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Jost Müller-Neuhof

Innenhof des Bundestages-

Viele würden die Immunität von Bundestagsabgeordneten am liebsten ganz loswerden, zumal, wie der Fall Edathy zeigt, eine Karriere auch ohne rechtskräftiges Urteil schnell enden kann. Andererseits: Warum sollten wir nicht wissen, wie viele Abgeordnete ins Visier der Strafverfolger rücken?

Von Jost Müller-Neuhof
Christian Wulff

Das Gericht hielt es für unwahrscheinlich, dass sich ein Ex-Präsident für "Penauts" korrumpieren lässt. Eine menschliche Sicht, die dem Fall jedoch nicht in allen Facetten gerecht wird. Bei Korruption ist die Justiz aus guten Gründen empfindlich.

Von Jost Müller-Neuhof
Erleichterung. Er wolle jetzt seinen Sohn von der Kita abholen, sagt Alt-Bundespräsident Christian Wulff nach der Verkündung des Urteils. Und dass er das jetzt mit anderen Gefühlen tue.

„Ist es vorstellbar, dass man ihn auf derartig dilettantische Weise korrumpieren kann?“, fragt der Richter. Und seine Antwort darauf lautet: Freispruch für Christian Wulff. Die Vorwürfe an den Ex-Bundespräsidenten seien lebensfremd gewesen, sagt er, letztlich sogar absurd.

Von Jost Müller-Neuhof
Sperrklauseln sind im Wahlrecht nur schwer zu rechtfertigen. Nun fällt die 3-Prozent-Hürde.

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hält die Sperrklausel bei der Europawahl für rechtswidrig. Das deutsche Wahlrecht mit seiner Fünfprozenthürde wird nicht infrage gestellt - vorerst.

Von Jost Müller-Neuhof
Gekränkter Ankläger. Staatsanwalt Eimterbäumer wehrt sich gegen Kritik.

Der arme Wulff, der böse Staatsanwalt. Im Prozess gegen den früheren Bundespräsidenten steht der Angeklagte mittlerweile als Opfer da.

Von Jost Müller-Neuhof
Sebastian Edathy

Wusste die halbe Bundesregierung seit Monaten davon, dass gegen den SPD-Abgeordneten Edathy ermittelt werden sollte? Hat ihn einer der Eingeweihten darüber informiert? Das wäre ein Erdbeben für die Koalition.

Von
  • Robert Birnbaum
  • Jost Müller-Neuhof
  • Antje Sirleschtov
  • Christian Tretbar
Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat als Zeuge im Verfahren gegen seinen früheren Sprecher Olaf Glaeseker ausgesagt

"Alles, was er gemacht hat, findet meine Zustimmung“: Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat seinen früheren Sprecher Olaf Glaeseker vor Gericht entlastet - vor allem in einer entscheidenden Frage.

Von Jost Müller-Neuhof
Die Wanzen, mit denen man andere belauschen kann, sind etwas kleiner, sehen aber nicht so niedlich aus.

Wie viele Journalisten werden vom Verfassungsschutz observiert? Antwort der Behörde: Dazu können wir keine Auskunft geben, es gibt keine Statistik. Das Fragerecht ist das schärfste Schwert der Opposition. Aber es kann schnell stumpf werden.

Von Jost Müller-Neuhof

Berlin - Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat die Rechte von Eltern und Kindern in binationalen Partnerschaften gestärkt. In einem am Donnerstag veröffentlichten Beschluss erklärten die Richter eine Regelung für nichtig, die gegen Missbrauch von Vaterschaftsanerkennungen gerichtet war.

Von Jost Müller-Neuhof
Uli Hoeneß

Amtlicher Ungehorsam: Der Hoeneß-Whistleblower hat der Allgemeinheit eher einen Dienst erwiesen, als dass er unser Vertrauen in die Behörden beschädigt hat.

Von Jost Müller-Neuhof
Christian Wulff trifft im Gericht auf seinen ehemaligen Sprecher Olaf Glaeseker.

Christian Wulffs früherer Sprecher und Vertrauter Olaf Glaeseker hat als Zeuge im Prozess gegen den früheren Bundespräsidenten ausgesagt. Er war der letzte kleine Trumpf der Staatsanwaltschaft in diesem Verfahren. Konnte er zur Aufklärung der Vorwürfe gegen Wulff beitragen?

Von Jost Müller-Neuhof

Zwei urdeutsche Institutionen erheben vor Gericht die Fäuste, da darf die Nation nicht beiseitestehen. In der einen Ecke der Herausforderer, die Alfred Ritter GmbH & Co.

Von Jost Müller-Neuhof

EU-Ausländer und ihre Angehörigen, die in einem Mitgliedstaat im Gefängnis saßen, können künftig leichter ausgewiesen werden. Dies hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag entschieden. Die Haftstrafen zählen nicht für die Aufenthaltsdauer.

Von Jost Müller-Neuhof

Bushido rappt offen schwulenfeindlich. Doch beim jüngsten Versuch, die Sache vor Gericht zu bringen, verheddert sich die Staatsanwaltschaft ihrerseits in Klischees – über Aperol und Unterwerfung.

Von Jost Müller-Neuhof
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