auftritts in der neuen Arena - platsch - erleichterten, vor über dreitausend Augenpaaren.
In Berlin sollen weitere Gaslaternen von den Straßenrändern verschwinden. Das kündigte Dirk Lamprecht, Baustadtrat des für die gesamte Straßenbeleuchtung zuständigen Bezirksamtes Mitte, gestern an.
Exotisch sollten die Mitbringsel sein. Daran ließ der Befehl, den der Große Kurfürst 1680 seiner kleinen Flotte mitgab, keinen Zweifel.